Berlusconi etc

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kreisleriana

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als0 weiter ot in so einem forum gehts nicht mehr,trotzdem,trifft uns ja alle....

Hab da einige Theorien gehört/gelesen, die erschreckend und doch mehr als beunruhigend sind.

Russische Mafia und einschlägige Oligarchen (ebenso westliche einschlägig tätige Personen) parken ihr Geld bevorzugt in zypriotischen Banken.

Mit den anstehenden Finanzhilfen für Zypern, finanzieren wir mittels unserer EU-gewidmeten Steuergelder also eifrig die russische Mafi, deren Einlagen ja geschützt werden müssen.

Berlusconi gilt - unter vorgehaltener Hand "bewiesenermaßen"- als cosa nostra Mitglied und sein unbegreiflicher Erfolg bei dieser Wahl wäre ohne intensive Mithilfe der Mafia nicht möglich gewesen, die das aber sicher nicht ohne konkrete Ziele tat, und mit den ja wohl bald fällig werdenden Hilfen für Italien finanzieren wir nun auch die italienische Mafia, ein absolut genialer Coup der cosa nostra, wenn es nicht unser Steuergeld wäre, an dem sie sich nun zu bedienen anschickt.

so zwei doch recht profund geschriebene Artikel in einer als äußerst seriös geltenden Zeitung.

die amerikanische "Time" erklärt alles sehr verblüffend einfach in einem Artilkel, der ein sehr ungutes Gefühl bei mir in der Magengegend hinterließ, die These der "Time" ist - und ich bin sehr geneigt dieser zu folgen:

der Preis, den Helmut Kohl für die Zustimung zur Wiedervereinigung Deutschlands (in Geheimverhandlungen) zu zahlen gezwungen wurde (v.a.auf Drängen Frankreichs und Großbritanniens hin), war die Aufnahme der PIGS des Club Med in die Eurozone, wohl wissend, dass diese Länder zu einem soliden Budget weder willig noch überzeugbar sind oder sein wüden, gewohnt an Schulden Abbau durch Abwertung ihrer Landeswährungen, mit Deutschland als Finanzier dieser südlichen Länder Europas, um auf diese Weise die drohende Wiedergeburt der gefürchteten "Großmacht Deutschland" ein für allemal unmöglich zu machen, da die Finanzierung des "armen Südens" die wirtschaftliche Kraft Deutschlands auf Dauer binden würde.

Irgendwie klingen all diese Thesen doch recht überzeugend (für mich als Laien),

ich frage mich nur,
deswegen wäre ich auf die Meinung der deutschen Leser hier gespannt,

wie lange werdet ihr (ich zähl ja nicht, denn wir Österreicher sind in unserem Phlegma ein eigenes Kapitel, uns könnte man den Kopf abnehmen und wir würden noch immer sagen "na jo wenn's wollt's,wos kömma scho mochn....") da mitmachen?

Wie lange wird das normalerweise doch etwas entschlossener handelnde deutsche Volk Regierungen unterstützen, die da noch immer weiter mitmachen?
Dass Eure Kanzlerin als Nazi-Puppe in Griechenland verbrannt wurde, weil Merkel ein leichtes Zögern an den Tag legte, was das Verschenken deutscher Steuergelder an die Griechen anbelangt, war schon etwas erschütternd,interessant auch das Lob das sie dafür von amerikanischen Medien erhielt, trotzdem wurde der Zug mitnichten aufgehalten, geschweige denn der Kurs geändert.

Naja, ich gebe frank und frei zu, mit naiver Ahnungslosigkeit gesegnet zu sein was die hehren Interessen der Euro Gründer anbelangt:D
 
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hasenbein

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Etwas aus der Ahungslosigkeit herausbringen würde Dich beispielsweise, wenn Du mitbekämst, daß "unsere" Steuergelder sogar nicht mal "an die Griechen" oder "an die Iren" (Spanier, Italiener...) gehen, sondern die Sache so läuft:

- Griechen (Iren, Spanier...) verschulden sich bei privaten Bankinstituten, die verantwortungslos und falsch investieren

- Das geht schief, es tritt Überschuldung ein

- Griechen (Iren, Spanier...) bekommen Geld von der EU, damit sie die Schulden bei den Banken weiter bedienen können.

- Das heißt: Das Geld zur "Griechenlandrettung" (Irlandrettung... usw.) wird ausschließlich dazu eingesetzt, die Gläubigerbanken, die aber in anderen Ländern, vor allem auch in Deutschland, sitzen, vor Verlusten bzw. Pleite zu bewahren! Nicht aber, um "die Griechen zu retten"!

- Das wiederum heißt, daß die ganzen "Rettungsaktionen" nichts anderes sind als gigantische Umverteilungsaktionen von der produktiven Bevölkerung hin zur Bankenmafia, die die wahre Mafia darstellt (gestützt von den Kaspern in der Politik), dagegen sind die italienische oder russische eher Pillepalle.

Was der Steuerzahler zahlt, ist ein gigantisches Mafia-Schutzgeld; die Mafia droht über ihre Sprachrohre (z.B. Schäuble, Draghi etc.): "Wenn Ihr nicht zahlt, bricht die ganze Chose zusammen (weil nach Pleite einer Bank alle anderen auch 'das Vertrauen verlieren')." Niemand kann nachvollziehen, ob das auch stimmt, also wird ängstlich lieber das Schutzgeld bezahlt, statt gegen die Mafia zu revoltieren.

Zufällig lief am Dienstag ne Doku drüber (war für mich ja alles nix Neues, aber ist ganz gut gemacht, finde ich):

Staatsgeheimnis Bankenrettung in HD 720p - YouTube

LG,
Hasenbein
 
Peter

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Eine wirklich gute Doku zu den Hintergründen von Geld und Macht in dieser Welt:
Let´s make Money.
So gibt´s wenigstens einen Österreicher, der Wahrheiten aufdeckt. :)

Das deutsche Volk ist ja vieles, aber ganz sicher nicht entschlossen handelnd. Hörig, das trifft es eher. Es hat die Nazi- und Stasizeit mitgetragen und jüngste Wahlergebnisse sagen genügend "über uns" aus.

...da die Finanzierung des "armen Südens" die wirtschaftliche Kraft Deutschlands auf Dauer binden würde.
Das Gegenteil ist der Fall. Deutschland ist doch nicht so blöde und verschenkt Geld. Im Gegenteil: Hier wird für das Kapital regiert. Und das nimmt man am Besten aus den Taschen des kleinen Mannes und führt es bestehendem Kapital hinzu. Zur Zeit läuft das geradezu optimal; der kleine Mann wird europaweit ausgenommen und das "Rettungsgeld" fliest dort hin, wo es immer hin fliest. Nebenbei betreibt Deutschland gerade das, was die Mächtigen der Industrie weltweit seit Jahrzehnten betrieben: Es werden Wirtschaften mit Unterstützung der Regierung gekillt.

Ich gehe davon aus, dass die größten Gläubiger der Eurokrise neben Goldman&Sachs und irgend welcher mafiösen Vereinigungen deutsche Banken und die deutsche Industrie ist. Und genau für die wird jedes "Rettungspaket" geschnürt.

Dass Eure Kanzlerin als Nazi-Puppe in Griechenland verbrannt wurde, weil Merkel ein leichtes Zögern an den Tag legte, was das Verschenken deutscher Steuergelder an die Griechen anbelangt...
So ein Unsinn. Der kleine Grieche, der so eine Puppe anzündet, ist wütend, weil ihm mehr und mehr von Merkel&Co mit jedem "Rettungspaket" weggenommen wird. Das Geld fliest doch nicht an die Griechen sondern zu den Gläubigern, also wieder nach Deutschland. Der kleine Grieche und alle kleinen Europäer dürfen dafür bezahlen.

Nachtrag:
Heißes Thema, die Beiträge überschneiden sich.
 
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kreisleriana

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daß "unsere" Steuergelder sogar nicht mal "an die Griechen" oder "an die Iren" (Spanier, Italiener...) gehen,
-
- .

- Das heißt: Das Geld zur "Griechenlandrettung" (Irlandrettung... usw.) wird ausschließlich dazu eingesetzt, die Gläubigerbanken, die aber in anderen Ländern, vor allem auch in Deutschland, sitzen, vor Verlusten bzw. Pleite zu bewahren! Nicht aber, um "die Griechen zu retten"!

- Das wiederum heißt, daß die ganzen "Rettungsaktionen" nichts anderes sind als gigantische Umverteilungsaktionen von der produktiven Bevölkerung hin zur Bankenmafia,
Hasenbein

kann ich folgen, der Bevölkerung geht es bes.in Griechenland ja ziemlich dreckig.Aber diese Länder haben das ja früher auch gemacht,haben bei ausländischen Banken Kredite aufgenommen,dann ihre Währung abgewertet und sich so elegant entschuldet, da haben die Banken aber nicht so einen Zirkus gemacht, wie nun ..
 
hasenbein

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Aber diese Länder haben das ja früher auch gemacht,haben bei ausländischen Banken Kredite aufgenommen,dann ihre Währung abgewertet und sich so elegant entschuldet, da haben die Banken aber nicht so einen Zirkus gemacht, wie nun ..

Sie fanden es alles andere als gut, und deshalb wurde der Euro eingeführt - damit die Banken alles besser im Griff haben! Kuckstu!!
 
kreisleriana

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Der kleine Grieche, der so eine Puppe anzündet, ist wütend, weil ihm mehr und mehr von Merkel&Co mit jedem "Rettungspaket" weggenommen wird. Das Geld fliest doch nicht an die Griechen sondern zu den Gläubigern, also wieder nach Deutschland. Der kleine Grieche und alle kleinen Europäer dürfen dafür bezahlen.

.

hat also also der Schreihals Grillo doch recht ?

Das Sprengen der "Banken-Mafia" dürfte aber nicht ganz einfach sein...

@ Peter: du meinst also Deutschland (bessere die "deutschen Banken" und wer dahinter steht- wer steht eigentlich dahinter??) profitiert sogar von der gegenwärtigen Situation ??

Taschen "des kleinen Mannes" .... weiss ich nicht, die Mittelschicht ist es wohl eher, haben uns die Amis schon vorgamacht.
 
fisherman

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Politiker wie Kohl & Waigel mögen machtgeil sein und visionsarm - aber Zahlen können sie bestimmt lesen. Ich vermute (!!!) - im Gegensatz zur herrschenden BILDung - dass der Euro Deutschland unter dem Strich ein Plus gebracht hat (Exporte/Zollschranken). Dass dieses PLus möglicherweise nicht beim "kleinen Mann" angekommen ist oder im Staatssäckel, ist ein anderes Thema. Andererseits sollte der "kleine Mann" bitte auch mal berücksichtigen, was ihm sein Arbeitsplatz in einer wachsenden Wirtschaft wert ist. Ich erlebe es immer wieder, dass da laiut lamentiert wird, gleichzeitig hat man aber einen gutbezahlten Arbeitsplatz im Maschinenbau, der ohne den Euro möglicherweise gar nicht (mehr) vorhanden wäre. Ein komplexes Thema, bei dem man sich eigentlich nicht anmaßen sollte, mehr davon zu verstehen wie die Insider - erst recht nicht, wenn man in Mathe auf Hauptschulniveau sthengeblieben ist (ich rede jetzt von den bekannten Stammtischbrüdern...)
 
hasenbein

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Ich vermute (!!!) - im Gegensatz zur herrschenden BILDung - dass der Euro Deutschland unter dem Strich ein Plus gebracht hat (Exporte/Zollschranken)

Nun, Hauptschul-Matheniveau ist es, zu denken: "Ach so, Deutschland hat vom Euro profitiert, Deutschland geht's ja noch gut, Deutschland exportiert ja voll viel und ist voll "wettbewerbsfähig"! Also positiv!"

Über Hauptschulniveau ist es hingegen, die (nicht allzu komplizierte) Erkenntnis zu haben: Wenn einer Handelsüberschüsse hat, muss es andere geben, die Handelsdefizite aufweisen; wenn einer im Wettbewerb stärker wird, muss es andere geben die schwächer werden!

Und diese sehr simple Tatsache fliegt dem ach so tollen Deutschland jetzt um die Ohren, weil die im Verhältnis schwächer Gewordenen nicht mehr können und zudem in einer für sie ungeeigneten Währung festhängen!

Guggstu!
 
Peter

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du meinst also Deutschland (bessere die "deutschen Banken" und wer dahinter steht- wer steht eigentlich dahinter??) profitiert sogar von der gegenwärtigen Situation ??
Natürlich! Und das haben sie schon die letzten Jahrzehnte gemacht.
Kleines Beispiel:
Griechenland und Türkei haben sich jahrzehntelang ein Wettrüsten geliefert und für den Mist das meiste Geld ausgegeben. Dieses Geld floss wohin? Genau: zur deutschen Rüstungsindustrie (man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Wie sind Rüstungsexporteur Nr.3 auf der Welt). Deutsche Banken haben dieses Wettrüsten mitfinanziert und gleichzeitig gegen Staatsanleihen gewettet. Wir (Deutschland, "wer auch immer dahinter steht") verdienen uns seit Jahrzehnten dumm und dämlich an der Pleite Griechenlands, die wir damit auch verursacht haben. Griechenland ist pleite gegangen, damit wir Geld verdienen. Jetzt wird das Geld ganz frech direkt umverteilt, wie Hasi es schon schrieb.

Ähnliche Beispiele gibt´s mit der Immobilienblase in Spanien, Baumwollfeldern in BurkinaFaso, der Tabakindustrie in Afrika, der Leuchtmittelindustrie...überall hängen die (auch deutschen) Industrien und Banken mit drin und werden auf verbrecherischer Weise immer reicher und mächtiger. Die Banken und Industrien haben auch die meisten aller Kriege zu verantworten.

...und es überschneidet sich wieder :)
Wenn einer Handelsüberschüsse hat, muss es andere geben, die Handelsdefizite aufweisen; wenn einer im Wettbewerb stärker wird, muss es andere geben die schwächer werden!
Genau! Ich habe es schon an anderer Stelle geschrieben: Unser Reichtum basiert auf der Armut anderer.


... und wer dahinter steht- wer steht eigentlich dahinter??...
Ich empfehle nochmals den Film "Let´s make Money".
Zitat aus einem Buch von Perkins, der dieses Geschäft selbst praktiziert hat:
Perkins’ Aufgabe als Economic Hit Man im Dienst einiger amerikanischer Großkonzerne war es, Entwicklungsländer durch gezinkte Prognosen zu überteuerten Industrieprojekten zu überreden. Die absehbare und gewollte Verschuldung der betreffenden Länder diente der amerikanischen Regierung als Druckmittel, um politisch-ökonomische Eigeninteressen durchzusetzen. Ein Augen öffnender Bericht über die Skrupellosigkeit des Imperiums und seinen Treibsatz, die „corporatocracy“.

Die Spezies der Economic Hit Men (Wirtschaftskiller) ist ein Produkt unserer Zeit, in der Kriege gegen andere Länder mehr oder weniger ersetzt wurden durch den Wirtschaftsimperialismus von Großkonzernen. Sie sind hoch intelligente, hoch bezahlte Profis, die weltweit Länder um Zigmilliarden betrügen. Sie schleusen Weltbank-, Regierungsgelder und ‚Entwicklungskredite’ in die Taschen einiger Großkonzerne und reicher Familien, die über die natürlichen Ressourcen verfügen. Zu ihrem Instrumentarium gehören gezinkte Wirtschafts- und Finanzprognosen, Wahlmanipulationen, Schmiergelder, Erpressung, Sex und Morde. Sie treiben ein Spiel, das so alt ist wie Macht und Herrschaft; doch im Zeitalter der Globalisierung hat es eine neue und bedrohliche Dimension angenommen.
Die Parallelen sind nicht zu übersehen.

@ Fisherman:
Poitiker sind evtl. machtgeil, aber nicht mächtig. Sie sind eher ohnmächtig angesichts der immer größer werdenden Macht von Banken und Industrien. Politiker regieren nicht, sie reagieren und agieren...und das im Sinne der Lobbyisten. Und mit dem Euro wurde ein ganz erhebliches Stück politische Macht an Brüssel abgegeben. Schau Dich mal um, wer da das Sagen hat.
https://www.youtube.com/watch?v=NlIhtb3dIqU ;)
 
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kreisleriana

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Zitat aus einem Buch von Perkins, der dieses Geschäft selbst praktiziert hat:

Die Parallelen sind nicht zu übersehen.

Ja,das Buch ,ich glaube es heißt "USA Großmacht ohne Skrupel" hab ich vor einigen Jahren verblüfft gelesen, aber das war zur Zeit von G.W.Bush( dass sich unter Obama viel geändert hat, ist aber sicher zu bezweifeln), ich hatte das damals jedoch so aufgefaßt, dass das ein typisches Vorgehen der USA im Umgang mit 3.Welt Ländern sei, und der CIA, wenn ein economic hit man nicht zum Ziel kommt, auch vor der Ermordung von Politikern nicht zurück schreckt,Schakale nennt er glaub ich diese "offiziellen" Killer.

meinst du wirklich, dass Deutschland sich gegenübe Griechenland etc derartiger Methoden bedient?
 
fisherman

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Ihr Verschwörungstheoretiker! An eine große "Steuerung" aus dem Hintergrund glaube ich gleich gar nicht, dazu sind Menschen viel zu unzuverlässig, zu dumm und mit zunehmender Anzahl steigen Risiko, Fehler und undichte Stellen...

Über Hauptschulniveau ist es hingegen, die (nicht allzu komplizierte) Erkenntnis zu haben: Wenn einer Handelsüberschüsse hat, muss es andere geben, die Handelsdefizite aufweisen; wenn einer im Wettbewerb stärker wird, muss es andere geben die schwächer werden!
Dann stehen an den Pommes-Buden also lauter Universitätsdozenten ;-). Völlig daneben, Hasi. Klingt ja, also würden die Euro-Staaten UNTEREINANDER "Krieg führen". Denk bitte global.

Natürlich können wir unser Wirtschaftssystem bezweifeln, das Prinzip des "immerwährenden" Wachstums. Aber, ganz ehrlich: Ich möchte nicht dabei sein, wenn das irgendwann mal umgebaut werden muss.

Wenn jemand "die Lösung" hat, nur immer raus damit. ;-)
 
Peter

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meinst du wirklich, dass Deutschland sich gegenübe Griechenland etc derartiger Methoden bedient?
Ja, aber es geht nicht explizit um Deutschland oder USA, es geht um die imperialistischen Vorgehensweisen, und die sind überall gleich.

Ihr Verschwörungstheoretiker! An eine große "Steuerung" aus dem Hintergrund glaube ich gleich gar nicht
Es reicht doch, wenn man sich ausschließlich an Fakten hält. Da braucht man nichts "verschwören".
Wenn selbst Regierungen öffentlich darüber jammern, dass nicht sie sondern die Finanzmärkte das Sagen haben, aber gleichzeitig Banken retten, dann braucht´s auch keine undichten Stellen mehr. So frech transparent wie im Moment wurde selten beschissen.

Klingt ja, also würden die Euro-Staaten UNTEREINANDER "Krieg führen".
Das klingt nicht nur so. Und nur ein Blinder sieht nicht, wer hier die Kriegstreiber sind.
 
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