Anfänger vor: Meine Übedokumentation - Clementi, Arietta C-Dur, Op.42 No.5

Dieses Thema im Forum "Einspielungen unserer Forum-Mitglieder" wurde erstellt von beo, 7. Okt. 2017.

  1. beo
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    beo

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    Richtig ist was funktioniert. Mich auf ein paar Takte konzentrieren, war für mich auf jeden Fall totaler Käse. Das ich nicht die optimale Methode verwende, zweifel ich ja gar nicht an, aber sie ist für mich hinreichend richtig, weil am Ende werde ich das Stück "können". Ob eine Methode besser oder schlechter ist, hängt übrigens auch sehr viel davon ob, wieviel Spass sie macht. Wenn eine Übemethode mir keinen Spass macht und ich dadurch dann nicht mehr übe, was mir auch schon passiert ist, dann ist die Methode für mich nicht optimal.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Okt. 2017
  2. beo
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    beo

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    Aber das Stück hat keine schwierigen Stellen. Nicht mal für mich.
     
  3. Kleiner Ludo
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    Kleiner Ludo

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    Jaja, die Y-Spass-Generation.
     
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  4. Kleiner Ludo
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    Kleiner Ludo

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    Ich schlage vor, wir machen einen "Prima-Vista bis 15 Wiederholungen" Faden zum Schw...vergleich. Interesse?
     
  5. beo
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    beo

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    Du meinst alle das gleiche Stück, oder alle unterschiedliche? Wenn sich hinreichend viel trauen, die nach 15 Wiederholungen noch erkennbare Schwächen haben, wird das gewiss interessant. Für die, die da Schwierigkeiten haben, wäre es vielleicht zu überlegen, ob man nach einer Möglichkeit schaut die Einspielungen annonymisiert zu veröffentlichen.
     
  6. Andre73
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    Andre73

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    Das ist aber eine gewagte These, wenn man Deinen Arbeitsstand zu dem Video oben abgleicht und und doch einige Aussagen wie "nach 25 Minuten aufgegeben" hinzuzieht.
    Was bedeutet denn "keine schwierige Stellen" für Dich?

    Das ist kein Vorwurf, ich würde das nicht so wie im Video hinbekommen. Ich hinterfrage nur Deine Definition von schwierige Stellen, die in der Tat immer individuell sind - aber so richtig fluffig wirkt das jetzt für das konkrete Beispiel jetzt noch nicht.
     
  7. beo
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    beo

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    Schwierig sind Stellen, wenn ich ein grundsätzliches Problem mit der Stelle habe. Mein Problem liegt bei dem Stück in der Konzentration und ist unabhängig von einzelnen Stellen. Schwierige Stellen, sind zum Beispiel Triller, oder Griffe wo mein Hände etwas für sie neues lernen müssen. Aber bei dem Stück muss man ja nicht mal die Hände großartig von der Stelle bewegen. Bis auf den Schluss bleiben die Pfoten brav dort, wo sie zu Beginn plaziert wurden.
     
  8. Kleiner Ludo
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    Kleiner Ludo

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    Naja so arg vergleichbar sollte das gar nicht werden. Jeder sollte sich ein eigenes Stück suchen, das er einigermassen Prima-Vista spielen kann und dann die Erstversion mit der nach 15 Wiederholungen oder 0,5h oder 1h vergleichen. Ich fände das interessant...
     
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  9. Peter
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    Peter Bechsteinfan Mod

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    Das mache ich auch mit neuen Stücken so. So ineffizient wie ich "übt" glaube keiner. :-D
     
  10. beo
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    beo

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    Heute habe ich mich darauf konzentriert, die Noten zu lernen. Die Version ist komplett ohne in die Noten zu sehen
    https://soundcloud.com/beoklavier/3tag-inzwischen-ohne-noten
    Von nun an wird das Spiel hoffentlich flüssiger
     
  11. Kleiner Ludo
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    Kleiner Ludo

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    Ich halte es für keine gute Idee, auf die Noten zu verzichten. Habe ich selbst mehrere Jahre so praktiziert und das hat meine Entwicklung langfristig verzögert. Meiner Meinung nach sollte man ca. 80% der Uebezeit die Noten (konsequent) verfolgen.
     
  12. beo
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    beo

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    Das fällt wohl in die Kategorie "Jeder Jeck ist anders". Ich habe mit Noten ganz schlechte Erfahrungen. Solange ich Noten lese bin ich mit lesen beschäftigt, ob dabei Musik entsteht, bekomme ich nicht wirklich mit.
     
  13. Kleiner Ludo
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    Kleiner Ludo

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    Sicher ist es schwer Noten annähernd blind zu spielen. Es wird aber bei konsequenter Anwendung immer besser und man benötigt immer weniger Zeit bei ähnlichem Schwierigkeitsgrad. Jedes Stück konsequent auswendig zu lernen, ist mir zu mühselig, da ich das Stück regelmässig wiederholen muss, um das Level zu halten. Bei Stücken, die ich nach Noten spiele bin ich auch nach Monaten wieder schnell drin.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Okt. 2017
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  14. beo
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    beo

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    Drei Tage und zwei Übeeinheiten später gibt es einen neuen Stand.
    https://soundcloud.com/beoklavier/man-kann-erkennen-was-es-mal-werden-soll

    Diesesmal habe ich bewusst, die Version mit den wenigsten groben Fehlern ausgewählt. Noch ist die Hauptkonzentration darauf, überhaupt die richtigen Tasten zu drücken. Aber das wird sich gewiss auch noch bessern.
     
  15. Kleiner Ludo
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    Kleiner Ludo

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    Super, deutliche Verbesserung, schön kontrolliert und gleichmässig. Schönes Project, vielleicht mache ich mal sowas auch mal z.B. mit Clementi-Sonatine.
     
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  16. Peter
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    Peter Bechsteinfan Mod

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    Wenn Du die 36/6 nimmst mache ich vielleicht mit. :-D
     
  17. Kleiner Ludo
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    Kleiner Ludo

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    Scheinbar das einzige Stück, das du kennst. ;-)
    Das/die ist mir zu schwer für eine Prima-Vista-Aufnahme. Da blamiere ich mich. :cry2:
     
  18. Peter
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    Peter Bechsteinfan Mod

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    Prima Vista? Wer redet denn davon? An so was denke ich noch nicht mal.
    Nein aber eines was mir sehr gut gefällt und an dem ich schon seit meiner Kindheit rumbastel*.
    36/1 kenne ich z.B. auch und habe die schon gespielt, aber damit kannste mich jagen.

    * mir würde es ja schon reichen, wenn ich das so wie die Kleene hinbekomme, die quasi noch gar keine Finger hat. :-D

    View: https://youtu.be/em1YBCZ46xg
     
  19. Drahtkommode
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    Drahtkommode

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    Ich glaube Klavierlehrer sind irgendwo alle Maso. Von Herrn Demus vielleicht abgesehen (Insiderwitz).
     
  20. beo
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    beo

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    Boah, willst Du uns hier total demoralisieren?

    Aber das Stück ist wirklich schön. Ob es größenwahnsinnig ist, wenn ich mich daran versuche. Ich wollte doch noch eine Doku mit einem Stück an meiner oberen Fähigkeitsgrenze machen.