Neues Yamaha YUS1 gekauft, jetzt unsicher!


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McWallace
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Hallo liebe Klaviergemeinde,
folgende Situation, damit ihr einen Überblick bekommt:
Ich bin 22 Jahre alt, wohne im 3. Stock eines Mietshauses und habe mir jetzt endlich einen meiner Lebensträume verwirklicht (zumindest scheinbar) und habe mir ein neues Yamaha YUS1 (all in all um die 11tsd.€) gekauft. Ich habe vorher einen Schimmel c120, ein Yamaha U1 und ein Bechstein "?" gespielt. Alle haben mir nicht wirklich zugesagt, bis ich mich ans YUS gesetzt habe. Dessen "Gesang" ist schon echt der wahnsinn und für mich als Amateurspieler eine Faszination schlecht hin.
Aktuelle Lage:
Das Klavier wird am 15.02 geliefert, jetzt habe ich trotzdem noch viel bzgl. Klavierpflege und klaviere im generellen gegoogelt und jetzt habe ich erfahren, dass so gut wie niemand so viel geld für einen Japaner ausgibt sondern eher in ein gebrauchten deutschen oder österreicher investiert. Kann mich noch entsinnen dass ich mich an dem Bechstein (dessen Modelltype mir entfallen ist, nur der preis von 20tsd. euro ist hängen geblieben) sofort gefühlt habe, als wären es noch einmal ganz andere Dimensionen, verglichen mit dem Yamaha.
Jetzt bin ich total verunsichert, ob ich die falsche Entscheidung getroffen habe und lieber ein 10 Jahre altes Bechstein, Sauter oder Schimmel hätte kaufen sollen...
Könnt ihr mir mal eure Erfahrungen mit einem YUS oder generell Yamaha teilen, ob sich das im nachhinein gelohnt hat und ob ihr zufrieden seid, bzw. ob auch ich das Geld jetzt nicht völlig hirnrissig investiert habe?

Vielen Dank Vorab,
MfG
 
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sheep
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Wenn Du ein Japaner in Japan wärst, hättest Du wahrscheinlich die gleichen Gedanken bezüglich Bechstein usw.
Ne, mal im Ernst. Wenn Dir das Klavier gefallen hat ists doch super! Ich hab mir nen neuen Yamaha Flügel gegönnt und bereue nichts 🙂
 
DonMias
DonMias
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und jetzt habe ich erfahren, dass so gut wie niemand so viel geld für einen Japaner ausgibt sondern eher in ein gebrauchten deutschen oder österreicher investiert.
Die Korrektheit dieser Aussage würde ich doch mal sehr stark anzweifeln. Yamaha baut nach allem was ich weiß, qualitativ hervorragende Klaviere. Und es werden auch sehr viele davon in Deutschland verkauft.

Der Klang ist sicher immer Geschmackssache, aber qualitativ wirst Du für Dein Geld bei einem gebrauchten Deutschen Klavier ziemlich sicher nicht besser fahren.

Wenn Dir der Klang also gefällt, erfreue Dich an dem Klang, den 5 Jahrn Garantie und der Aussicht, das Instrument bei halbwegs ordentlicher Behandlung viele Jahre bis Jahrzehnte ohne nennenswerten Reparaturaufwand spielen zu können.
 
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Ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen! Ich habe mich Anfang des noch jungen Jahres auch auf die Suche gemacht und für 10.500 ein neues W. Hoffmann-Klavier gekauft, das morgen kommt. Nun lese ich hier seit 2 Wochen angefixt im Forum jeden Fetzen, den ich interessant finde, und lese auch, dass bei 10.000 (und auch weniger) die Menschen, die Kaufempfehlungen möchten, alle gefühlt zu Flügeln gedrängt werden, oder zumindest aber zu jungen gebrauchten Oberklasseklavieren. Und nun denk ich (Neben "hoffentlich ist es nicht zu laut!") auch, ob ich nicht bei dem Budget hätte länger suchen sollen, hätt es nicht noch was "besseres" gegeben, hätt ich nicht doch nen Flügel kaufen sollen?... usw. Aber eigentlich- NÖ! Ich hab mich in das Hoffmann-Klavier verliebt, hab das im Abstand von mehreren Wochen immer wieder im Pianohaus besucht und bespielt und fand es großartig! Dass hier jeder einen anderen Geschmack hat und man sich hier mit tausend verschiedenen Meinungen befassen kann, sollte nicht ablenken davon, wie man sich am Klavier fühlte.
 
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Flieger
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Bei gebrauchten Instrumenten bekommt man auf den ersten Blick mehr fürs Geld. Mehr Instrument. Aber eben auch mehr Altlasten, mehr Reparaturen, mehr ...
Schnäppchen sind möglich, aber keineswegs garantiert.

Wenn du ein Instrument gefunden hast, das dir wunderbar gefällt und du dir leisten kannst, ist doch eigentlich schon alles geklärt. Die meisten Händler bieten auch eine Upgrademöglichkeit an. Falls der Händler ein Instrument bekommen sollte, das dir noch besser gefällt, kannst du das Yamaha evtl. eintauschen.

@McWallace Wie lange spielst du denn schon Klavier?
 
Martin49
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(...) für 10.500 ein neues W. Hoffmann-Klavier gekauft, das morgen kommt. Nun lese ich hier (...), und lese auch, (...) nun denk ich (...) ob ich nicht (...) hätte (...), hätt es nicht noch (...), hätt ich nicht doch (...)? NÖ! Ich hab mich in das Hoffmann-Klavier verliebt, hab das im Abstand von mehreren Wochen immer wieder im Pianohaus besucht und bespielt und fand es großartig! Dass hier jeder einen anderen Geschmack hat und man sich hier mit tausend verschiedenen Meinungen befassen kann, sollte nicht ablenken davon, wie man sich am Klavier fühlte.
Genau! Muss man gar nix mehr dazu schreiben. Heute darfste von mir aus zum Zeitvertreib lesen, denken und zweifeln. Aber morgen ist Schluss damit! Computer aus, Klavierdeckel auf! 😊👍
 
Wiedereinsteigerin38
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Ich bin 22 Jahre alt, wohne im 3. Stock eines Mietshauses und habe mir jetzt endlich einen meiner Lebensträume verwirklicht (zumindest scheinbar) und habe mir ein neues Yamaha YUS1 (all in all um die 11tsd.€) gekauft. Ich habe vorher einen Schimmel c120, ein Yamaha U1 und ein Bechstein "?" gespielt. Alle haben mir nicht wirklich zugesagt, bis ich mich ans YUS gesetzt habe. Dessen "Gesang" ist schon echt der wahnsinn und für mich als Amateurspieler eine Faszination schlecht hin.
Aktuelle Lage:
Das Klavier wird am 15.02 geliefert, jetzt habe ich trotzdem noch viel bzgl. Klavierpflege und klaviere im generellen gegoogelt und jetzt habe ich erfahren, dass so gut wie niemand so viel geld für einen Japaner ausgibt sondern eher in ein gebrauchten deutschen oder österreicher investiert. Kann mich noch entsinnen dass ich mich an dem Bechstein (dessen Modelltype mir entfallen ist, nur der preis von 20tsd. euro ist hängen geblieben) sofort gefühlt habe, als wären es noch einmal ganz andere Dimensionen, verglichen mit dem Yamaha.
Jetzt bin ich total verunsichert, ob ich die falsche Entscheidung getroffen habe und lieber ein 10 Jahre altes Bechstein, Sauter oder Schimmel hätte kaufen sollen...
Könnt ihr mir mal eure Erfahrungen mit einem YUS oder generell Yamaha teilen, ob sich das im nachhinein gelohnt hat und ob ihr zufrieden seid, bzw. ob auch ich das Geld jetzt nicht völlig hirnrissig investiert habe?
Es ist eigentlich schon alles gesagt worden. Aber ich möchte noch hinzufügen, dass ich mich nach reiflicher Überlegung für ein neues Yamaha U1 SH2 entschieden habe (https://www.clavio.de/threads/vom-yamaha-clp-625-zum-yamaha-u1-sh2.27786/page-2#post-773664) und sehr zufrieden damit bin! Natürlich gibt es andere/größere/teurere Klaviere und es gibt Flügel - aber für mein Leben im Moment passt es. Alles weitere wird sich zeigen. Für Dich muss es jetzt stimmen und das YUS1 hat Dich doch so überzeugt, dass Du es gekauft hast!
 
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McWallace
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Bei gebrauchten Instrumenten bekommt man auf den ersten Blick mehr fürs Geld. Mehr Instrument. Aber eben auch mehr Altlasten, mehr Reparaturen, mehr ...
Schnäppchen sind möglich, aber keineswegs garantiert.

Wenn du ein Instrument gefunden hast, das dir wunderbar gefällt und du dir leisten kannst, ist doch eigentlich schon alles geklärt. Die meisten Händler bieten auch eine Upgrademöglichkeit an. Falls der Händler ein Instrument bekommen sollte, das dir noch besser gefällt, kannst du das Yamaha evtl. eintauschen.

@McWallace Wie lange spielst du denn schon Klavier?
Ich spiele eigentlich bereits mein ganzes Leben, jedoch wie das eben so ist mit auferlegten Übungsstunden durch die Eltern, habe ich dann sehr lange nur aus Zwang geübt. Erst vor ca. 2 Jahren ist mir selbst aufgefallen was für ein Wahnsinns Talent ist, soetwas zu können.
Jetzt wo du es sagst, der Klavierhändler meinte auch, er nimmt innerhalb von 2 Jahren das Klavier zu 100% in Anzahlung, soweit ich dafür ein teureres Klavier kaufe. Hierbei bezweifle ich jedoch, dass ich in 2 Jahren weitere 10k Euro sparen werde:)
Da habt ihr alles schon recht, ich habe das Klavier vom ersten Moment an geliebt, da es so eine Brillianz und Tiefe hat, die mich einfach direkt in den Bann gezogen hat. Denke schon das war die richtige Entscheidung, jedoch zu 100% sicher bin ich mir nicht.
Genau! Muss man gar nix mehr dazu schreiben. Heute darfste von mir aus zum Zeitvertreib lesen, denken und zweifeln. Aber morgen ist Schluss damit! Computer aus, Klavierdeckel auf! 😊👍
Diesen Rat nehme ich gern entgegen, sobald das Klavier am Dienstag geliefert wird, war es das erstmal für die nächsten 4-5 Stunden mit der Hausruhe.

Das war mein erster Beitrag in diesem Forum und ich muss sagen, ich bin begeistert von eurer Freundlichkeit und Ehrlichkeit die einem hier entgegengebracht wird und auch schnelligkeit, mit der hier "gearbeitet" wird.
Danke :))
 
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Flieger
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Ich spiele eigentlich bereits mein ganzes Leben
Gut, dann hast du ja schon Erfahrung und dein Geschmack wird sich nicht in den nächsten paar Monaten um 180° drehen. Demnach wirst du mit dem Klavier auch langfristig zufrieden sein.

Jetzt wo du es sagst, der Klavierhändler meinte auch, er nimmt innerhalb von 2 Jahren das Klavier zu 100% in Anzahlung, soweit ich dafür ein teureres Klavier kaufe. Hierbei bezweifle ich jedoch, dass ich in 2 Jahren weitere 10k Euro sparen werde:)
Du musst ja keine weiteren 10k sparen. Sollte der Händler ein anderes Klavier um zB 12k bekommen, das dir viel besser gefällt, gibst du dein Yamaha zurück und zahlst den Aufpreis von 2k (plus Transportkosten).
Falls das erst in 4 Jahren passiert, nimmt er das Yamaha sicher auch in Zahlung, aber halt nicht mehr für den vollen Kaufpreis, sondern etwas weniger.
 
DennisT2303
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Hallo liebe Klaviergemeinde,
folgende Situation, damit ihr einen Überblick bekommt:
Ich bin 22 Jahre alt, wohne im 3. Stock eines Mietshauses und habe mir jetzt endlich einen meiner Lebensträume verwirklicht (zumindest scheinbar) und habe mir ein neues Yamaha YUS1 (all in all um die 11tsd.€) gekauft. Ich habe vorher einen Schimmel c120, ein Yamaha U1 und ein Bechstein "?" gespielt. Alle haben mir nicht wirklich zugesagt, bis ich mich ans YUS gesetzt habe. Dessen "Gesang" ist schon echt der wahnsinn und für mich als Amateurspieler eine Faszination schlecht hin.
Aktuelle Lage:
Das Klavier wird am 15.02 geliefert, jetzt habe ich trotzdem noch viel bzgl. Klavierpflege und klaviere im generellen gegoogelt und jetzt habe ich erfahren, dass so gut wie niemand so viel geld für einen Japaner ausgibt sondern eher in ein gebrauchten deutschen oder österreicher investiert. Kann mich noch entsinnen dass ich mich an dem Bechstein (dessen Modelltype mir entfallen ist, nur der preis von 20tsd. euro ist hängen geblieben) sofort gefühlt habe, als wären es noch einmal ganz andere Dimensionen, verglichen mit dem Yamaha.
Jetzt bin ich total verunsichert, ob ich die falsche Entscheidung getroffen habe und lieber ein 10 Jahre altes Bechstein, Sauter oder Schimmel hätte kaufen sollen...
Könnt ihr mir mal eure Erfahrungen mit einem YUS oder generell Yamaha teilen, ob sich das im nachhinein gelohnt hat und ob ihr zufrieden seid, bzw. ob auch ich das Geld jetzt nicht völlig hirnrissig investiert habe?

Vielen Dank Vorab,
MfG
Du hast alles Richtig gemacht meiner Meinung nach. Yamaha baut hervorragende Klaviere die sich qualitativ nicht hinter den Deutschen verstecken müssen da bin ich mir sicher Yamaha hat auch schon sehr lange Erfahrung im Klavierbau (seit 1887). Alles richtig gemacht, viel Freude mit dem Instrument :-)
 

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McWallace
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Du liest aber noch nicht lange hier mit, oder? :005:
Tatsache, ich bin erst nach Kauf der Klaviers auf dieses Forum gestoßen. ich bin das aufgrund diverser Motortalk-Foren, ganz anders gewöhnt.

Das passt jetzt zwar nicht mehr ganz zu diesem thread, jedoch wäre eine weitere Frage ob ihr vielleicht ein paar tipps habt die man als piano "neubesitzer" beachten sollte, bzw. was ihr gerne zu dem zeitpunkt an dem ich mich jetzt befinde gewusst hättet.
 
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Worauf spieltest du vorher? Ich nehme an, du weißt, dass die Luftfeuchtigkeit zw. 40 und 60 % betragen sollte und die Temperatur nicht so arg schwanken darf, d.h. das Klavier möglichst nicht "in den Zug" oder nah ans Fenster oder die Heizung stellen, wenn es sich vermeiden lässt. Hab mir so'n Hygrometer im Vorfeld gekauft und schon mal überprüft, ob die Gegebenheiten bei mir stimmen. Ansonsten kann man da ja auch mit Luftbefeuchter oder Badtür nach dem Duschen aufmachen nachhelfen, je nachdem wie die Luftfeuchtigkeit bei dir ist.
 
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(Nebenbei wollten die heut zw. 13 und 15 Uhr mit meinem Klavier andrücken, vor einer dreiviertel Stunde korrigierten sie auf halb 5, das ist jetzt auch durch. Aaaarrrgh)
 
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Es klingt natürlich wunderschön, aber ich glaube, ich muss mich erstmal dran gewöhnen, jetzt die halbe Nachbarschaft zu beschallen.
Und Hörprobe... ich bin noch Anfänger, viel könnte man da nicht erwarten😅
 
Nora
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Cool, ich habe auch mitgefiebert. :005:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Klang im Raum zu verbessern und die Lautstärke zu reduzieren. Schallabsorbermatten etc. Bei mir hängen solche Matten auch an den Wänden. Es gibt hier zu dem Thema - glaube ich - sogar bereits Fäden.
 
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Cool, ich habe auch mitgefiebert. :005:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Klang im Raum zu verbessern und die Lautstärke zu reduzieren. Schallabsorbermatten etc. Bei mir hängen solche Matten auch an den Wänden. Es gibt hier zu dem Thema - glaube ich - sogar bereits Fäden.
Ja, ich belese mich auch nebenbei schon ein wenig in die Richtung und würde erstmal etwas zwischen die Wand und den Resonanzboden packen wollen.
Ich hatte mir das Klavier in dem Gedanken gekauft, sonst ja auch mit Moderator üben zu können, aber selbst der ist lauter als mein Digi vorher 😅 (und klingt gar nicht mal schlecht in meinen Ohren 😀)
 
 

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