Endstation Schrottplatz? Radiosendung

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Marlene

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Vielleicht interessant (heute, 20:10 h DLF)

Endstation Schrottplatz?
Die Zukunft des 'Klangmöbel' Klavier
Von Georg Waßmuth

Jährlich mehr als 200.000 Instrumente haben Klavierbauer vor dem Ersten Weltkrieg in die gute Bürgerstube geliefert. Dort fand das Klangmöbel seinen Ehrenplatz, wurde mit Häkeldeckchen oder Blumenvase drapiert und mit Etüden von Czerny, Chopin oder Clementi traktiert. Im digitalen Zeitalter ist der Absatz der Klavierbau-Industrie jedoch dramatisch eingebrochen. Wenig mehr als 10.000 Instrumente fanden hierzulande im vergangen Jahr noch Käufer. Gerade Jugendliche fingern lieber mit simplen Musik-Apps am Smartphone, als sich langsam mit dem Klavierhocker auf Tastenhöhe hochzuschrauben. Tausende Klaviere stehen verschämt abgedeckt in der Garage oder werden zu Spottpreisen bei Internetauktionen angeboten. Hat das schön lackierte Klangmöbel ausgedient? Wird es seinen angestammten Platz behaupten können? Wie sieht die Zukunft des einstigen Hausmusikinstruments Nr. 1 aus?

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HoeHue

HoeHue

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Suggestive Darstellung von Zahlen.
Ich hab mir dem Beitrag nicht angehört, aber allein der Text lässtmir die Haare zu Berge stehen.
10000 klingt natürlich erstman nach fast nix gegenüber sage und schreibe 200000. Ist's aber nicht, da letztere sich auf mehrere Jahrzehnte beziehen.

Der Rest fällt dann wohl unter "ex falso quodlibet"
 
 

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