C-Dur Tonleiter Fingersatz über mehrere Oktaven

Nocut

Nocut

Dabei seit
Jan. 2014
Beiträge
3
Reaktionen
0
Hallo!

Wenn ihr beidhändig parallele die C-Dur Tonleiter über mehrere Oktaven spielt, mit welchem Finger beginnt ihr in der linken Hand? 5.Finger oder 1.Finger und gleich auf 3.Finger übergreifen?

Irgendwie finde ich die letztere Variante logischer, weil ich dann dieses 321-4321-321-4321 Schema einhalte. Aber üblich ist denke ich die erste. Aber da übergreife ich dann halt das erste Mal bei der schwarzen 3er Gruppe mit dem 3. Finger statt mit dem 4. Wie dies bei den darauffolgenden Oktaven der Fall ist.

Danke!
LG


Alex
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
Mod
Dabei seit
März 2006
Beiträge
21.767
Reaktionen
20.740
Barbie schreibt Unsinn. Nicht ernst nehmen.
Ich (und jeder, den ich kenne) nehme den 5. Finger.
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
Mod
Dabei seit
März 2006
Beiträge
21.767
Reaktionen
20.740
Na gut, Dich kenne ich ja nicht. :-D

Die Gründe würden mich jedoch sehr interessieren!
Der offensichtliche sticht ja in´s Auge: Die Daumen fallen zusammen. Aber ist es das, worum es beim Tonleiterüben geht? Bisher dachte ich, dass damit auch ein wenig die Unabhängigkeit trainiert werden soll.
 
rolf

rolf

Dabei seit
Feb. 2008
Beiträge
27.958
Reaktionen
18.060
Bisher dachte ich, dass damit auch ein wenig die Unabhängigkeit trainiert werden soll.
wenn du eine Betontreppe, eine Holztreppe, eine Treppe mit Granitstufen, eine Treppe mit Teppich drauf hochläufst, ziehst du dann für jede dieser Treppen andere Schue an und fühlst dich dabei unabhängiger? geht das treppensteigen dann etwa besser??...

parallele Skalen am einfachsten mit dem natürlichen Fingersatz

je nach Tonart kann es im Terz- oder Sextenabstand dazu kommen, dass die Daumen nicht gleichzeitig gut spielbar sind - ja das muss dann halt bissel geübt werden.
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
Mod
Dabei seit
März 2006
Beiträge
21.767
Reaktionen
20.740
Vergleiche gibt´s, die gibt´s gar nicht. :blöd:

Aber meine Frage hast Du gänzlich ignoriert. :cry:
 

Dreiklang

Dreiklang

Dabei seit
Nov. 2010
Beiträge
9.535
Reaktionen
1.156
Aber meine Frage hast Du gänzlich ignoriert. :cry:
vielleicht wollen Profis nicht groß nachdenken beim Skalenspielen, ob es in einem speziellen Fall eine Hand ein wenig leichter haben könnte? Scheint besser zu sein, ein einmal eingelerntes Schema einfach immer "durchzufahren".
um nur eines zu erwähnen: Walter Georgii, Klavierspielbüchlein (Piper TB)
ist vergriffen (?)
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
Mod
Dabei seit
März 2006
Beiträge
21.767
Reaktionen
20.740
Zitat von Rolf:
Hmm, Du schriebst:
Zitat von Rolf:
Ich schrieb einen Grund selbst auf, den offensichtlichen. Du antwortetest:
parallele Skalen am einfachsten mit dem natürlichen Fingersatz
Ich behaupte mal, da ist das Gleiche gemeint.
Ich vermisse noch die anderen der verschiedenen Gründe.
Ich stelle den zweiten Teil meiner Frage mal um:
Ist es der Sinn, Tonleitern nur so zu üben, wie sie am einfachsten zu spielen sind oder haben diese Übungen nicht auch einen anderen Zweck? Bisher habe ich das immer gedacht.
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
Mod
Dabei seit
März 2006
Beiträge
21.767
Reaktionen
20.740
Die Treppen hinken!
Ich habe früher mal Treppenlauf trainiert, beidbeinig jede Stufe einzeln, zwei Stufen, drei Stufen, nur mit links, nur mit rechts, vorwärts, rückwärts, jede Stufe doppelt oder dreifach....Meist nie am einfachsten oder natürlichsten sondern so, dass die Beinarbeit beim Tennis besser wird. Der Sinn war nie, gescheit eine Treppe hoch oder runter zu kommen.

Kurz: Nein, aus der Treppe erschließt sich mir keine verständliche Antwort auf meine Frage bzgl. dem Sinn und Zweck des Tonleiterübens, insbesondere hinsichtlich des Fingersatzes.
 
rolf

rolf

Dabei seit
Feb. 2008
Beiträge
27.958
Reaktionen
18.060
Kurz: Nein, aus der Treppe erschließt sich mir keine verständliche Antwort auf meine Frage bzgl. dem Sinn und Zweck des Tonleiterübens, insbesondere hinsichtlich des Fingersatzes.
das könnte an dir liegen ;-) (dabei war´s doch so einfach: unterschiedliche Treppen benötigen keine unterschiedlichen Schrittfolgen oder Gehweisen)
und der "Sinn" vom Skalenspiel ist mindestens, das Tonartenterrain genau zu kennen und ungehindert dort herumlaufen zu können
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
Mod
Dabei seit
März 2006
Beiträge
21.767
Reaktionen
20.740
Rolf, ich habe Dir doch gesagt, dass die Treppen hinken. :)
Natürlich benötigen unterschiedliche Treppen auch unterschiedliche Gehweisen undmanchmal sogar unterschiedliche Schrittfolgen. Ich bin Dachdecker. Mit Treppen kenne ich mich leider ganz gut aus. Achte mal drauf. ;)

Aber wenigstens haste mir jetzt schon mal metapherfrei einen weiteren Grund verständlich gemacht. Danke. :)
 
  • Like
Reaktionen: Leb
Nocut

Nocut

Dabei seit
Jan. 2014
Beiträge
3
Reaktionen
0
Interessante Diskussion hier. Geht schon ins Philosophische. Aber ich kann durchaus etwas davon mitnehmen. Am besten ich beherrsche beide Varianten perfekt. Dann sollte keine Treppe für mich ein Problem darstellen ;) Spaß bei Seite.

Wenn ich mir die Anzahl eurer Posts so ansehe, denke ich dass ihr beide vom Klavierspielen Ahnung habt. Der eine übt so, der andere so. Wollt nur erfahren was gängiger ist (Was nicht unbedingt heißen muss, dass das der richtige Weg ist)

Danke für eure Beiträge!
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
Mod
Dabei seit
März 2006
Beiträge
21.767
Reaktionen
20.740
Bei Rolf stimmt das Verhältnis Anzahl Posts/Ahnung vom Klavier ganz sicher. Bei mir verhält es sich eher umgekehrt. :)
 
ChristineK

ChristineK

Dabei seit
Nov. 2010
Beiträge
1.448
Reaktionen
1.735
Jaaaa,da ist er wieder,der Fingersatz,den ich lerne und mit dem ich alle Tonleitern parallel spielen soll. Danke,Rolf. Vielleicht ziehe ich den doch weiter durch - das Umlernen ist mühsam und wenn es nicht mal viel Sinn macht?

Wie sieht es aus mit den anderen Tonleiter-Übungen (die ich bisher nicht wirklich angegangen bin), also gegenläufig oder mit gewissen Abständen etc. Kann ich dabei das Schema auch anwenden?
 
 

Top Bottom