Ernsthaftes Erraten von Klavierwerken

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Ich komme nicht mehr kurzfristig dazu, ein Rätsel zu erstellen. Wenn einer möchte, macht bitte weiter!
 
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Ok, wenn nach fast fünf Stunden des gespannten Abwartens keiner das Wort ergreift, nutze ich die Gelegenheit für ein wahrscheinlich nicht allzu schweres Rätsel:

Altehrwürdige Formbezeichnung, aber eine ungewöhnliche (vermutlich einzigartige) Besetzung dreier Instrumente, die vom Komponisten keineswegs zufällig gewählt wurden.
 
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Die Formbezeichnung ist übrigens wesentlich bekannter als „Triplum“.
 
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@Piassion
Nein, es ist eine wirklich traditionelle Gattungsbezeichnung. Zwei der drei Instrumente sind übrigens gleich.
 
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eine ungewöhnliche (vermutlich einzigartige) Besetzung dreier Instrumente, die vom Komponisten keineswegs zufällig gewählt wurden.
Beide Arten von Instrumenten (ein Instrument tritt ja doppelt auf) haben eine Eigenschaft, die dem Komponisten, nicht nur in diesem Stück, sehr wichtig war. Das eine Instrument „kann“ etwas, das das andere sowieso kann.
 
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...der aus Ungarn, Bela Lugosi oder Barhocker oder so... der hat was ungewohntes gemacht und Sonate genannt :-D:drink:
 

Rheinkultur

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Diese tatsächliche Quartettbesetzung taucht auch zu anderen Gelegenheiten wieder auf, beispielsweise bei George Crumb als MUSIC FOR A SUMMER EVENING (Makrokosmos III) für zwei Klaviere und zwei Schlagzeuger.
 

Rheinkultur

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@rolf
@Rheinkultur
Beide richtig, (bei Rolf zumindest vermutet)

Einigt euch, wer das nächste Rätsel übernimmt.
Da gibt es nichts zu einigen, @rolf hat mit seiner Formulierung deutlich gemacht, dass er dieses Erstlingswerk für eine nach 1950 häufig gewählte Quartettbesetzung kennt. Irritiert war ich über die Vorgabe einer verkappten Triobesetzung, da beim Schlagzeug stets die Angabe unverzichtbar ist, wie viele Spieler benötigt werden - also entweder "für x Schlagzeuger" oder "für Schlagzeug (x Spieler)".

Ich erinnere mich an eine Studioproduktion für zwei Pianisten und zwei Schlagzeuger mit einem zeitgenössischen Stück, bei dem die Schlagzeuger ebenfalls an den Tasten tätig werden mussten und einige Passagen auf Klavier und Celesta zu spielen hatten. Beide Pianisten waren beschäftigt und konnten an diesen Stellen nicht helfen. Auch wenn professionelle Schlagzeuger pianistische Kenntnisse besitzen, waren diese Vorgaben ziemlich ambitioniert. Es erreichte mich also ein telefonischer Notruf, ob ich mal schnell vorbeikommen und das mal eben vom Blatt einspielen könne? Es klappte und mit Take Zwei war der Satz fertig im Kasten. Damals stand übrigens auch die Bartók-Sonate auf dem Programm.

LG von Rheinkultur
 
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Okay, da weder @Rheinkultur noch @rolf hier weiter machen und ich gerade doch etwas Zeit habe:

Gesucht werden Variationen über ein Thema, welches bereits sehr vielen Komponisten als Vorlage diente.
Daher einige Ratehilfen:
1. Der Komponist ist nicht gerade wegen seiner Klavierwerke bekannt.
2. Die einzelnen Variationen sind nicht als solche bezeichnet – jede davon ist mit einer musikalischen Gattung betitelt.
3. usw. gibt es evtl. später, falls Bedarf besteht.*

PS. Ich habe bis jetzt keine Aufnahme davon auf YouTube gefunden, aber es gibt die Noten auf imslp.

*alternativ darf @mick gerne weitere hilfreiche Hinweise ausdenken :-)
 
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Hinweis 3:
Es handelt sich um einen speziellen Fall von Variationen: Das als Thema dienendes Motiv selbst wird nicht variiert, sondern in allen (bis auf den letzten) Sätzen des Werks als Basso ostinato bzw. Cantus firmus geführt. Die einzelnen Sätze sind also Stücke verschiedener Gattungen über dasselbe gleichbleibende Motiv.

Hinweis 4:
Der letzte Satz vertritt die Gattung, für die der Komponist des ursprünglichen Motivs als unübertroffener Meister berühmt ist.
 
 

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