Kaufberatung E-Klavier

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K

klavierbeginner

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Hallo zusammen,

ich habe erst vor drei Wochen mit Anfang 30 angefangen Klavier zu spielen und bin absoluter Anfänger.
Um zuhause zumindest vorrübergehend üben zu können habe ich mir ein Yamaha NP-12B von einem Bekannten ausgeliehen und möchte mir jetzt zeitnah ein eigenes Modell kaufen auf dem
ich zuhause dann übern und spielen kann.

Grundsätzlich kommt wegen Platz und Lautstärke nur ein e-Klavier in Frage,
preislich würde ich so ca. 1200 Eur ausgeben können/wollen.
Von meiner Klavierlehrerin hatte ich die Rückmeldung alles nur kein Keyboard
und von den Tasten her etwas das vom Anschlag und Ton dem echten Klavier nahe kommt
wäre gerade für den Anfang wichtig.

Im Klaviergeschäft hatte ich mir einmal die Yamaha Serie, CLP 625 (1200 Eur) und CLP 635 (1800 Eur) angesehen, die fand ich von der Haptik ganz gut, allerdings habe ich natürlich als Anfänger kaum ein Gefühl dafür was gut ist und was nicht. Preislich liegt das CLP 625 noch im Rahmen das CLP 635 weit darüber.
Weiter gefunden hatte ich noch das Yamaha Arius YDP-164 (1000 Eur), günstiger als die beiden
aber noch nicht testen können da es nicht im Klaviergeschäft verkauft wird.

Ich Frage mich ob es generell Sinn macht etwas am Anfang etwas mehr zu investieren, z.B. für ein 635 oder lieber erst z.B. ein YDP 164 und dann etwas später etwas hochwertigeres zu kaufen.
Auch ob man die ganzen Funktionen des z.B. 635 vermissen würde gegenüber der 625 oder YDP 164...

Viele Grüße
 
samea

samea

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Vom Ypd Arius würde ich abraten. Die Klaviatur ist sehr weich und spielt sich nicht wie ein Klavier. Sie gleicht eher der eines Keyboard.
Ich würde dir zu einem Clavinova raten. Das 625 dürfte für den Anfang voll und ganz ausreichen. Da die Klaviatur der Clavinova sehr haltbar ist, kann es Sinn haben auch auf dem Gebrauchtmakt zu schauen.
 
K

klavierbeginner

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Vom Ypd Arius würde ich abraten. Die Klaviatur ist sehr weich und spielt sich nicht wie ein Klavier. Sie gleicht eher der eines Keyboard.
Ich würde dir zu einem Clavinova raten. Das 625 dürfte für den Anfang voll und ganz ausreichen. Da die Klaviatur der Clavinova sehr haltbar ist, kann es Sinn haben auch auf dem Gebrauchtmakt zu schauen.

Ok, danke für deine Rückmeldung. Dann muss ich das YPD ja garnicht erst testen, das mit der Tastatur ist ja ein KO Kriterium...
Auf dem Gebrauchtmarkt habe ich mal geschaut, da gäbe es sogar ein 635 für 1300 Eur,
allerdings nur 1 Jahr noch Garantie und ich kenne mich so rein garnicht aus, habe Sorge das ich da am Ende die Katze im Sack kaufe und es einen defekt hat bzw. worauf man dann achten müsste... obwohl preislich schon sehr verlockend...
 
samea

samea

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Bei Clavinova gilt je höher die Zahl umso neuer ist das Instrument. Achte auf die Polophonie. Hier gilt, je höher desto besser. Dein Klavier sollte mindestens eine 128-stimmige Poliphonie haben. 256-stimmig wäre besser (aber teurer). Mein Clavinova hat nur eine 64 stimmige, jetzt nach 1,5 Jahren Unterricht bedauere ich das.
 
FünfTon

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Vom Ypd Arius würde ich abraten. Die Klaviatur ist sehr weich und spielt sich nicht wie ein Klavier. Sie gleicht eher der eines Keyboard.
Ich würde dir zu einem Clavinova raten. Das 625 dürfte für den Anfang voll und ganz ausreichen. Da die Klaviatur der Clavinova sehr haltbar ist, kann es Sinn haben auch auf dem Gebrauchtmakt zu schauen.
Kompletter Unfug, die Tastaturen des Arius YDP-164 und Clavinova CLP-625 sind identisch, nur der Tastenbelag unterscheidet sich.

Achte auf die Polophonie. Hier gilt, je höher desto besser. Dein Klavier sollte mindestens eine 128-stimmige Poliphonie haben. 256-stimmig wäre besser (aber teurer).
Die "Polophonie" ist völlig irrelevant. Wichtig ist, daß die aktuellen Klavier-Klänge auf dem Stand der Technik im Instrument vertreten sind. Bei Yamaha sind das der CFX-Flügel, beim Shigeru Kawai EX mindestens Harmonic Imaging XL und bei Roland SuperNatural Modeling.
 
Martin49

Martin49

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Von meiner Klavierlehrerin hatte ich die Rückmeldung alles nur kein Keyboard und von den Tasten her etwas das vom Anschlag und Ton dem echten Klavier nahe kommt wäre gerade für den Anfang wichtig.

Dem würde ich zustimmen: wenn Du Klavier lernen möchtest, sollte sich das Instrument wie ein Klavier anfühlen. Und ich würde mir Zeit nehmen und versuchen, selber herauszufinden, was das bedeutet. Also im Klaviergeschäft auf akustischen Klavieren und Flügeln ein bisschen herumklimpern, und dann das Feeling auf unterschiedlichen Digitalpianos (Yamaha, Kawai, Roland usw.) vergleichen.

Es ist natürlich auch wichtig, wie es sich anhört. Aber ich würde da eher Kompromisse eingehen, denn ab einem gewissen Punkt ist ein "echtes" akustisches Klavier sowieso etwas anderes, egal wie modern die digitalen Samples sind.
 
K

klavierbeginner

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Vom Preis her liegen CLP 625 und YDP 164 ja nicht so weit auseinander,
würde ich fast eher zum 625 tendieren.
Habt ihr ein paar Tipps worauf sollte ich denn achten wenn ich ein solches Modell 625 oder 635 gebraucht kaufe? Oder kann da eigentlich nichts schief gehen?
Hat jemand Erfahrung damit wie man das am besten transportiert oder kann man das einfach aufgebaut in einen Transporter laden und dann etwas eingehüllt in decken, stehend, liegend? Nach hause fahren?
 
samea

samea

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Das Clavinova lässt sich problemlos in Oberteil (Klaviaturteil) und Ständer zerlegen. Das Oberteil würde ich in Decken einpacken um es zu schützen. Dann passt er problemlos in jeden kleinen Transporter. Evtl. reicht auch ein Kombi aus. Da bin 8ch mir aber nicht sicher. Mein gebrauchtes Clavinova kam mit einem Kombi.
 
samea

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Ich bin mir nicht sicher, ob das bei jedem Kombi klappt.
 
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klavierbeginner

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Hallo zusammen,
also ich habe mich kurzfristig entschieden und ein Yamaha 635 über ein Verkaufsportal gekauft von privat noch mit Garantie. Habe es in zwei Teile zerlegen können, oberer Teil und unterer und es so im Polo mit umgeklappten Sitzen unterbringen können und jede Menge Decken und Kissen.
War zwar recht knapp und eng dann beim fahren aber hat geklappt.
Habe mich also für das Yamaha 635 entschieden und bin gespannt wenn ich jetzt darauf öfter übe,
anscheinend kann man auch das Gewicht der Tastatur anpassen, also wie schwer die Tasten gehen...
Kostenseitig habe ich 1150 Eur bezahlt, hoffe das war ein angemessener Preis.

Vielen Dank für eure Rückmeldungen und Infos zu meinen Fragen!
 
samea

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Herzlichen Glückwunsch zum Digitalpiano und viel Spaß beim Spielen.
 
 

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