Dos and don'ts in der Konzertwerbung


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Edeltraud
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Ich wundere mich gerade über die Chuzpe mit der ein Ensemblekollege momentan Werbung für konkurrierende Veranstaltungen macht und hierfür offenbar auch Raum in der entsprechenden Community / Probe bekommt.

Zum Hintergrund: Es steht ein Auftritt an, der mit einer nicht unerheblichen Spendensumme für die Konzertkasse im Zusammenhang steht. Mglw. unglücklicher Termin, weil mit einem verlängerten Wochenende verbunden, aber definitv seit Anfang des Jahres angekündigt. Die Besetzung entpuppt sich nun als kritisch, nicht nur weil etliche (Kurz)urlaub machen, sondern auch weil ein von einem Mitglied gegründetes Ensemble einen Parallelauftritt hat und diesen offensiv in der Probe bewirbt. Einige wirken in beiden Ensembles mit, es besteht aber kein organisatorischer Zusammenhang.

Dabei stört mich gar nicht einmal, dass Mitspieler / Mitsänger eigene Ensembles gründen und weitere Mitglieder anwerben. Auch dass Terminkollisionen vorkommen ist natürlich möglich und da muss jeder einzelne eine Entscheidung treffen. Dass aber derartig konkurrierende Termine offensiv beworben werden finde ich schon frech. Reagiere ich über oder ist so etwas üblich und ich muss meinen Moralkompass mal neu kalibirieren?
 
Häretiker
Häretiker
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Dos and don'ts in der Konzertwerbung:
Überflüssige Anglizismen vermeiden. :-)

Terminkollisionen behandle ich 99% wie folgt:
Zugesagt ist zugsagt, d.h. der erste gewinnt.

Dass aber derartig konkurrierende Termine offensiv beworben werden finde ich schon frech.

Keine Ahnung, ob 'frech' da richtig ist, es könnte ja auch 'empathiebefreit' oder wasweißich sein, aber es fühlt sich defintiv nicht gut an.
Oder kurz und direkt: Was für 'ne Scheiß-Idee.

Grüße
Häretiker
 
Dorforganistin
Dorforganistin
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Ich kenne es eigentlich unter Kolleg*innen so, dass man im Falle von möglichen Terminkollisionen oder Überschneidungen miteinander spricht und sich ein Procedere überlegt, wie man beiden Veranstaltungen gerecht werden könnte.
Kannibalisierende Werbung finde ich blöd, würde ich selbst nie machen und auch nicht zulassen wollen.
 
 

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