Empfehlenswirte Firmen für E Piano?

rejo

rejo

Dabei seit
22. Dez. 2008
Beiträge
36
Reaktionen
0
Moin,

Ich bin ja wie schon geschrieben drauf und dran mir ein Klavier zuzulegen.
Ich denke Matzelo und GSTLP ihr habt Recht oben im Beitrag.
Ich bin wie gesagt schon knapp ein Jahr dabei und muss sagen, es würde mir schon viel mehr SPaß machen und den Eifer am Üben zusätzlich erhöhen.
Naja also wir wohnen ja in einem riesen Haus nur mit unserer Tante und Onkel die wohnen unter uns und meine Tante hat gesagt, so lange ich Abends nicht spiele, ist ihr das egal ob ich ein elektrisches oder richtiges Klavier habe.
Naja trotzdem bin ich mir nicht ganz schlüssig denn ich spiele gerne Abends in aller Ruh;)

Also klar wenns nach mir ginge, wäre meine Vorstellung so ein altes aufgerüstets und natürlich kein E.

Wie sieht das jedoch beim E aus?, welche Firmen wären da empfehlenswert um mal zu starten wo man sich oder welche Stücke man sich am Besten erstmal anschauen kann?, Ist bei allen E Pianos der Klang gleich oder ähnelt das eine mehr dem echten Klavier als das andere?

Das ist für mich wichtig, so echt und klassisch wie möglich, wenn ein elektrisches.

Ich hätte dann einen Freund von mir der sich mit alles Instrumenten zwar auskennt, aber er sehr viel arbeitsmäßig unterwegs ist, von daher wäre toll wenn ihr mir da schon mal weiterhelfen könntet und ich ihn dann gezielt einplanen würde wenn ich weiß nach was ich schon mal gucke oder wo ich hinsoll.

Habt ihr euers im Internet gekauft, aus der Zeitung oder in einem Fachgeschäft für Instrumente?

Vielen Dank schon Mal!!!

LG
 
fisherman

fisherman

Dabei seit
3. Dez. 2007
Beiträge
21.114
Reaktionen
9.221
rejo, nach einem Jahr spielst Du schon so sicher, dass Deine Tante es ertragen, vielleicht sogar lieben wird, wenn Du abends spielst. Das nervige Üben kannst Du ja in den Nachmittag legen. Daher >>> akustisches Piano. Unbedingt.

Falls nicht: Yamaha, Kawai, Roland - im Niedrigpreissektor evtl Casio. Unbedingt anspielen - nicht blind kaufen. Von Ebay rate ich ab. Bei den großen Versandmusikhäusern (Thomann u.a.) kannst Du völlig sicher und preiswert bestellen.
 
M

matzelo94

Dabei seit
2. Nov. 2009
Beiträge
529
Reaktionen
0
Mit E-Piano wirste in der ersten Zeit keine Probleme haben, vorallem kannste über Midi Kabel und spezielen Programmen mehrere Sounds wie beim Synthi spielen und nicht nur den einen "Klavier" Ton, wobei meistens auf einen Piano schon ca. 15 verschiedene Töne drauf sind;).

Meins das ich hab gibt es meines erachtens gar nicht mehr, war damals schon ein Auslaufmodell, das ist das Yamaha P140. Eine ähnliche und billigere Variante wäre das P85, welches mir aber von Klang gar nicht zu gesagt hat, das P140 fand ich besser. (Ja auch auf E-Pianos gibts Klangunterschiede).

Von E-Pianos kann ich eigentlich NUR Roland und Yamaha empfehlen, wennste mal auf einen Casio Piano gespielt hast, dann weißte warum, blöder Anschlag billiger Ton...von Kawai hab ich noch keins unter die Lupe genommen, wobei mir mein KL davon auch nicht unbedingt geraten hat;).
Kurzweil soll auch noch gut sein, hab ich aber auch noch keins richtig angeschaut, denn meine vor Auswahl war Yamaha oder Roland, somit hab ich mir nur mal kurz welche von Casio angeschaut und die anderen gleich gelassen, sahen für mich auch nicht wirklich gut aus.

Bei Roland musste aufpassen, da sind die Tastaturen sehr verschieden von Typ zu Typ, die einen sind leicht "scharfkantig/abgehackt" die anderen etwas schwergängig... .

Musste einfach mal durch testen;).
Und dann natürlich noch aufs Budget achten und nicht denken "teuer = gut", denn es ist Geschmackssache. Bei den P140 und beim P85 wars Zufall, dass das teurere "gewonnen" hat, bei Roland ist es aber nicht immer so.
 
M

Martin Major

Dabei seit
16. Dez. 2008
Beiträge
192
Reaktionen
0
also ich erlaube mir, wieder mal auf meinen bericht zu verweisen ...

http://kalendergeschichten.wordpres...land-hp-207e-digitalpiano-erster-testbericht/

natürlich ist alles subjektiv.

kurzfassung: die roland hp2xx modelle haben mir sehr gut gefallen, schon vom günstigsten an. die yamaha clp 3xx hatten einen schweren start, obwohl ich grundsätzlich durchaus pro-yamaha bin (oder zumindest nicht definitiv gegen yamaha). bei kawai hat mir beim billigeren die tastatur überhaupt nicht zugesagt, das bessere war mir zu teuer (ca 91).

zwei weitere personen, die musiker sind (student und dessen vater) hätten unabhängig von mir die selbe wahl getroffen - es ist dann ein roland hp207e geworden. das günstigere hp203 hat zwar kunststofftasten und nicht den tollen piano-designer, aber es hat den beiden sowohl bei tastatur als auch bei klang besser gefallen als das wesentlich teurere yamaha clp370.

im endeffekt bleibt sowieso nur ausprobieren.

alle hersteller haben irgend welche gimmicks, mit denen die marketing-abteilung "klavier-ähnlichkeit" oder gar "gleichheit" vorgaukeln will. die gibt es natürlich NIE, aber ein gutes e-piano kann heute schon ein mehr als brauchbarer ersatz für ein akustisches piano sein.

und natürlich klingen sie nicht gleich. die yamahas schienen mir beim test im vergleich zu den rolands metallischer zu sein, aber auch klarer, dafür waren die rolands organischer, lebendiger, runder. sowohl yamaha als auch kawai bieten auch digitalpianos mit "soundboard" an, eine art "resonanzboden" für die lautsprecheranlage. roland geht beim hp207 einen anderen weg mit der sogenannten "omnidirektionalen abstrahlung" (was auch immer das heißen soll). all das bewirkt natürlich unterschiedliche klänge. darüberhinaus haben die meisten digitalpianos nicht nur ein "klavier" intus, sondern mehrere. das roland hp207 zB hat 3 "grand pianos" auf die die effekte des piano designers anwendbar sind, daneben noch mehrere "abgespeckte" pianos ohne saitenresonanzen, dämpfergeräuschen, duplex-skala usf.

noch ein wort zum bestellen:

ich habe das glück, in meiner winzigkleinen stadt einen händler zu haben, der auch tatsächlich mehrere modelle verschiedener hersteller führt. ich war dreimal zum testen bei ihm, und habe auch bei ihm gekauft - nicht allein weil ich dort auch getestet habe, sondern weil der preis genau der selbe war wie bei thomann oder musik-produktiv.

zum testen auch einen kopfhörer mitnehmen!
 
M

matzelo94

Dabei seit
2. Nov. 2009
Beiträge
529
Reaktionen
0
Martin Major und ich sind ein gutes Beispiel, dass auch bei E-Pianos die Meinungen und Geschmäcker auseinander gehen:-D.

Die meisten Yamaha Pianos haben auch 3 verschiedene Grand Pianos, eins hört sich richtig nach Klavier an und die anderen zwei nach künstlichen "härteren" E-Pianos an.
Ich habe meistens das erste drinnen, denn das das am meisten nach einen richtigen Klavier klingt, fühlt sich auf einen E-Piano einfach blöd an;).

Was ich auch noch empfehlen kann, zu zwei verschiedenen Musikhäusern zu gehen, ich konnte einmal zum "Klier" und einmal zum "Thomann", beim Thomann hat man eindeutig mehr Auswahl, ABER Achtung: Die meisten Verkäufer sind zwar "relativ" unparteiisch, ABER es gibt auch welche, die sich dann an ein Piano hin setzen und dir solange schöne Lieder auf verschiedenen Tonart Varianten vor trällern, dass du denkst das liegt an den Piano das es so geil klingt und willst es womöglich dann auch gleich kaufen, ohne auszuprobieren...

Zu den Kopfhörern mitnehmen:
Ist bestimmt eine gute Idee, die ich aber nicht gemacht habe, denn ich darf hier IMMER laut spielen, außer eben in der Nacht, aber da schlaf ich eigentlich auch und wenn nicht geht mein Headset, was für 15€ eigentlich relativ guten Sound produziert auch.
Am Besten lässte dir danach auch gleich noch einen gescheiten Kopfhörer empfehlen, denn es geht nichts über einen schönen Ohrenwärmer für kalte Winternächte:-D.
 
 

Top Bottom