Flügelsuche: wer hat Info über Förster-Vorkriegsmodelle?

  • #22
Hallo! Wieder in der Werkstatt. Hier ein Bild vom Wappen im Gussrahmen. Der Flügel ist Ende der 20er gebaut. 1.85 hab ich gemessen so Pi mal Daumen.
Schönes Wochenende!
 

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  • #24
Vielen Dank für das Bild. Mein Grotrian 140 hat da keine Schrauben, und die Fugen sehen verleimt aus. Ich bin gespannt wie es beim Förster ist...
 
  • #25
Bei meinem Förster geht es abzuschrauben.
 
  • #26
Dann gehe ich am 2.4. mal Schrauben suchen ;-)
 
  • #27
Na dann viel Spaß dabei! Sind wahrscheinlich drei. Vom Stimmnagelfeld zum Pianisten hin oder wie man das sagt. War gerade in der Dorfkneipe :001:
 
  • #29
Der Verkäufer ist sicher begeistert, wenn der Interessent anfängt, laienhaft irgendwelche Schrauben aufzudrehen, die seit Menschengedenken niemand mehr aufgedreht hat... :007:
 
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  • #30
Da haste auch wieder recht ☺️
 
  • #31
Würde ich wahrscheinlich auch nicht machen bevor der mir gehört, aber gut zu wissen ob es geht oder nicht.
Ich habe ja immer noch so ziemlich null Informationen über dieses spezielle Modell von Förster, das ja kein 190er zu sein scheint. Da hangele ich mich halt mit Vergleichen zu dem was ich im Netz sehe weiter.
 
  • #32
Ha, ich hab die Schraube schon auf meinen Fotos gefunden. Unterer Rand Mitte. Super!IMG_8693.webp
 
  • #33
Noch ne Frage an die Profis bitte:
Bisher hat niemand auf das Thema "gebundene Mechanik" reagiert. Ist das ein fundamentaler Nachteil, Dealbreaker? Oder kann ich das ruhigen Gewissens in Kauf nehmen wenn die Substanz anderweitig top ist?
Ich bin mit 55 jetzt gerade mal auf gehobenem Anfängerniveau, kann nach einem Jahr die ersten beiden Gymnopedien spielen und kämpfe mich durch Oscar Peterson Etüden und Tim Richards Jazz Piano Buch (brillant, bin so froh dass ich das gefunden habe!). Besonders stolz bin ich auf ein paar Takte mit dem Hauptthema von "Pannonica" von Monk, aber das hat auch gedauert. Als Fortgeschrittenen werde ich mich noch länger nicht bezeichnen. Mechanik-Eigenschaften, die nur ein echt guter Pianist bemerkt werden mich in diesem Leben nicht mehr stören, befürchte ich.

(Mein Anliegen ist ganz gut durch Satie und Monk beschrieben: keine viele-Noten-Virtuosität, aber wow was für Harmonien. Das ist der Grund nicht CD zu hören, nicht Digi zu spielen, und von 140 auf 200cm aufzurüsten. )

Ein erheblicher Unterschied war allerdings der Umstieg von einem ganz guten Casio Hammermechanik Digi auf den Grotrian mit 60er Jahre Renner-Mechanik. Da ging erst mal ein paar Tage nicht viel, aber mir war auch schnell klar warum das eine Original und das andere Kopie ist. Würde ich einen wesentlichen Rückschritt machen, oder ist die gebundene Tastatur nur ärgerlich für den Klavierbauer der sie einstellen muss?
Thx und schönes Wochenende
Andreas
 
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  • #34
gebundene Mechanik
ist was Feines. Die Bechsteinflügel z.B., die aus Modernisierungsgründen auf Piloten umgebaut wurden haben die Eleganz in Mechanik und Spielweise verloren.
Es erfordert halt etwas Feingefühl und Geduld beim Regulieren.
Um die Klaviatur ebenzulegen, muß man erstmal 88 Abstrakten ausklipsen...
 
  • #36
Danke für die schnellen Antworten. Versteh ich das richtig: wenn sie mal gut reguliert ist, dann ist sie gut, und sicher kein Rückschritt von Renner Piloten und kein Hindernis für meine zweite Karriere ;-)

Ich hab mir gerade die Reblitz und Forss Bücher bestellt, damit ich irgendwann auch mal verstehe was eine Abstrakte in der Realität der Klaviermechanik ist.

Und auf die eine Anfängerfrage folgt natürlich eine weitere: die Tastaturbeläge müssen absolut repariert werden. Kann man aus einer gebundenen Klaviatur überhaupt die Tasten rausnehmen ohne sie komplett zu zerlegen?
(oder war es das was Du mit "ebenlegen" meintest?)
 
  • #38
-> zerlegen.
Dann kann man gleich schauen, ob die Achsen, Filze und Federn der Hebeglieder in Ordnung sind, sowie das Ganze reinigen.

Um dann nach dem wieder zusammenbauen festzustellen, dass man doch was übersehen hat. Und dann geht die ganze Prozedur wieder von vorne los. Ich hasse diese Mechaniken. Aber aus Sicht des Spielers ist nichts gegen gebundene Mechaniken einzuwenden.
 
  • #39
Danke!
 
  • #40
Ich hab noch was auf den Bildern entdeckt: ich hatte den Stimmstock ausführlich von unten fotografiert und mich über das Fehlen von Rissen gefreut. Jetzt fällt mir auf, daß das Material hinter dem Stimmstock (Rahmen von unten?) eher vergammelt wirkt. Seht ihr da konkrete Hinweise auf Wasserschaden oder so was?
 

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