Blüthner 124 Jg2016, guter Kauf?

xelander
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Neustart einer Klaviersuche:

Hatten Ärger mit einem Steinway 132 der zurück geht. Tochter spielt seit 20 Jahre auf einem Clavinova. Fand den Steinway Zuhause einschüchternd, akustisch, optisch und vielleicht auch vom Namen? Klanglich immer noch top ausser der Disskant dürfte etwas dezenter sein.

Klaviere die uns beim anspielen am besten zugesagt hatten waren Blüthner 124, Steinberg Signature 130. Alle Bechstein weniger, Kawai auch nicht.

Konkret können wir voraussichtlich im August ein Büthner 124 Jg 2016 anspielen dass jeweils ausgemietet wurde Kostenpunkt rund 15000.- Euro. nur Klavier.
Ein Steinberg 130 würde etwa neu 14000.- kosten inkl . Transport, Bank, Stimmung, Intonation. Als Variante habe ich noch an ein Haessler 124 gedacht sollte vorläufig noch beim Importeur von Blüthner Klavieren in die Schweiz spielbar sein.

Was meint ihr generell Blüthner Occasion zu neuem Haessler oder Steinberg Signature 130. Haessler soll laut Importeur etwas heller "moderner" im Klang sein als Blüthner. Sollen wir einfach vom Klang und der Spielbarkeit her gehen? Wir sind etwas gebrannte Kinder mit Gebrauchtinstrumenten, auch wenn aus dem Fachhandel! Soll man einen externen Experten beiziehen, könnte man auch in ein Fachgeschäft. Vorbehalt ist für mich dass das Blüthner Instrument an verschiedensten Orten stand, positiv dass es noch nicht alt ist.
 
Sven
Sven
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Du bist doch schon einmal damit auf die Nase gefallen, ein Klavier nur nach Namen zu kaufen.
Warum willst du nochmal so vorgehen?

Einfach viele Klaviere anspielen, und genau das (das Selbe, nicht eins vom gleichen Modell) kaufen, von dem deine Tochter gar nicht mehr aufstehen will.

Das Klavier (wie so vieles andere auch) muss den Käufer finden, nicht umgekehrt.
 
xelander
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Du bist doch schon einmal damit auf die Nase gefallen, ein Klavier nur nach Namen zu kaufen.
Warum willst du nochmal so vorgehen?
Wir hatten das Klavier NICHT nach dem Namen gekauft, sondern weil meiner Tochter das Spielgefühl zugesagt hatte, und wir beide den Klang schön fanden. Für mich war es dann mit dem angegebenen Jahrgang eine gute Investition. Da dieser nicht stimmte und zusätzlich Risse im Bassteg vorhanden waren wurde das ganze storniert. Der Name hat uns sicher beeinflusst, aber für Pianinos ist er nicht wirklich das non plus ultra.
Einfach viele Klaviere anspielen, und genau das (das Selbe, nicht eins vom gleichen Modell) kaufen, von dem deine Tochter gar nicht mehr aufstehen will.
Ja, Sie wird es im August anspielen, und dann werden wir sehen. Wir gehen ja bewusst auf 124er zurück. Sie hat ja dieses Modell neu in einem anderen Geschäft angespielt und es hat ihr gefallen. Fand es einfach etwas teuer und darum das Steinberg Signature 130 das für Sie etwa gleich war. Sie ist aber doch von beiden wieder aufgestanden, im Gegensatz zum S&S...
Das Klavier (wie so vieles andere auch) muss den Käufer finden, nicht umgekehrt.
Das sagte der Verkäufer beim S&S auch, aber diese Aussage kann auch überstrapaziert werden, der Käufer entscheidet.

Schlussendlich wollte ich von Forenmitglieder nur wissen was sie zu diesen drei Favoriten meinen:
Eine gute, nehme ich einmal an, Occasion von gutem Hersteller, hier jetzt Blüthner, der einem vom Klangbild her gefällt;
gegenüber des neuen gleichen Models der Untermarke des selben Herstellers.
Das jetzt noch gegenüber des Steinberg Signature 130, das jetzt vom Mass her etwas grösser ist.

Das Steinberg ist übrigens momentan in der Schweiz nicht mehr anspielbar, kommt wieder.

Mit dem vielen Anspielen erhält man auch als Laie eine Richtung des bevorzugten Klanges und des Spielgefühls.
Bei uns ist das vom Klang Blüthner, Steinberg, weniger Bechstein ob C oder Untermarken, Kawai. Bei Förster fand sie das Spielgefühl nicht optimal, Steingräber zu teuer.

Die letzte Variante ist eine Fahrt in ein Werk, bei uns momentan Blüthner Leibzig oder Steinberg Eisenberg und dort ein Instrument aussuchen. Bei Blüthner könnte man dann vermutlich auch ein paar Haessler anspielen.
 
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