Mediencenter, HTPC usw.

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jbs

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Ist ja cool... hätt ich nicht geglaubt, aber du hast scheinbar recht. Haben Bildschirmschoner usw doch nicht ganz ausgedient.

Ein bisschen OT, aber wer ein schickes mediencenter (mit screensaver :) ) brauchen kann, sollte sich mal xbmc anschauen. Dank Plugins und Skins quasi beliebig anpassbar und erweiterbar.
 
Peter

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Bechsteinfan
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Bei OT kann ich mitreden :-)
Musik, Filme und TV höre und schaue ich seit Jahren nur noch über XBMC/Openelec.
Und wer keinen Platz oder Geld für einen Wohnzimmer-PC hat, so ein kleines Teil reicht schon dafür:
 
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jbs

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Der RaspPi ist ein tolles Projekt, und das lässige an xbmc ist, dass es auf fast jeder Hardware läuft.
Für xbmc im Alltag kann ein bisschen mehr Power aber nicht schaden; full-hd videos, große mp3-Sammlungen und "fan art" (Zusatzinformation über Musik/TV-Serien/Filme werden aus öffentlichen Datenbanken geladen) brauchen halt Ressourcen.
Man kann übrigens per Live-CD bzw. bootable usb-Stick die Software ohne Installation testen.

https://www.google.at/search?q=xbmc+skins&source=lnms&tbm=isch
 
Peter

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Bechsteinfan
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Zitat von Mawima:
Ich hoffe, Du spendierst Deinem RasPi auch ein schönes Gehäuse ?
Mein Gehäuse:


Für einen RasPi wäre es etwas oversized, habe daher und für "im Alltag kann ein bisschen mehr Power nicht schaden" anderen Kram* drinne. :-)

Aber für Musik, nicht hochauflösende Filme, Fotos... reicht auch so ein kleiner RasPi oder einfach ein Android-Smartphone/Tablet/Mediastick.... Darauf läuft XBMC auch sehr gut.

*)
- mehr als ausreichend Speicher, CPU und Grafik
- schnelles LAN
- SSD-Platte (völlig überzogen, so 250 MB schneller Speicher für OpenElec und Plugins würden schon reichen, aber so kleine Platten gibt´s ja nicht)
- Satkarte mit CI und CM für HD+ (TV-Server steckt leider noch in den Kinderschuhen)
- und dazu irgendwo inner Ecke einen NAS für die lokalen Medien
 
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jbs

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Inzwischen gibt es wirklich sehr schöne Gehäuse, die klein genug sind und auch vom Aussehen her ins Wohnzimmer passen. Mein Gehäuse ist mir eigentlich zu groß, es passt aber samt Kabelsalat in ein Expedit-Fach.

Als ich es noch laufen hatte - wir sind inzw. umgezogen und ich hab es noch nicht neu konfiguriert - Ich hatte 2 Festplatten dran hängen, die 2. wird täglich gesynced und nur dafür hochgefahren. Praktischerweise liefert xbmc gleich einen Fileserver mit. Und auf die Daten kommt man natürlich auch von unterwegs. Dann noch ein dvb-t Stick dran und ein kleiner usb dvb-s Receiver. TV lief mit tvheadend, wo man über ein Webinterface Sendungen programmieren kann. Der Server lief 24/7.
Probleme gabs allerdings auch genug: live-tv buggy, tvheadend web interface kommt mit langen Senderlisten nicht zurecht, ein sata Port des Mainboards ging kaputt, usw. Stromverbrauch ist immer ein Thema, obwohl das ganze Ding eh < 30 Watt braucht. Wakeup on LAN wäre also eine Option, hab ich aber nie probiert. Dann noch das jährliches Neu-Aufsetzen der Box inkl. Angst vor Datenverlust. Leider braucht das ganze zu viel Zeit, die ich nicht habe, darum steht das Kastl seit ein paar Monaten still.
 
Peter

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Dann noch das jährliches Neu-Aufsetzen der Box inkl. Angst vor Datenverlust. Leider braucht das ganze zu viel Zeit...
Dann schau Dir mal Open Elec an. Das ist ein ca. 100 MB großes Linux-OS inkl. XBMC. Neu-Installation dauert ca. 1 Minute*. In dieser einen Minute wird sämtliche Hardware erkannt und eingerichtet. Ein komplettes Update dauert einen ca. 10 Sekunden längeren Reboot. Mit schneller (z.B. SSD-)Platte bootet der auch verdammt schnell. Daten lassen sich komfortabel speichern und wieder herstellen.
Sprich: Meiner ist immer aus und wird ganz normal wie der TV oder AVR über die Fernbedienung an- und ausgeschaltet. Er ist schneller fertig als mein Sat-Reciever.

*Man muss (einmalig) noch die ganzen persönlichen Sachen einrichten. Das dauert natürlich länger.
 
Peter

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Koexistenz sicher nur mit Bootmenü oder virtueller Maschine. Aber wenn das auf einem normalen Rechner laufen soll, der keinen "Wohnzimmer-PC" darstellt, macht das irgend wie wenig Sinn, denn XBMC gibt es ja als plattformunabhängiges Programm.
Also wenn ich meinen "Schreibtischrechner" dafür nutzen wollte, dann würde ich mir ganz normal XBMC für Windows installieren.

Aber falls es Dir erst mal nur darum geht, es zu testen: Einfach vom USB-Stick booten und nutzen, ohne zu installieren (als Livesystem). Läuft dann halt insgesamt etwas langsamer.

Nachtrag:
Man kann Open Elec auch auf einem USB-Stick komplett installieren und von dort booten:
 
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hasenbein

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Mit dem Raspberry Pi geht es zwar, aber der schnauft doch manchmal ziemlich.

Wer es leistungsfähiger, aber immer noch klein, sparsam und überdies wohnzimmertauglich haben will, gibt ein paar mehr Euro aus und kauft sich einen Intel NUC.

Z.B.: NUC DN2820FYKH für 120 Euro, RAM für 25 Euro, Openelec oder Xbmcbuntu auf USB-Stick (oder für 60 Euro mehr auf interner SSD), los geht's. Hat sogar WLAN, Bluetooth und Infrarot gleich mit drin.
 
 

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