Digitales Spielen per iPad etc.

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Feminin

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Hallo zusammen,

ich möchte schon länger auf ein Pad sparen. Vor allem fürs Klavierspielen. Meine Schränke quillen über vor Noten, man hat keinen Überblick über vorhandene Noten und spielt meistens dann doch immer das Selbe.. Deshalb die Überlegung auf ein Pad umzusteigen (oder zusätzlich zu nutzen). Alles immer übersichtlich sortiert und überall dabei, super Vorstellung finde ich!

jetzt die Frage an euch: Hat jemand Erfahrungen und welche Pads nutzt ihr? Wie ist das preis-Leistungs-Verhältnis?
ich habe schon von vielen Apps dazu gehört. Mir geht es momentan nur um die Art des Pads selbst.. Natürlich möchte ich es nicht ausschließlich zum Klavierspielen nutzen, sondern auch für Uni, Dokumente und so weiter.

schießt los!

Grüße,
fem.
 
Shigeru

Shigeru

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Hi!

Ich verwende das neue Pro 12,9 mit 256GB, da die Noten fast so groß wie bei DIN A4 und sogar beleuchtet sind

Habe auch noch das Air, das ist mir mittlerweile zum Noten lesen zu klein

Das iPad 2018 9,7 hat ein sehr gutes Preis-Leisrungsverhältnis. Würde es aber mit mit 128 statt 32GB kaufen
 
Orgeltante

Orgeltante

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Hi, mir sind die IPads etc. leider zu klein. Ich möchte mir bequem 2 A4 Seiten nebeneinander anzeigen lassen. Daher habe ich ein Samsung Galaxy View. Eine sher gute Entscheidung, da auch problemlos 2 A4 querformat Seiten angezeigt werden können. Blättern geht mit dem Irig Bluetoothpedal. Die Datenbank läuft über MobileSheets. Preis Leistung fand ich sehr gut, bei einem eventuellen Neukauf würde ich maximal nach E-Ink ausschau halten. Allerding ist die Anzeige für die Größe des Displays sehr deutlich und definitiv ausreichend.
 
Shigeru

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Hi, mir sind die IPads etc. leider zu klein. Ich möchte mir bequem 2 A4 Seiten nebeneinander anzeigen lassen. Daher habe ich ein Samsung Galaxy View. Eine sher gute Entscheidung, da auch problemlos 2 A4 querformat Seiten angezeigt werden können. Blättern geht mit dem Irig Bluetoothpedal. Die Datenbank läuft über MobileSheets. Preis Leistung fand ich sehr gut, bei einem eventuellen Neukauf würde ich maximal nach E-Ink ausschau halten. Allerding ist die Anzeige für die Größe des Displays sehr deutlich und definitiv ausreichend.

Warum muss man sich 2 A4 Seiten anzeigen lassen?
IPad zu klein? Die Noten sind beim 12,9 iPad Pro im Querformat größer als auf einem A4 Blatt und es reicht doch, wenn man eine Zeile voraus schauen kann
 
Holger

Holger

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Ich habe ein iPad Air 2. Ich kaufe aber die Noten meistens trotzdem gedruckt oder nutze die App Henle Library (um die Noten dann doch auszudrucken :-D)
 
Orgeltante

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Warum muss man sich 2 A4 Seiten anzeigen lassen?
IPad zu klein? Die Noten sind beim 12,9 iPad Pro im Querformat größer als auf einem A4 Blatt und es reicht doch, wenn man eine Zeile voraus schauen kann

Nunja, das kommt drauf an, ob man das Ganze nur zum Üben braucht oder tatsächlich um öffentlich aufzutreten.
Ich für meinen Teil spiele ja viel an der Orgel. Wenn man sich die Orgelbücher betrachtet ist es oft so: Orgelvorspiel noch auf der linken Seite, Choral rechts (oder gänzlich unterschiedliche Bücher...). Da nervt es noch blättern zu müssen. Die Registrierung schreibe ich mir immer auf die erste Seite als Notiz mit rein. Wenn ich dann blättern muss, kann ich nicht mehr ohne erneute Notiz nachschauen was ich wann dazuregistrieren wollte etc. Außerdem kann es stressig werden, wenn man nach dem Vorspiel schnell noch umregistrieren UND blättern möchte. Es ist einfacher nur eins davon machen zu müssen.
Bei mehrseitigen Stücken ist der Seitenwechsel oft auch Mist. Klar mit guter Vorbereitung findet man Blätterpunkte, aber manchmal ist nicht die Zeit für solche Vorbereitungsspiele. Da bin ich froh, beide Seiten im Überblick zu haben. Wenn es dann noch Stücke sind mit unsäglichen Wiederholungen (dal Segno auf der ersten Seite etc.) ist man mehr mit Blättern beschäftigt. Das lenkt mich zu sehr vom eigentlichen Geschehen ab, daher 2 Seiten sind für mich Pflicht, da kommt man meistens mit maximal 1x blättern zu Rande.

Auch am Klavier kann ich mir das stressig vorstellen mit nur einer Seite. Nicht umsonst sind die meisten Stücke so im Buch gesetzt, dass 2-seitige Stücke auf Nachbarseiten liegen. Du kannst ja mal folgenden Test machen: Nimm dir eins deiner mehrseitigen Übungsstücke und stell die Seiten nicht nebeneinander sondern hintereinander auf. Beim Spielen musst du nun halt blättern. Es kann sein, dass das dich nicht stört, dann reicht auch so ein kleines Ipad, mich zumindest stört das sehr, weil ich im Seitenwechselbereich nicht die nächsten Noten sehe.

Aber wie gesagt: zum Üben selber ist das nicht relevant, nur wenn man öffentlich spielt ist ein gewisses Maß an Sicherheit nicht schlecht - Es sei denn, man spielt alles auswendig..
 
egmond

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Ich benutze seit 4 Jahren Piascore.
Zunächst auf dem iPad Air später auch auf dem iPad pro, benutze aber beide je nach Anforderung.
iPad Air hat den Vorteil das es leichter ist, was beim Singen angenehmer ist.
Ich bin sehr zufrieden da ich so alle Noten immer dabei habe.
Ich mache sehr unterschiedliche Musik vom Singen von Oratorien über Barockmusik bis zu Rock und Funk.
 
Shigeru

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Nunja, das kommt drauf an, ob man das Ganze nur zum Üben braucht oder tatsächlich um öffentlich aufzutreten.
Ich für meinen Teil spiele ja viel an der Orgel. Wenn man sich die Orgelbücher betrachtet ist es oft so: Orgelvorspiel noch auf der linken Seite, Choral rechts (oder gänzlich unterschiedliche Bücher...). Da nervt es noch blättern zu müssen. Die Registrierung schreibe ich mir immer auf die erste Seite als Notiz mit rein. Wenn ich dann blättern muss, kann ich nicht mehr ohne erneute Notiz nachschauen was ich wann dazuregistrieren wollte etc. Außerdem kann es stressig werden, wenn man nach dem Vorspiel schnell noch umregistrieren UND blättern möchte. Es ist einfacher nur eins davon machen zu müssen.
Bei mehrseitigen Stücken ist der Seitenwechsel oft auch Mist. Klar mit guter Vorbereitung findet man Blätterpunkte, aber manchmal ist nicht die Zeit für solche Vorbereitungsspiele. Da bin ich froh, beide Seiten im Überblick zu haben. Wenn es dann noch Stücke sind mit unsäglichen Wiederholungen (dal Segno auf der ersten Seite etc.) ist man mehr mit Blättern beschäftigt. Das lenkt mich zu sehr vom eigentlichen Geschehen ab, daher 2 Seiten sind für mich Pflicht, da kommt man meistens mit maximal 1x blättern zu Rande.

Auch am Klavier kann ich mir das stressig vorstellen mit nur einer Seite. Nicht umsonst sind die meisten Stücke so im Buch gesetzt, dass 2-seitige Stücke auf Nachbarseiten liegen. Du kannst ja mal folgenden Test machen: Nimm dir eins deiner mehrseitigen Übungsstücke und stell die Seiten nicht nebeneinander sondern hintereinander auf. Beim Spielen musst du nun halt blättern. Es kann sein, dass das dich nicht stört, dann reicht auch so ein kleines Ipad, mich zumindest stört das sehr, weil ich im Seitenwechselbereich nicht die nächsten Noten sehe.

Aber wie gesagt: zum Üben selber ist das nicht relevant, nur wenn man öffentlich spielt ist ein gewisses Maß an Sicherheit nicht schlecht - Es sei denn, man spielt alles auswendig..

Ich habe doch am iPad auch eine Vorschau, wenn ich es möchte: Hier kann ich mit dem Bluetoothpedal die Seiten langsam hochscrollen und sehe praktisch immer die nächste Zeile.

Brauche ich aber eigentlich, da ich weiß was kommt und auch früh genug blättere.
 
Orgeltante

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Ja klar, aber gerade bei großen Sprüngen im Notenbild durch Wiederholungen und Zeichen etc ist es günstiger das "Gesamtwerk" etwas im Blick zu haben (das empfinde ich zumindest so, mag vielleicht auch Blödsinn sein).
Die Scrollfunktion habe ich auch, das lenkt mich sehr ab. Beim Blättern ist da immer die Stelle mit betroffen, die ich gerade spiele. Bei 2 Seiten nebeneinander, kann ich immer die Seite blättern lassen, auf der ich gerade nicht spiele. Das hat sich z.B. gerade bei meinen letzten Stück mit Trompeter zusammen bewährt. Die Orgel-Solo stellen waren da alle nicht ganz ohne und waren natürlich genau immer über den Seitenwechsel. Da habe ich bequem mit 2 Seiten nebeneinander das Orgel-Solo gespielt um dann an einer etwas beruhigten Stelle entspannt zu blättern.

Natürlich kaum erwähnenswert: an der Orgel hat man die Füße oft nur mal kurz frei bzw. einen Fuß... Scrollen ist da schon erhebliche Mehrkonzentration. Am Klavier kann das weniger stören, wenn man sich nicht leicht ablenken lässt.
By the Way: ich meine zu behaupten, dass das Samsung View in A3 tatsächlich auch noch günstiger als ein Ipad in der A4-Größe war :heilig:;-)
 
Pianini

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Ich habe auch das iPad pro 12,9 und verwende Onsong. Allerdings nutze ich das bisher nur für meine Orchesternoten (Saxophon). Das funktioniert super und ich muss keine Ordner mehr mit mir herumschleppen.:puh:

Bei meinem Clavinova kann ich (zumindest bei der Yamaha App) mit dem linken Pedal die Seiten umblättern, dass ist schon cool.:super: Allerdings nutzte ich beim Klavierspielen noch überwiegend herkömmliches Notenmaterial.
 
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Feminin

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Vielen Dank für die Antworten! Nach laangem Überlegen hab ich mich nun fürs iPad 2018 entschieden.. Das Preis-Leistungsverhaeltnis soll wirklich unschlagbar sein.. Das wird mein erstes Apple-Gerät und ich bin echt gespannt!

Bleibt jetzt nur die Frage nach dem Speicher.. Ich dachte mir, 32 GB werden schon ausreichen. Aber jetzt bin ich doch am Überlegen, ob ich nicht lieber gleich ein bisschen mehr investiere und mir 128GB leiste.. pdf's brauchen ja nicht sehr viel an Speicher.. Aber ich weiß nicht wie viele Noten ich mir drauf speichern möchte.. Wie handelt ihr das?

LiebeGrüße
 
 

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