Fantaisie Brillante sur des airs de Carmen von Francois Borne

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Fungirlie

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Hallo,
ich ( 18 ) begleite seit ein paar Monaten eine Saxophonistin das Stück Fantaisie Brillante sur des airs de Carmen von Francois Borne. Das Stück ist an sich nicht so schwer (ich spiele schon seit 10 Jahren Klavier) , aber Takt 255, 259 und 263 bereiten mir große Probleme. Für alle, die das den Begleitpart noch nie gespielt haben: 3/4 Takt: Terzen in 16tel. Fingersätze: 3/5; 2/4; 1/3; 2/4 und dann wieder von vorn. Ich hoffe, man versteht diese Beschreibung. Mein Ziel ist es Tempo 130 zu erreichen. Zur Zeit schaffe ich nicht einmal 120, meine Hand wird dann steif, die Terzen sind nicht ganz zusammen. Kennt jemand Übungen? Meine Klavierlehrerin hat mir auch schon ein paar Tipps gegeben.
Ich will es unbedingt hinbekommen, weil ich in April zum Landeswettbewerb Jugend musiziert gehe. Gestern war unser Regionalwettbewerb, bei dem die Terzen wieder nicht geklappt haben und ich gerade so 23 Punkte bekommen habe. Ich will Landeswettbewerb aber besser sein und hoffe auf gute Tipps.

Vielen Dank im Vorraus!

Liebe Grüße,
Sofie
 
rolf

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hallo,
leider kenne ich weder das Stück, noch habe ich dessen Noten.
Aber Terzen sind mir nicht fremd: schreib doch, wie die Terzenfigur aussieht.
Gut ist, 1-5 -- 2-4 -- 1-3, je nach Tastenlage sogar 1-5 -- 2-4 -- 1-5 -- 2-4
...aber ohne die Noten kann ich da nur ins Blaue hinein schreiben - ansonsten mal in Chopins op.25 Nr.6 schauen, da wimmelt es vor lauter chromatischen und diatonischen Terzen.
Gruß, Rolf
 
Fungirlie

Fungirlie

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Danke für die Antwort. Ich würde auch die Stelle scannen. Weiß aber nicht, ob das erlaubt ist. Zum Beschreiben ist es irgendwie kompliziert.
 
Dimo

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Ich würde auch die Stelle scannen. Weiß aber nicht, ob das erlaubt ist. Zum Beschreiben ist es irgendwie kompliziert.
Eine kurze Stelle zu scannen und hier zu präsentieren, sollte kein Problem mit Urheberrechten sein.:cool: (Im Internet stellen viele Händler urheberrechtlich geschützte Noten ein, bei denen der Notentext teilweise erkennbar ist, und teilweise unkenntlich gemacht wurde, um Kopieren zu verhindern.)
 
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Fungirlie

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Hier sind die drei Stellen, ich hoffe auch hilfreiche Antworten! :-)

Achja: Tempo. Viertel: 130
 

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Fungirlie

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Oh ja hatte ich vergessen. Es gibt zwei Bs (es und b).
 
A

ariadne

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hallo fungirlie,

eigentlich ist ja rolf unser fingersatzspezialist. :floet: ich jedenfalls sehe keine alternative zum kinderfingersatz 35-24-13. aber bei 130 richtgeschwindigkeit kann das in der tat heikel werden. wie exponiert ist denn die stelle im klavier? würde es im tempo und zusammenklang auffallen, wenn der ein oder andere terzton fehlen täte?

lg
a.
 
rolf

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schade...
bei B-Dur/g-Moll Vorzeichen bleibt in den genannten drei Beispielen nichts anderes übrig, als stur 5+3, 4+3, 3+1, 4+2 usw. zu nehmen.
wenn ich dich richtig verstanden habe, ist das nicht langsam, und es macht dir Mühe -- vielleicht hilft dir, das gleiche Problem forte (fortissimo) und staccato in Beethovens Variationen c-Moll zu trainieren (einfach um bei dem, was du üben/vorspielen sollst, nicht in Angst zu geraten)

ansonsten:
leg deine 5 Finger auf irgendeinen 5-Finger-Griff (z.B. f-g-as-b-c)

a) stütz dich mit ganz geradem Arm in 4+2 hinein, fühl genau hin: das ist die Mitte!!!

b) 3+1 ist eine Armbewegung nach links - das ist die linke Seite
5+3 .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. rechts- .. .. .. ... .. rechte Seite
-die Bewegungsachse ist 4+2
versuche, das mit den Fingern zu fühlen: wenn du 5+3 fühlen willst, musst du deinen Fingern mit dem Arm helfen: der Arm bringt die Finger zu den Tasten!

c) berühre 4+2 - schwinge nach rechts und berühre 5+3
jetzt stell dir vor, du könntest ganz ruhig immer nach links und rechts schwingen (Augen zu!!!!!)

d) jetzt spiel 5-4-3-4-5-4-3-4-5 die Terzen mit "schwingendem" Arm, aber lass die Augen zu -- es soll sich so anfühlen, als würde dein Arm die Finger bzw. die Terzen "anschieben"

jetzt solltest du es eigentlich schnell und mühelos können -- aber ok, ich kann verstehen, wenn meine Tipps sprachlich zu ungelenk sind.

Das wichtigste ist, dass du nicht mit den Fingern "arbeitest", sondern dass du von ihnen und den Terzen "weg-denkst" -- schau nicht hin, konzentrier dich auf deinen Arm: er bringt die Finger in die Tasten (und die Finger werden die Tasten infolge des Auftriebs antspannt loslassen - wenn du nicht an sie denkst)

der Vorschlag ist leicht: das ist wie "stolpern" über 4+2 in 5+3 mit dem Armschwung

hilft dir das? ich hoffe

Gruß, Rolf
 
rolf

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ok, das jetzt nur in 10 Klammern

((((((((((es geht in allen dreien auch 5+1 - 4+2 - 3+1 - 4+2 und von vorn! aber dazu braucht man Mut UND muss gewohnt sein, alle Finger auf schwarzen Tasten bzw in jeder Tastlage spielen zu können -- sowas ist z.B. in den Terzenpassagen der TannhäuserOuvertüre, natürlich auch in Chopins op.25 Nr.6))))))))))

ich weiss, dass schnelle Terzen einen furchtbar ärgern können, solange man sie noch nicht in den entsprechenden Etüden (Chopin, Skrjabin) oder "Konzertstücken" (in Petrouchka gibts sowas) gelernt hat --- das mit dem Arm ist das allerwichtigste!!!

ich hoffe, dir gelingen die drei Takte!!

Rolf
 
Fungirlie

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Hallo rolf!
Vielen Dank, dass du dir so viel Mühe machst, mir zu helfen.
Ich werde deine Übungen auf jeden Fall ausprobieren und melden, wie ich voran komme.
Ich denke, dass das Problem nicht nur eine technische Sache ist, sondern auch schon psychisch, weil ich schon in dem Habanera Teil, der davor kommt, panische Angst habe, weil bald diese blöde Stelle mit den Terzen kommt. Deshalb versuche ich noch ganz langsam anzufangen und deine Übungen berücksichtigen.

Ariadnes Vorschlag einen Ton der Terzen wegzulassen, habe ich mir am Anfang auch überlegt. Aber ich glaube, dass man es bei dieser Stelle schon ziemlich hört und ich eigentlich auch das endlich hinkriegen will, werde ich um alles versuchen, das aufs Tempo zu bekommen.

Dankeschön :-)

Sofie
 
 

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