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butterkeks
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- 04.02.2026
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Hallo zusammen,
ich habe das Thema im Faden "Spielen ohne Klavierlehrer" mal angeschnitten, würde das aber gerne auslagern.
Es geht um meinen Sohn, er ist jetzt 17J.
Er hatte etwa 3 Jahre Klavierunterricht und hat dann mit der Pandemie aufgehört. Vom Stand her hat er damals das erste Band vom "der junge Pianist" durchgemacht.
Dann kam eine lange Pause. Wir wollten unser E-Piano schon fast wieder aus dem Wohnzimmer verbannen, da hat er plötzlich wieder angefangen. Hat sich Noten besorgt und sich Tipps und Tricks dazu von Youtube geholt.
Seit dem hat er in dem Instrument wohl einen "Kanal" gefunden, wie er dem Stress eines Schülers entkommen kann. Er sitzt am Klavier, wenn es nur geht, mittags, abends, bevor es ins Bett geht. Mal nur 10 Minuten oder 2 Stunden. Mit Kopfhörer und ohne. Nimmt die Stücke auf und variiert, und hört sich das dann wieder an und fragt uns, welche Variante wir besser finden. Seit dem hat er mehrere Stücke von Chopin eingespielt, aktuell übt er Mozarts Fantasie in d-moll. Da hab ich ihm vor einer Woche die Noten gekauft und er ist jetzt damit so gut wie durch.
Er möchte aber keinen Unterricht. Wir sehen als Eltern, dass er ein Talent hat, wollen ihn aber nicht überfordern. Zu Weihnachten hat er einen "Gutschein" für Klavier-Coaching bekommen, ich kenne einen Musiker, der früher auch Unterricht gegeben hat. Der trifft sich mit ihm "auf Zuruf" und geht mit ihm die Stücke durch, die er gerade einspielt.
Wir schauen jetzt auch gerade nach einem akustischen Instrument, aktuell spielt er auf einem Einsteiger Roland-Digi.
Wir wissen aktuell nicht wirklich, wo er steht, wo die Reise noch hingeht, sehen aber dass er ein gewisses Talent hat und auch den Mut und das Durchhaltevermögen, das man braucht um darin gut zu sein.
Wie können wir ihn da weiter fördern? Klassischen Klavierunterricht schließt er derzeit aus, auch weil er dieses Jahr Abitur noch macht und er sich da nicht stressen lassen will.
Mit dem "Coach" will er sich nochmals treffen, wie das aber weiter geht und wie er davon profitieren kann, ist ungewiss.
In der Nähe gibt es eine Jugend-Musikakademie, diese veranstalten regelmäßig Workshops mit Profis. Die richten sich aber eher an Studenten, "Fortgeschrittene" und "Profi"-Pianisten.
Ich kanns überhaupt nicht einschätzen, ob sowas das Richtige für ihn wäre, oder ob ihn sowas überfordern würde, ob ihm hier Technik etc fehlt. Oder ob er bei sowas vom Kontakt mit anderen Profitiert und mehr Selbstbewusstsein bekommt. Ich denke, normalerweise empfehlen sowas ja Klavierlehrer, die ihre Schüler einschätzen können.
Vielleicht hat hier jemand Tipps, wie wir das weiter fördern können? Klar, er ist jetzt 17 und bald schließt sich das Fenster, wo er von den Eltern noch irgendetwas annimmt.
danke & Grüße
ich habe das Thema im Faden "Spielen ohne Klavierlehrer" mal angeschnitten, würde das aber gerne auslagern.
Es geht um meinen Sohn, er ist jetzt 17J.
Er hatte etwa 3 Jahre Klavierunterricht und hat dann mit der Pandemie aufgehört. Vom Stand her hat er damals das erste Band vom "der junge Pianist" durchgemacht.
Dann kam eine lange Pause. Wir wollten unser E-Piano schon fast wieder aus dem Wohnzimmer verbannen, da hat er plötzlich wieder angefangen. Hat sich Noten besorgt und sich Tipps und Tricks dazu von Youtube geholt.
Seit dem hat er in dem Instrument wohl einen "Kanal" gefunden, wie er dem Stress eines Schülers entkommen kann. Er sitzt am Klavier, wenn es nur geht, mittags, abends, bevor es ins Bett geht. Mal nur 10 Minuten oder 2 Stunden. Mit Kopfhörer und ohne. Nimmt die Stücke auf und variiert, und hört sich das dann wieder an und fragt uns, welche Variante wir besser finden. Seit dem hat er mehrere Stücke von Chopin eingespielt, aktuell übt er Mozarts Fantasie in d-moll. Da hab ich ihm vor einer Woche die Noten gekauft und er ist jetzt damit so gut wie durch.
Er möchte aber keinen Unterricht. Wir sehen als Eltern, dass er ein Talent hat, wollen ihn aber nicht überfordern. Zu Weihnachten hat er einen "Gutschein" für Klavier-Coaching bekommen, ich kenne einen Musiker, der früher auch Unterricht gegeben hat. Der trifft sich mit ihm "auf Zuruf" und geht mit ihm die Stücke durch, die er gerade einspielt.
Wir schauen jetzt auch gerade nach einem akustischen Instrument, aktuell spielt er auf einem Einsteiger Roland-Digi.
Wir wissen aktuell nicht wirklich, wo er steht, wo die Reise noch hingeht, sehen aber dass er ein gewisses Talent hat und auch den Mut und das Durchhaltevermögen, das man braucht um darin gut zu sein.
Wie können wir ihn da weiter fördern? Klassischen Klavierunterricht schließt er derzeit aus, auch weil er dieses Jahr Abitur noch macht und er sich da nicht stressen lassen will.
Mit dem "Coach" will er sich nochmals treffen, wie das aber weiter geht und wie er davon profitieren kann, ist ungewiss.
In der Nähe gibt es eine Jugend-Musikakademie, diese veranstalten regelmäßig Workshops mit Profis. Die richten sich aber eher an Studenten, "Fortgeschrittene" und "Profi"-Pianisten.
Ich kanns überhaupt nicht einschätzen, ob sowas das Richtige für ihn wäre, oder ob ihn sowas überfordern würde, ob ihm hier Technik etc fehlt. Oder ob er bei sowas vom Kontakt mit anderen Profitiert und mehr Selbstbewusstsein bekommt. Ich denke, normalerweise empfehlen sowas ja Klavierlehrer, die ihre Schüler einschätzen können.
Vielleicht hat hier jemand Tipps, wie wir das weiter fördern können? Klar, er ist jetzt 17 und bald schließt sich das Fenster, wo er von den Eltern noch irgendetwas annimmt.
danke & Grüße
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