Meiner Tochter Geige spielen beibringen?

L

Larami

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Hallo!

Kennt jemand von euch gute Materialien mit denen ich meiner Tochter das Noten lesen beibringen kann? Im Internet habe ich einige gefunden, jedoch haben mir nur diese hier wirklich gefallen: http://www.buhv.de/grundschule/Bausteine-Musik.html Dafür sind sie auch sehr teuer...

Ich selbst spiele schon seit mehreren Jahren Geige und würde meiner Tochter sehr gerne das Geigespielen beibringen, da sie jetzt auch in einem Alter ist, in dem sie sich dafür interessiert und auch diese filigranen Bewegungen durchaus ausführen kann.

Vielleicht könnt ihr mir ja einige Tipps geben, ich freue mich über jede Hilfe :)

Grüße!
Larami
 
C

Chrissi

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Ich bin bei Deinen Fragen etwas ratlos. Normalerweise studiert man, nach bestandener Aufnahmeprüfung, ein paar Jährchen und lernt dann außer dem Geigen auch wie man unterrichtet. Die ist es doch sehr fraglich ob man mit einer "Anleitung aus dem Internet" erfolgreich sein kann.
Ich weiß nicht wie alt Deine Tocher ist, aber man kann durchaus schon mit 3 Jahren mit der Suzuki-Methode OHNE Noten mit dem Geigen anfangen.

Mein Tipp: Geht am besten in die nächste Musikschule oder sucht einen privaten Geigenlehrer für Deine Tochter. Du kannst ja mal versuchen Deiner Tochter einen geraden Strich, mit korrekter Bogenhaltung auf den leeeren Saiten beizubringen. Im besten Fall gelingt es. Nach diesem Versuch wirst Du allerdings verstehen, dass man beim Geigen problemlos die Noten dann lernen kann wenn sie eben drankommen. Also erst die vier leeren Saiten usw. Und daür braucht man normalerweise nicht bergeweise spezielles Material.
 
H

hoffnung

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ich weis ja nun nicht wie alt deine tochter ist,
meine tochter hat mit 5 jahren mit geige begonnen und wir hatten die schule: früher anfang auf der geige
die schule geht langsam voran und lehrt alles was dazugehört, sie ist wirklich für kleine kinder geeignet.
ich hab sie gesucht aber leider nicht gefunden ,hätte sie dir sonst gerne überlassen.
ihr das spielen selbst beizubringen hät ich mich nie getraut
 
F

frnci

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Hallo Larami,
Da ich neben meinem Klavierspiel auch etwas zu Geigen angefangen habe (Bis jetzt leider nur ein wenig aus dem Anfänger Dasein heraus. da ich mich gleichzeitig enorm pianistisch verbesserte) kann ich versuchen einige meiner Erkenntnisse mitzugeben.

Ich selber habe von vielen Anfängerschulen "Die fröhliche Violine" von Renate Bruce ausgewählt weil sie einerseits gute Erklärungen enthält, wie man einen Bogen richtig hält etc, nette Stücke hat, aber auch den Rest der ein Geiger wissen sollte vermittelt, wie es zum Beispiel beim Geigenbauer aussieht etc.

Wie man das Geigenspiel am Besten vermittelt bin ich nicht kompetent genug um eine seriöse Auskunft zu geben, ich weiß nur das man wenn man ohne irgendwelche Vorkenntnisse ist, zuerst sehr lange pizzicato spielt (wenn man das da schon so nennen kann ;)), dann leere Seiten streichen muss und schließlich zum Greifen anfängt. Daneben bleiben einem auch Rohübungen allein mit Bogen nicht erspart.

Das tatsächliche Notenlesen lernt man erst danach . Auch da dürfte es mehrere Lehrmethoden geben, eine davon ist sie mit einem Notenheft aufzuschreiben. Dann halt wiederholt aufschreiben, spielen erneut aufschreiben, deine Tochter sie aufschreiben, bzw. malen lassen sprich einfach in verschiedenen Formen üben;).

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen ;)
Liebe Grüße
frnci
 
cwtoons

cwtoons

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man beim Geigen problemlos die Noten dann lernen kann wenn sie eben drankommen
daür braucht man normalerweise nicht bergeweise spezielles Material
So ist das, sehe ich auch so. Das ist bei einer Geige nicht anders als beim KLavier.

Ich hab´ als Kind im Klavierunterricht erst im Dreitonraum angefangen. Das lernte ich die ersten drei Töne rechts und die ersten drei Töne links zu drücken - spielen konnte man das ja noch nicht richtig nennen - und die Notennamen dazu - c, d, e und c, h, a -und wie die entsprechenden Noten im Violinschlüssel und im Bassschlüssel aussahen. Alles geschah gleichzeitig, Ton drücken, Namen lernen, Note lernen. Kurz danach wiederholte sich das Ganze mit den nächsten zwei Tönen, der Fünftonraum wurde erschlossen. Und dann immer so weiter, plus zählen für die Notenwerte.

Ich habe in der Rückschau nicht den Eindruck, dass ich zweigleisig lernte, spielen und Noten lernen getrennt voneinander. Und das war wohl auch richtig so.
Als Material genügte die damals verwendete Klavierschule und die Klavierlehrerin.

CW
 
 

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