erster Klavierunterricht erst im September

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Elsbeth

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Guten Morgen zusammen,

kurz zu mir: Ich bin 28 Jahre alt, musikalische Wiederernsteigerin und Klavierneuling. Meine "musikalische Karriere" begann mit 5 Jahren mit Blockflöte und ging vom Keyboard zur pubertären Totalverweigerung über. Trotzdem war immer der Wunsch da, Klavier spielen zu lernen und nun habe ich endlich eins :lol:
Leider ist mein Timing was den Unterricht betrifft nicht so gut und ich konnte erst Probestunden für nach den Sommerferien, also im September, vereinbaren.
Da ich die Zeit bis dahin nicht nur mit Staubwischen verbringen möchte, "erarbeite" ich mir Bachs Menuett g-Dur BWV Anh. 114 und frische meine Notenkenntnisse u.a. mit dem Clavio-Kurs auf (bin begeistert, was da alles hängen geblieben ist :-)).
Ich möchte allerdings auch nicht soviel falsch machen, so dass ich den Unterricht gleich mit Fehler ausmerzen beginne. Deshalb meine Frage an euch:
Wie kann ich die Zeit bis zum Unterricht sinnvoll überbrücken???

Allen einen guten Start in die Woche
LG
Elsbeth...
 
Stuemperle

Stuemperle

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Herzlich willkommen, Elsbeth. Dass Du gleich mit Unterricht einsteigen willst ist sehr sinnvoll. In welche Richtung soll denn die Reise gehen, eher "Klassik" oder Pop/Jazz?

Wie kann ich die Zeit bis zum Unterricht sinnvoll überbrücken???
Nun, Du könntest Dich etwas mit Theorie beschäftigen (Intervalle, Dreiklänge, Quintenzirkel...) und damit das nicht allzu dröge wird es gleich mit Gehörtraining am Klavier verbinden.

Stöbere hier mal mit der Suchfunktion nach Buchempfehlungen... Ich find' für die Theorie "Die neue Harmonielehre" von Frank Haunschild ganz gut, gibt aber auch noch andere.

Für's Gehörtraining gibt's ganz nette Programme, die z.B. Intervallerkennung als Frage-/Antwortspiel mit wählbarem Schwierigkeitsgrad anbieten. Hilfreich, wenn die Antwort auch auf einer Klaviertastatur eingegeben werden kann, oder man sucht sie erst auf dem richtigen Instrument, bevor man sie eingibt. Für's iPhone z.B. die App "Karajan", ähnliches gibt's aber auch für PC (auch hierfür mal im Forum suchen) oder Android (meist ist es halt einfacher, ein smartphone an's Klavier zu bringen als den ganzen PC).

Viel Spaß mit Deinem neuen Hobby!
Stuemperle
 
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Elsbeth

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Hallo Stuemperle,

danke für deine Antwort. Die Reise geht eher Richtung Klassik :-)
Habe jetzt mal die Bücherei gestürmt und mir einige Bücher zur Theorie besorgt, mal sehen, mit welchem ich was anfangen kann.

LG
Elsbeth
 
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Goldfinger

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Ich bin auch Wiedereinsteiger und habe die Zeit zwischen der Ankunft meines neuen Instruments sowie dem Beginn des Klavierunterrichts einfach dazu genutzt, alles das zu machen, worauf ich Lust hatte. :)

In alten Notenbüchern gewälzt, kreuz und quer durch die Musikgeschichte gespielt (bzw. versucht zu spielen), das Instrument kennengelernt und mittels Czerny und Burgmüller versucht, den Rost in den Händen etwas wegzubekommen. Anschließend habe ich mich regelmäßig verflucht, warum ich überhaupt so lange Pause von der Musik gemacht habe. :D

Tja und nun habe ich seit kurzer Zeit wieder Unterricht und seit dem ist Schluß mit Lustig. ;)

Gruss, André
 
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Elsbeth

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Das mit dem Verfluchen kenne ich, finde es auch echt schade, dass ich soviel Lernzeit "vergeudet" habe mit Nichtmusizieren, aber trotzdem ist es schön, dass einem die Möglichkeit ein Instrument zu erlernen weiterhin offen stehen.....gut.... Konzertpianist werd ich wohl eher nicht mehr ;-) aber das macht ja nix, ich spiele ja auch eher für mich.
Muss aber sagen, dass ich mich freue, wenn der Unterreicht beginnt und Schluß mit lustig ist :-) bin leider gar nicht autodidaktisch begabt....

LG
Elsbeth
 
 

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