Taugt in China gebautes August Hoffman Piano?

Dieses Thema im Forum "Klavier/Digitalpiano/Keyboard kaufen, reparieren.." wurde erstellt von holma, 8. Juli 2006.

  1. holma
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    holma

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    Hallo,
    habe mich endlich entschlossen, mir ein Piano zu kaufen (=Anfänger :) )und habe bei 2 norddeutschen Firmen ein Modell gesehen, welches mir gefällt und mein Budget nicht sprengt. Es ist ein August Hoffman 111 m (steht wohl für modern) einer alten schwedischen Markenfirma, welches nun in China gebaut wird und direkt importiert wird und angeblich deshalb günstig angeboten werden kann. Habe nur im Internet kaum Infos gefunden, und die Firma hat wohl auch keine eigene Homepage. Kann man der Sache trauen und hat jemand Erfahrung mit diesem Modell gemacht :?: :?:

    Danke schonmal für Kommentare und Ratschläge,
    holma
     
  2. pianomobile
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    pianomobile

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    Wie bei anderen Käufen ist auch hier bei "auffallend günstigen" Angeboten Vorsicht geboten. Mehr zu diesem Thema findest Du hier in allen Threads, in denen es um "Wendl & Lung" bzw. "Nemetschke"-Klaviere geht.
     
  3. holma
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    holma

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    Habe doch noch ein paar Infos gefunden. Deutet einiges darauf hin, das es sich um die nordchinesische Firma Dongbei handelt, die heute die Marke "August Hoffman" hestellt, wie im übrigen auch "Nordiska" (die schreiben auf ihrer Internetseite, sie seien alle hin nach Schweden als Nordiska bankrott ging und hätten alles gelernt :roll: )
    Der Unterschied zu den etwas teureren chinesischen Pianos (die dann Kawei, Yamaha etc heissen) ist wohl, dass keine europäischen Teile (Renner-Mechanik, Abel-Hämmer usw) verbaut werden, sondern eigene Produktionen. Habe auch gelesen, dass die in den letzten Jahren besser geworden sind, dass man aber trotzdem durch Austausch von Komponenten (dafür gibt's wohl Spezialisten) noch einiges mehr herausholen kann. Ob das wohl für einen blutigen Anfänger reicht :?: :oops:
     
  4. pianomobile
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    pianomobile

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    Die etwas teureren Klaviere Yamaha und Kawai stammen aus Japan und kosten in ihrer billigsten Variante ungefähr das Doppelte (habe im Internet ein Hoffmann um € 1990 gesehen). Wenn das Budget in die Richtung gehen soll, würde ich eher noch ein bisschen was drauflegen und den Gebraucht-Markt nach Marken-Klavieren abklappern. Vielleicht ist da das eine oder andere Schnäppchen dabei. Bei Billig-Klavieren aus China habe ich prinzipiell immer Bauchweh. Natürlich kann es zum Anfangen reichen, aber es sollte dann ja doch Jahrzehnte halten, damit unter Umständen auch die Nachkommen was davon haben. So oft im Leben kauft man sich ja kein Klavier....
     
  5. Wu Wei
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    Wu Wei

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    Ich würde mir nicht zutrauen, so ein Teil zu beurteilen: Selbst wenn es anfangs gut klingt und ein angenehmes Spielgefühl bietet, kann es doch schon in relativ kurzer Zeit dahin sein. Such dir in den Gelben Seiten 'n paar Klavierstimmer und frag, was sie dafür nehmen würden, mit dir einen Begutachtungstermin vor Ort wahrzunehmen. Am besten gleich durchblicken lassen, dass sie später das Instrument dann auch warten dürfen/müssen. :wink:

    Wu Wei
     
  6. holma
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    holma

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    Ja, wahrscheinlich ist es am besten, nichts zu überstürzen und sich die Dinger erst mal anzuschauen/-hören und dann auszuwählen. Danke für die Tipps :twisted: