Als Interimslösung "YAMAHA Montage 8x" bestellt

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Paul Ralder

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Hallo,

als junger Bub spielte ich jahrelang und sehr gern Klavier, und alles habe ich nicht verlernt, aber ich habe später interessanterweise und aus Zufall als Bassist ca. 30 Jahre Bühnenerfahrung erlangt. Aber davon will ich gar nicht weiter schreiben.

Nach vielen Jahren erfüllten Familienlebens, Immobilieninstandsetzung, Arbeitslebens und beruflicher Reiserei kommt inzwischen mehr Selbstbestimmtheit, Ruhe und Zeit in mein Leben. Kürzlich nahm ich die Chance wahr, mit einer Spendenaktion einen Flügel* für junge Menschen für eine gemeinnützige Bühne zu beschaffen, das kann die/der geneigte Leser/in in Ruhe hier nachlesen:


Das hat mein Feuer für die gewichteten Tasten doch wieder stark entflammt, es macht so eine Freude, einen Flügel* zu spielen - und er bleibt mir fürderhin zugänglich.

In meinem Heim ist zwar Manches an Platz, aber für das Aufstellen eines Flügels wenigstens mittlerer Größe fehlen dann doch absehbar die Möglichkeiten. Ein (keineswegs abgespieltes) YAMAHA Clavinova PFP mit 88er gewichteter Holztastatur aus grauer Vorzeit ist aber als E-Piano immer im Hause und das war, zumindest zuvor, auch ausreichend. Nun bin ich aber heiss, wieder mehr mit den Tasten zu üben, und so werde ich mir aus Platzgründen für die nahe Zukunft zumindest ein hochwertiges Digitalpiano (wiederum von YAMAHA) anschaffen.
Es nennt sich YAMAHA Montage 8x mit wiederum 88 gewichteten Holztasten, das habe ich nun bestellt, mit mehrmonatiger Wartezeit, da, in neuester Generation, momentan sehr begehrt. Ich bin von Klang und Bespielbarkeit doch sehr angetan gewesen, als ich es testen konnte. Allein ein solches Testintrument zum Ausprobieren zu "erhaschen", war schon ein wochenlanges Unterfangen.

Die Vorteile höherwertiger E-Pianos sind -wenn ein Flügel* derzeit nicht realisierbar scheint- immerhin ein recht erhabenes Spielgefühl, man kann beliebig leise und über Kopfhörer spielen, es bietet absolut hochwertige Samples aller großen Flügel* dieser Welt (außer Fazioli glaube ich), es sind sehr viele Instrumente in der Bibliothek enthalten, Dutzende Klaviere ebenfalls usw. Die vielen weiteren Möglichkeiten (umfängliche Synthese FM und analog in Vollendung, sehr multitimbral, da ein aktuelles Spitzenmodell) werden eher von der Familie genutzt werden.

Ich arbeite mich daher gerade in die Welt der geschickten Verkabelung, der Nahfeldmonitore und des Homerecordings ein, damit meine Tochter und mein Sohn dazu Hilfestellung erfahren, zumal ein Mixer, einige MIDI-Komponenten wie Klangmodule und Drum Computer im Hause sind, die ich nun versuche, geschickt zu verquicken und mit einem Sequenzer (Logic) in Kürze zum Laufen zu bringen.

Der entscheidende Vorteil ist, wenigstens interimsweise ein Digitalpiano zu nutzen, um wieder mit Freude üben zu können, Unterricht zu nehmen und -wenn wir Platz brauchen- es einfach wie ein Bügelbrett hochkant an die Wand stellen zu können – darauf legt meine Frau schon noch wert.

Der Tag wird kommen, wo ich ein Klavier wie ein YAMAHA SU upright oder auch einen schönen gepflegten Flügel*, so ab 184 cm, aufstellen werde können. Die Zeit bis dahin vertreibe ich mir also ab ca. Ende April (voraussichtliches Lieferdatum) mit dem Montage 8x, der tastaturbedingt um die 30 kg wiegt. Viele arrivierte Bühnen und Studiomusiker scheinen das Gerät auch spielerisch und klanglich als recht beeindruckend einzustufen, auch wenn es nie ein echtes mechanisches Instrument wird ersetzen können. Aber es wird eine hoffentlich gute Zwischenlösung.

Kennt jemand den "Montage 8x" und hat Erfahrungswerte?
Ich jedenfalls werde später berichten, "wie er mir vorkommt", hoffend, es ist keine Fehlinvestition.

In diesem Sinne beste Grüße von

Paul
 
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Apropos Nahfeldmonitore: Meine Neumann KH 150 finde ich fantastisch. Zusammen mit dem Einmessmikrophon MA1 auch für heikle Räume eine Empfehlung.
 
Nun, Schmickus,

ich habe die YAMAHA HS-8 Nahfeldmonitore bereits einer Weile im Bestand (siehe unten), auch Nahfeldmonitore mit für mich ausreichenden guten Eigenschaften zur Verfeinerung von älteren Audio-Aufnahmen. Die angesprochenen 'Neumänner' von Dir sind ja eine gute Liga weiter oben anzusiedeln und sicher sehr gut.

Akustisch ist der vorgesehene Raum für mein E-Piano aber recht passabel: Teppichboden, hohe Wände (3,85 m Altbau), 2/3 der Wände Bibliotheksregal in Holz (ca. 2,60m hoch) und randvoll mit Büchern, auch sonst möbliert – und am wichtigsten: schiefe Wände. Der Raum ist eher eine "angekrümmte Raute" als ein Rechteck, keine planparallelen Wände, Bestand aus Bj. 1904. Ich hoffe und denke, das sind akustisch gute Randbedingungen, wenn ich die Lieferung erhalte. Jetzt kümmere ich mich schrittweise um D/A-Wandler, Kabel und sonstige Aufstellung der Gesamtanordnung.

Gruß Paul
 

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Kennt jemand den "Montage 8x" und hat Erfahrungswerte?
Ich jedenfalls werde später berichten, "wie er mir vorkommt", hoffend, es ist keine Fehlinvestition.

Äh, d.h., Du hast blind (oder taub) bestellt?
Auch nicht mit Roland Fantom 8 (mit V-Piano-Engine) verglichen?

Grüße
Häretiker
 
Hallo Härethiker,

ich bin mir sicher, dass YAMAHA in dieser preislichen Region die zu erwartende Qualität beim Spitzenmodell "MONTAGE 8x" liefert, da diese Workstation ja einen hervorragenden Vorgänger hat ("Montage 8", aber "ohne x"), und den kenne ich, bereits der hatte mich überzeugt, aber der ein paar Features weniger. Das Bessere ist eben des Guten Feind und ich gehe auf das neuere Modell, wenn auch fast nirgends momentan anzuspielen außer in Tonstudios, die alles bereits abgegrast haben, was verfügbar ist. Auch die Vorgängertastatur des Montage 8 passte mir bereits sehr gut, die abermals beim 8x im Spielgefühl verbessert sein soll.
Wenn ich auch ROLAND zu den starken Marken zähle und diverse ROLANDs im Haus habe, haben hier die Vielseitigkeit und die Reserven des YAMAHA den Ausschlag gegeben - und sollte ich wirklich nicht zufrieden sein (über 80 gesampelte Grand Pianos, Upright Pianos und E-Pianos in bewährtem Klang und und und ...), dann gebe ich es einfach weiter, die Nachfrage übersteigt das derzeitige Angebot. Alle Tests sind neben Klang und Vielseitgkeit -auch in Sachen Bedienerführung- bis dato hervorragend. Ich werde gern berichten, wenn ich die Workstation ein wenig kennengelernt habe.

Gruß Paul
 
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Hallo Härethiker,

ich bin mir sicher, dass YAMAHA in dieser preislichen Region die zu erwartende Qualität beim Spitzenmodell "MONTAGE 8x" liefert, da diese Workstation ja einen hervorragenden Vorgänger hat ("Montage 8", aber "ohne x"), und den kenne ich, bereits der hatte mich überzeugt, aber der ein paar Features weniger. Das Bessere ist eben des Guten Feind und ich gehe auf das neuere Modell, wenn auch fast nirgends momentan anzuspielen außer in Tonstudios, die alles bereits abgegrast haben, was verfügbar ist. Auch die Vorgängertastatur des Montage 8 passte mir bereits sehr gut, die abermals beim 8x im Spielgefühl verbessert sein soll.

Ah, also nicht vollends taub, da Du den Vorgänger kennst. Das beruhigt. :-)

Wenn ich auch ROLAND zu den starken Marken zähle und diverse ROLANDs im Haus habe, haben hier die Vielseitigkeit und die Reserven des YAMAHA den Ausschlag gegeben - und sollte ich wirklich nicht zufrieden sein (über 80 gesampelte Grand Pianos, Upright Pianos und E-Pianos in bewährtem Klang und und und ...), dann gebe ich es einfach weiter, die Nachfrage übersteigt das derzeitige Angebot. Alle Tests sind neben Klang und Vielseitgkeit -auch in Sachen Bedienerführung- bis dato hervorragend. Ich werde gern berichten, wenn ich die Workstation ein wenig kennengelernt habe.

Ich weiß nicht, wie vergleichbar die jeweils kleineren Varianten sind, aber bei MODX7 vs Fantom 07 habe ich mich unter anderem für den Roland entschieden wegen Bedienbarkeit (kann ich einen neuen Split programmieren ohne Blick ins Handbuch etc.). YMMV.

Grüße
Häretiker
 
Es nennt sich YAMAHA Montage 8x mit wiederum 88 gewichteten Holztasten momentan sehr begehrt. . Allein ein solches Testintrument zum Ausprobieren zu "erhaschen", war schon ein wochenlanges Unterfangen.
Ich denke das hat keine Holztasten und auch keine "übliche" Digitalpiano-Tastatur sondern eine überarbeitete Synthesizer-Tastatur.
... wenn auch fast nirgends momentan anzuspielen außer in Tonstudios, die alles bereits abgegrast haben, was verfügbar ist.
Da werden nur sehr geringe Stückzahlen hergestellt und nur ganz wenige Händler verkaufen das, in Bayern glaube ich sind das nur 2 Händler und Thomann hat das nicht mal im Programm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke das hat keine Holztasten und auch keine "übliche" Digitalpiano-Tastatur sondern eine überarbeitete Synthesizer-Tastatur.

Da werden nur sehr geringe Stückzahlen hergestellt und nur ganz wenige Händler verkaufen das, in Bayern glaube ich sind das 2 Händler und Thomann hat das nicht mal im Programm.
Hallo Klavierbaumeister,

die Beschreibung zur Tastatur ist z.B. so formuliert und -mehrfach abgeschrieben- zu finden. Es ist bestimmt ein Werks-Werbetext, also vorsichtig abwarten.

Bildschirmfoto 2024-02-22 um 15.00.26.webpBildschirmfoto 2024-02-22 um 15.14.40.webp

Ich kenne als Bühnen-Oldie neben meinem YAMAHA PFP-300 noch das alte KX88-Stagepiano, ein Doepfer LMK2+ und das Clavia Nord Stage II E-Piano als 88er Ausgabe, beide können da vermutlich nicht mit dem M8x 'mitgehen' - aber ich bin ja kein so virtuoser Pianist wie viele hier. Alte FENDER Rhodes hatte ich auch schon in den Spielfingern, die liefen irgendwie bemerkenswert aussdrucksstark und federleicht, habe ich auch gemocht, sind aber bei weitem keine flügelnahen Klaviaturen, wo die Schwerkraft, Massenverteilung, Reibung, Mechanik und Kinematik eigentlich nicht wirklich nachzuahmen sein werden, es sei denn man kopiert sie hochexakt.

Der Text der Bausteinchen ist zu finden u.a. hier:


Da ich nahe Köln wohne, kann ich es in einem großen dortigen "Store" abholen, sie haben es immerhin im Programm – und meinten, sie kennen nix Besseres und Vielseitigeres in der Preisregion außer "richtige Pianos" - dort sah ich u.a. auch ein sehr schönes schwarzes Bechstein-Klaver, das über 50.000 € kostete, das war mir dann doch neu - mal sehen, ich freue mich jedenfalls sehr auf diese platzsparende und flexible Anschaffung, hoffend, dass das Üben damit schon Freude macht.

Gruß

Paul
 

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Da steht jetzt nichts von "Holztasten".

man kann beliebig leise und über Kopfhörer spielen
Beliebig leise ist es nicht. Es schwingen zwar keine Saiten, aber ein Hämmern ist schon zu hören - je nach Aufstellung auch in Nachbarwohnungen. Aber das ist bei den anderen von dir genannten E-Pianos auch so. Wenn du mit denen zurecht kommst, dann auch mit dem Montage 8x.
 
  • #11
Was willst du denn damit anstellen? Als Klavierersatz finde ich das nicht unbedingt tauglich (obwohl ich es nicht persönlich kenne). Es ist halt eine Synthesizer Workstation, kein Digitalpiano.
 
  • #12
Nun, Tastenscherge,

ich habe einen ordentlichen YAMAHA C3 Flügel, auf den ich tagsüber und auch abends fast jederzeit zugreifen kann – aber derzeit nicht im Eigenheim stehend, sondern in etwas Entfernung. Zuhause wäre solch ein Instrument zwar ungemein schön – und auch mein Traum für die kommenden Jahre, aber im Moment fehlt wie oben ausgeführt noch nachwuchsbedingt der Platz dafür.
Da ich seit Jahrzehnten auch Sequencer, Soundmodule, MIDI- und USB-vernetzt, Drum Machines, etwas Outboard-Equipment, 24er Pult, Rechner usw. kompositorisch (als Bassist mit Band) nutze, mache ich heuer den Kompromiss, mit einem recht universellen und vielseitigen, nennen wir es mal Keyboard, in der Freizeit zu üben und damit zu arbeiten. Bei dem in Rede stehenden 'Montage 8x' sehe ich eine Workstation, die einem hochwertigen Stage Piano in Sachen Bespielbarkeit, Features und Klang in absolut nichts nachsteht, indes in Sachen Klangvielseitigkeit, Synthesizing usw. deutlich mehr bietet, da ich mir ein kleines Heimstudio, probengeignet, umbaue, im dem kein Grand Piano Platz findet. Zum freudigen Üben und Spielen (auch mal gegen Mitternacht...) reicht der 'Montage 8x' alleweil.

Gruß Paul
 
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  • #13
Kaum hat man Kontext, kann man Dich verstehen. :-)
Ohne war Deine Entscheidung halt vollkommen unverständlich.

Grüß
Häretiker
 
  • #14
Ja, so macht das wirklich Sinn. Ich hatte mich schon gefragt, wozu man bei einem Klavierersatz Aftertouch, Pitch Bender und Modulationsrad braucht. Aber ich frage mich auch bei den teureren Digitalpianos ja auch, wozu man all den SchnickSchnack braucht, der oft noch mit an Board ist. Die meisten Leute wollen damit ja einfach nur Klavier spielen. Da reichen doch eine handvoll Piano Sounds aus.
 
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  • #16
Mitunter würde einer, aber dafür ein richtig guter, ja ausreichen. Ein Flügel hat ja auch nur ein Preset.
... das man nur mit Hilfe eines Technikers ändern kann. Aber immerhin bleibt es dann bis zur nächsten Verwendung automatisch gespeichert.
 
  • #17
Montage 8X oder vielleicht doch eher Montage M8X?

Die GEX Tastatur ist nach folgendem Test dafür ausgelegt, als Kompromiss für verschiedene Sounds wie Piano, Organ und Synth zu dienen. Holztasten werden nicht erwähnt und die Seiten der Tasten sehen auf den Fotos auch nicht nach Holz aus. Als reines Stagepiano genutzt gäbe es sicher bessere Geräte, von der Tastatur her z. B. Roland RD 2000 oder die Stage-P.-Flaggschiffe von Kawai oder Yamaha. Wenn das Gerät aber als Syntheziser mit 88er Hammermechanik genutzt werden soll, wird das Gerät schon optimal brauchbar sein. Ich hatte auch mal ein KX88, dessen Tastatur ich sehr schätzte, an dem man sich aber zu Tode schleppte.
Review
 
  • #18
Ja, Bassplayer,

ich dachte das "M" kürze das "Montage" ab, es heisst wohl korrekt "YAMAHA Montage M8x", jedenfalls die 88 Tasten- Ausgabe. Das Tastengewicht soll (nur bei dieser Ausgabe im Gegensatz zur 76er und 64er Tasten-Ausgabe als "M7" und "M6" mit Plastiktastatur) seine 28 Gramm betragen, eine mündliche Aussage des Verkäufers, das klingt schon eher nach Klaviatur, was mir lieber ist, und weniger nach Keyboard – nun, ich werde es erleben.

Gruß Paul
 
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  • #19
Hallo Paul,

mehr als ein Jahr später, kannst Du uns etwas berichten von Deinen Erfahrungen mit der Montage M8x? Hast Du am Ende zugeschlagen? Welche Monitor-Lautsprecher benutzt Du? Wie ist die Tastatur und die Bedienung? Würde mich sehr freuen.

Gruss, Thomas
 
  • #20
Hallo Thomas,

sorry, lese ich erst jetzt.

Ja, ich habe zugschlagen!

Bezogen auf die klaviernahen Möglichkeiten: Ich bin schlicht begeistert, die graded Hammer Tasten sind leise, mir wichtig! Sie haben alle ca. 26 Gramm, die Samples sind Referenzklasse und authentisch, ich mache Musik siet 1973, habe ein Ohr entwickelt.

Ich nutze zum Üben den MONTAGE M8x, geroutet über ein manierliches Allen & Heath Mischpult (20 Channels für die anderen Midi Komponenten plus E-Bass etc.) an zwei aktiven Nahfeld-Studio-Monitore YAMAHA HS8 (je 70W RMS) plus dem zugehörigen aktiven Subwoofer HS8s (150W RMS), auch sehr linear bei konzertanten Lautstärken, die einem Flügel nicht ersetzen, aber im Volumen bei Bedarf nur wenig nachstehen, die Tasten geben dann auch etwas "zurück" und man hört es im ganzen Haus, wenn ich will ...

Bezogen auf den Rest: Der Montage M8x ist wahnsinnig vielseitig, sehr gut durchdacht und dabei gut und für mich intuitiv (touch Screen) bedienbar. Ich bin ja kein Keyboarder, sondern Bassist, finde aber rasch das Wesentliche, eher als bei KORG, anders als bei ROLAND oder einem anstrengenden NORD Stage, wenn man modifizeren will. Den Sequencer nutze ich nicht (lieber den Mac mit Logic), und sicher nur 20% der Features, aber allein die klanglich-kreativen Möglichkeiten setzen keine Grenzen mit > 3.000 hochwertigen, sehr gut direkt modifzierbaren Samples von Instrumenten aus aller Welt. Die für mich entscheidenden Tasteninstrumente (auch die Abteilung Rhodes, Wurlitzer, Upright-Pianos aller Couleur und Co) sind sehr beeindruckend und machen viel Spaß. Sie gefallen mir persönlich besser als bei ROLAND und KORG, irgendwie natürlicher, wärmer und nicht so extrem clean. Das Nord Stage 88er habe ich nicht vergleichen können, das wird in Sachen "Organ" evtl. mehr zu beiten haben, aber vermutlich nicht viel mehr. Ist vllt. auch davon anhängig, wie man musikalsch "sozialisiert" wurde.

Es ist ein Flagschiff. Ich finde den Montage M8x großartig und bin sehr froh damit, aber nicht immer mit der Zeit gesegnet, es weiter zu vertiefen. Daher spiele ich oft "nur" Klavier, mein Favorit: der Bösendorfer Imperial Sample, so voll im Klang - Meine Wahl!

Als Ergänzung bekam ich kürzlich noch Zuwachs in Form eines Klavieres YAMAHA ETERNA 35 aus den 1970ern. Das möbele ich schrittweise auf (steht hier an anderer Stelle) - und es muss zunächste gereinigt und gestimmt werden, dann wird da auch ein wenig mit gespielt. Es steht leider woanders und nicht im täglichen Zugriff.

Viele Grüße
Paul
 
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