Dringende Frage zu einem Kyrie im Gesangbuch

B

Beate

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Hallo,

morgen muss ich einen Gottesdienst begleiten, in dem ein Pfings-Kyrie drankommt. Ich kenne es noch nicht. Es steht im evang. Kirchengesangbuch unter der Nummer 178.8 (Send uns deinen Geist, der uns beten heißt...). Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Notenwerte wirklich alle gleich sind. Wenn ich die letzte Note vor dem Wiederholungszeichen bzw vor den "Taktstrichen" genauso kurz spiele wie die anderen, hört es sich total bescheuert an. So kann das doch nicht sein, oder? Die jeweils letzten Noten vor dem Wiederholungszeichen müssen doch bestimmt doppelt so lang ausgehalten werden wie die anderen, oder? Falls ja: komisch, dass dann nicht (wie bei vielen anderen Liturgie-Gesängen) 2 gleiche Noten dicht nebeneinanderstehen, um anzudeuten, dass sie doppelt so lange ausgehalten werden.

Ist vielleicht eine dumme Frage, aber ich bin kein Profi und weiß das deshalb nicht.

Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung meiner Frage!

LG,
Lorinaja
 
Axel

Axel

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Das sind keine echten Notenwerte. Du hast wahrscheinlich schon bemerkt, dass es diese schwarzen Noten ohne Hals eigentlich nicht gibt. Sie werden bei Sachen verwendet, die ihren Ursprung in der rhythmisch freien Vortragsweise des greg. Chorals haben und sollen auch so gespielt werden. Also hast du auch die Möglichkeit, betonte Silben leicht zu dehnen. Wie das läuft, ist immer eine Frage, ob die Gemeinde es kennt und wie sie es gewohnt ist.
 
B

Beate

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Vielen Dank für Deine Antwort, Axel!

Liebe Grüße von
Lorinaja
 
 

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