Fingersatz 2-5 verkrampft - Stück wechseln? Op 39 no 15 Brahms

  • Ersteller Ersteller Pianessa
  • Erstellt am Erstellt am

  • #21
Wenn sich gegen den Daumen auf zwei Schwarzen (oder Weißen) etwas sträubt, dann ist das eben so und man muss für entsprechende Stellen andere Lösungen finden, wenn man sie trotzdem spielen möchte.

Brahms, Chopin oder Rachmaninov zum Gespräch bitten zu wollen, ist allenfalls niedlich.
Ich habs gerade versucht, und der Tisch kritzelte:
"Was interessiert mich denn sein elender Daumen, wenn der Geist über mich kommt?".
Scheinbar war der Ludwig mit Telefondienst dran.
 
  • Like
Reaktionen: StefanN

  • #22
Wie würdest du diesen Akkord denn greifen?
Wenn ich dieses Stück spielen wollen würde, würde ich das untere b weglassen.

Wenn ich unbedingt diese Tasten gleichzeitig mit rechts anschlagen müsste, dann 2 Tasten mit dem Daumen. Anders kann ich es nicht. Aber es wäre unangenehm, weil das b auf einen Knochen trifft. Ich habe halt recht ausgeprägte Gelenke und weder viel Fleisch noch Fett in den Fingern...

Zwei weiße Tasten sind hingegen kein Problem für mich.
 
  • Like
Reaktionen: Flint
  • #23
Viel schwieriger zu greifen als der Akkord mit dem Doppeldaumen (as-b) wäre es, sauber as d f b (ohne das untere b) anzuschlagen!
 
Zuletzt bearbeitet:

  • #24
....also, den Akkord ohne unteres b anzuschauen geht für die meisten hier bestimmt ohne jede Verzögerung... :011:
Akkorde anschauen geht immer! :005:
Aber für zwei Schwarze braucht man m.W. diesen komischen Daumen, der sich vorne fast rechtwinklig abknicken lässt.
 
  • #25
Autokorrektur: anzuschlagen!
 
  • #26
diesen komischen Daumen, der sich vorne fast rechtwinklig abknicken lässt.
Ich habe absolut keinen Säbeldaumen und definitiv kein Problem mit as-b und dergl. auch b cis geht mühelos! Deutlich riskanter wäre der Akkord fis a e gis mit 145, da braucht man das Daumengrundgelenk!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #27
  • Like
Reaktionen: Alter Tastendrücker
  • #28
Viel schwieriger zu greifen als der Akkord mit dem Doppeldaumen (as-b) wäre es, sauber as d f b (ohne das untere b) anzuschauen!
Für dich vielleicht. Bei mir ist es umgekehrt. Einfach die Hand etwas höher als für den Doppeldaumen halten und das b wird nicht berührt. Wenn ich mit dem Daumen zwei schwarze Tasten spiele, ist die Hand unangenehm weit unten und/oder unangenehm weit vorne. Unterschiedliche Hände sind unterschiedlich...
Ich freue mich für jeden, bei dem es bequem funktioniert. Bei mir ist es halt nicht bequem. Machbar ja, aber wenn es geht, vermeide ich es. Und b cis ist zu weit entfernt, als dass ich das im Spiel sinnvoll ausführen könnte. Durch die Form des Daumengelenks kann ich die beiden Tasten nicht drücken ohne die dazwischen Liegenden zu bewegen.
1773855274845.webp 1773855483225.webp
 
  • #29
Weil op. 25,8 (Sexten-Etüde von Chopin) erwähnt wurde, man kann (als Übung oder auch für Konzerte) in dieser Etüde die Unterstimme der Sexten komplett mit dem Daumen spielen/üben. Das geht auch in sehr zügigem Tempo und hilft die Oberstimme mühelos legato und hervorgehoben zu spielen!
 
  • #30
Es ist a gemeint und da erwischt der 2. Finger ganz gerne mal das ais mit!
 
  • #31
ach so, ich dachte immer noch an den Daumensäbel...
Wenn man den 2. Finger aus genannten Gründen nicht nehmen will, spielt man sowohl fis als auch a mit dem Daumen. Einen Daumensäbel braucht man dafür gar nicht, das a schlägt man vorn an der Taste mit dem Daumengrundgelenk an.
 
  • Like
Reaktionen: Alter Tastendrücker
  • #32
fis a e gis ist für mich komplett unmöglich. Da gehen nur 3 Töne von vier. Jede beliebige Kombination von 3, aber es ist nicht einmal knapp, wenn ich den vierten dazunehmen möchte.

Umgekehrt bei micks Variante: Das geht nicht ohne h. Und g und c bleiben auch nicht in der Ruhelage. Das ist mit meiner Hand so absurd, dass ich kurz überlegen musste, ob das eine Verarsche sein soll.
 
  • #33
Umgekehrt bei micks Variante: Das geht nicht ohne h. Und g und c bleiben auch nicht in der Ruhelage. Das ist mit meiner Hand so absurd, dass ich kurz überlegen musste, ob das eine Verarsche sein soll.
Hab's gerade getestet. Interessanter Akkord... Nur mit langem Zielen und schaffe ich, g oder h nicht anzuschlagen. Manche haben einfach Glück mit ihren Händen.
 
  • #35
Wo in der Literatur gibt es diesen schauderhaften Akkord eigentlich? In einer Skrjabin-Messe? ...und bestimmt noch untersetzt mit grusliger Bassoktave B-b...
Zufällig grade gesehen, aber (noch) nicht ganz so schlimm: es-f-c-es im 3.ten Satz der Wandererfantasie...
Geht bei mir grad so mit 1245.
 

Affiliate/Werbung
Yamaha
P-225 B
569 €
Jetzt kaufen
Zurück
Oben Unten