Noten lernen, Frage zu einem bestimmten Beispiel

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Ron78

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Da es ja keine dummen Fragen gibt, nur dumme Antworten :)

Ich komme nicht darauf, wieso in dem unten gezeigten Bsp. am Ende die 2 B's stehen. Mir fehlt das Be Vorzeichen dazu. Das sind die einzigen 2 Fehler die ich hatte, nur mir erschließt sich nicht wieso B. Das Be davor sollte doch nur für die 1. Hilfslinie gelten oder? 5312-ebc12193c5fd13987b2db2d44929c56a.jpg
 
LMG

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Hi Ron,

Du meinst die beiden "b", die unten fett in den Rechtecken sind ?

Es sind "b", weil das Stück doch 2 b als Vorzeichen hat: b und es. Also sind es in dem Takt erstmal "b".

LG, Olli !
 
LMG

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Sehr interessant finde ich übrigens auch die Frage, die unten steht "Wieso ist der Ton mit dem Pfeil ein Fis, wenn doch am Anfang des Taktes "beim Fis" ein Auflösungszeichen steht ? ;)

Eine fast genau solche Frage hat mich auch mal jemand gefragt...;) .. musste ich erst in ein Buch schaun. ;)

LG, Olli !
 
Klimperline

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Hallo Ron,

Vorzeichen gelten jeweils für jede Oktave, in der die entsprechende Note vorkommt, sonst würde es in Werken, bei denen über die gesamte Klaviatur gespielt wird, nur so von Vorzeichen wirren, was ziemlich verwirrend wäre.

In Deinem konkreten Fall wird jedes h und e zu b bzw. es erniedrigt, egal in welcher Oktave es notiert ist. Einzige Ausnahme: sollte sich ein Auflösungszeichen vor der Note befinden, spielt man h bzw. e, was dann aber nur für diesen einzelnen Takt und auch nur für die gekennzeichnete Tonhöhe gilt.
 
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Ron78

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Ok, Auflösungszeichen sind bis zum nächsten Taktstrich gültig, deshalb bleibt das 1. H ein H, klar. Ich glaube mir fehlte schlicht die Tatsache: "Vorzeichen gelten jeweils für jede Oktave" der ganzen Notenzeile bzw. Takt.Damit ist dann das Dunkel komplett mit Licht erhellt. Ein Dank an allen Beteiligten. :)
 
LMG

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Zitat Klimperline:

Einzige Ausnahme: sollte sich ein Auflösungszeichen vor der Note befinden, spielt man h bzw. e, was dann aber nur für diesen einzelnen Takt und auch nur für die gekennzeichnete Tonhöhe gilt.
Anzumerken ist, gemäß Ziegenrücker, § 59, 3., unveränd. Aufl., 2000, S. 33:

Zitat Zickenverschieber:

59: Versetzungszeichen, die nur eine spezielle Note betreffen, sind innerhalb des Notentextes anzubringen ( "zufällige Vorzeichnung" ). Sie gelten nur im jeweiligen Takt und auch nur für den angegebenen Oktavbereich."
Zur interessanten Frage, die UNTEN im Bildbeispiel zu sehen ist, noch eine Ergänzung:

Das bedeutet, dass a) das Auflösungszeichen bei der UNTEN IM BILDBEISPIEL gestellten Frage wegen des "fis" anscheinend als "Versetzungszeichen" behandelt wird, und b ) dass das ANDERE f(is) NICHT demselben Oktavraum zugeordnet wird, wie das erste, aufgelöste f(is). Interessant, find ich.

LG, Olli !
 
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Klimperline

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"Vorzeichen gelten jeweils für jede Oktave" der ganzen Notenzeile bzw. Takt.Damit ist dann das Dunkel komplett mit Licht erhellt.
Und nicht nur für die ganze Notenzeile sondern mitunter für das ganze Stück, zumindest so lange, bis sich die Vorzeichen ändern, was man aber leicht erkennt, denn dann stehen z.B. statt der zwei b zwei Kreuze # am linken Zeilenrand. Sollten sich die Vorzeichen mitten in der Zeile ändern, werden sie zusätzlich auch direkt vor der Änderung angegeben.
 
Moderato

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Die letzte Zeile ist aus dem D-Dur Präludium WTK 1. Dort steht in der Henle-Ausgabe vor dem f praktischerweise auch ein #. Vielleicht ist das gezeigte Beispiel ein typisches Schulbeispiel. In zum Gebrauch bestimmten Notentexten sind häufiger "überflüssige" aber hilfreiche Zeichen.
 
 

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