schwere Zugkatastrophe in Bayern

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terrigol

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Möchte mich anschließen. Meine Gedanken sind bei allen Menschen, die ihre Angehörigen, Freunde oder Bekannten verloren haben.

Traurige Grüße
Terri
 
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Roodol Foa Npadre

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Es werden nun auch Veranstaltungen abgesagt:
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/csu-sagt-wegen-zugunglücks-politischen-aschermittwoch-ab/ar-BBpiGyo?ocid=spartanntp
Schade, ich hatte mich auf den Aschermittwoch gefreut, aber ich kann es nachvollziehen und empfinde es genau so.
LG
Alb
Ja Schade, denn es wäre bei diesem Aschermittwoch bestimmt extrem hitzig zugegangen. Soviel wie diesmal liegt schon lang nicht mehr in der Luft.
 
Henry

Henry

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terrigol

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@Roodol Foa Npadre Du, der Anlass ist zu tragisch für solche Späßchen, ich hätte mich auch nicht hinreißen lassen sollen. Und doch glaube ich, dass Merkel über jeden Tag, an dem sie nicht Rechenschaft ablegen oder ihre Konzepte und Pläne erläutern muss, froh ist.
 
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Roodol Foa Npadre

Guest
@Roodol Foa Npadre Du, der Anlass ist zu tragisch für solche Späßchen, ich hätte mich auch nicht hinreißen lassen sollen. Und doch glaube ich, dass Merkel über jeden Tag, an dem sie nicht Rechenschaft ablegen oder ihre Konzepte und Pläne erläutern muss, froh ist.
Hast du Recht.
Aber jeder Tag ist tragisch.
Und ich habe das ungute Gefühl, dass es noch wesentich tragischer wird.
 

Steinbock44

Steinbock44

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Zitat:
Das schwere Zugunglück geht offenbar auf «menschliches Versagen» zurück. Wie das
«RedaktionsNetzwerk Deutschland» aus Ermittlerkreisen erfuhr, hatte ein Bahnmitarbeiter das automatische Signalsystem ausnahmsweise ausser Kraft gesetzt, um einen verspäteten Triebwagen durchzuwinken.

Dieser hätte auf der eingleisigen Strecke rechtzeitig einen sogenannten Begegnungspunkt erreichen müssen, um dem entgegenkommenden Zug auszuweichen. Dies schaffte er jedoch nicht: Auf Weisung des Stellwerks sei der Lokführer weitergefahren, obwohl das reguläre Signalsystem eigentlich auf Rot stand – und steuerte direkt in die Katastrophe.

Leider Katastrophen, Unfälle und Fehlentscheide passieren immer wieder.
 
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ag2410

Guest
Wäre das nicht in der Ferienzeit passiert, wäre es noch viel schlimmer ausgegangen. In der Schulzeit sind wohl beide Züge manchmal so voll, dass die Passagiere in den Gängen stehen müssen...
 
Henry

Henry

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Über die Ursache des Unglücks wird bisher noch spekuliert - ein Zug hatte wohl Verspätung der andere fuhr früher los.
LG
Alb
 
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1810

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Diese Nachrichten machen mich betroffen, es ist furchtbar, ich fühle mit - und deshalb schaue und lese ich nur selten Nachrichten. Es passieren doch jeden Tag so viele schlimme Dinge, in der Welt, aber auch in Deutschland... nur dass darüber nicht unbedingt berichtet wird, zumindest nicht so ausführlich.
Die Medien profitieren von solchen Unglücken, das ist doch offensichtlich.
Ich finde es besonders wichtig, dass solche Nachrichten niemals Unterhaltungscharakter erhalten, d.h. mit dem Abendessen im bequemen Sessel sitzen und über den Bildschirm laufen Bilder von Elend und Sterben...
 
FünfTon

FünfTon

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Man sollte sich darüber im Klaren sein, daß man in Bezug auf solche Themen die Medien komplett vergessen kann. Das bemerkt man natürlich nur dann offensichtlich, wenn es ausnahmsweise mal das eigene Fach betrifft.

Wenn also irgendein Redaktions-"Experte" von "automatisches Signalsystem außer Kraft setzen" faselt, kann man sich davon ausgehen, daß es komplett gequirlter Blödsinn ohne Bezug zur Realität ist. Und wenn irgendein Journalist heutzutage etwas aus "bahninternen Kreisen" erfahren haben will, kann das genauso bedeuten, daß er aus irgendeinem KlavierModelleisenbahnforum abgeschrieben hat. Die Kollegen kochen heutzutage nämlich auch nur mit ganz lauwarmen Wasser. Deren Lieblingsquelle heißt inzwischen Twitter.

Noch ist völlig unklar, was ursächlich für den Unfall war und wer Fehler gemacht hat. Das wird man vermutlich frühestens in einigen Wochen aus dem Untersuchungsbericht erfahren. Die Unterlagen bleiben bis zum Abschluß der Ermittlungen unter Verschluß.
 
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gastspiel

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Man sollte sich darüber im Klaren sein, daß man in Bezug auf solche Themen die Medien komplett vergessen kann. Das bemerkt man natürlich nur dann offensichtlich, wenn es ausnahmsweise mal das eigene Fach betrifft.

Wenn also irgendein Redaktions-"Experte" von "automatisches Signalsystem außer Kraft setzen" faselt, kann man sich davon ausgehen, daß es komplett gequirlter Blödsinn ohne Bezug zur Realität ist. Und wenn irgendein Journalist heutzutage etwas aus "bahninternen Kreisen" erfahren haben will, kann das genauso bedeuten, daß er aus irgendeinem KlavierModelleisenbahnforum abgeschrieben hat. Die Kollegen kochen heutzutage nämlich auch nur mit ganz lauwarmen Wasser. Deren Lieblingsquelle heißt inzwischen Twitter.

Noch ist völlig unklar, was ursächlich für den Unfall war und wer Fehler gemacht hat. Das wird man vermutlich frühestens in einigen Wochen aus dem Untersuchungsbericht erfahren. Die Unterlagen bleiben bis zum Abschluß der Ermittlungen unter Verschluß.
Im Gegenteil: Das Rumeiern der Verantworlichen regt mich auf, besonders, wenn dann irgendwelche Pietätsgründe vorgeschoben werden, Klartext zu reden.

Es ust doch ganz einfach. Wenn der Zug/die Züge eine Freigabe trotz Sperrung erhalten haben, ist der Fahrdienstleiter schuld.
Ein Überfahren ist ohne Erlaubnis/ Freigabe nicht möglich. Laut Zeugenaussagen stand der eine Zug sogar schon, um auf den anderen zu warten, fuhr dann aber doch los.

Ich wette mit dir, dass bei der Bahn AG und DB Netzt spätestens eine halbe Stunde nach dem Unglück später klar war, was passiert ist.

Im Moment werden wahrscheinlich im Hintergrund alle Schadenersatzrechnungen durchgerechnet und solange, Monate,weiß man nichts ;)

Heutzutage läuft alles elekronisch/per Computer und wird erfasst, dazu braucht man keine Blackbox des Zuges. Auf die Daten im Stellwerk/Fahrdienstleitung konnte man bestimmt schon Sekunden später zugreifen.
 
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FünfTon

FünfTon

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Heutzutage läuft alles elekronisch/per Computer und wird erfasst, dazu braucht man keine Blackbox des Zuges. Auf die Daten im Stellwerk/Fahrdienstleitung konnte man bestimmt schon Sekunden später zugreifen.
Siehste, genau das meinte ich. Jeder plappert irgendwelche hanebüchenen Spekulationen nach. Züge haben übrigens auch keine "Blackboxen", die gibt es nur in Flugzeugen.

In Bad Aibling gibt es garantiert keinen Stellwerkscomputer. So ein Ding kostet nämlich viel Geld, ein paar Millionen werden da schon mal fällig. So ein Gerät stellt man nicht in jede Milchkanne an einer eingleisigen Bahnstrecke. Vielerorts werden draußen in der Pampa Weichen und Signale vollmechanisch von Hand umgestellt. Da gibt es dann auch keine "Daten":


(Beispielfoto Stellwerk)

Wie es konkret in Bad Aibling aussieht, steht dann im Untersuchungsbericht. Den man dann lesen kann und natürlich auch verstehen können muß. Vorher braucht man sich nicht in irgendwelchen Schuldzuweisungen zu ergehen.
 
Dorforganistin

Dorforganistin

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Eine halbe Stunde, nachdem ein Unfall passiert ist, egal wo, weiß man noch überhaupt nichts. Und vor allem ist es auch egal. Zuerst geht es darum, Menschenleben zu retten. Dann schaut man, welche Maßnahmen zum Umweltschutz man ergreifen kann und muss. Dann vergeht Zeit und das Ausmaß der Sache wird deutlicher. Also denkt man über die Bergung der beteiligten Fahrzeuge nach. Und währenddessen nehmen Sachverständige ihre Arbeit auf. Das mag für diejenigen, die früher schon gerne ihre Holzeisenbahn entgleisen ließen, schwer verständlich sein, aber es wäre falsch, sofort nach dem Ereignis zu sagen, es sei doch eh klar, was passiert ist, und alle wüssten es und würden es nur nicht sagen.
Solche Verschwörungsszenarien sind albern.
 
 

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