Aufnahme mit einem E-Piano ?

C

chopin92

Dabei seit
18. Sep. 2012
Beiträge
220
Reaktionen
33
Hallo,
Ich habe schon viel rumgelesen, aber irgendwie verstehe ich das alles mit dem Aufnehmen von E-Pianos nicht.
ich würde gerne mit Hilfe eines E-Pianos, welches ich an meinen Computer anschließe Aufnahmen machen (kein Midi, sondern zB MP3 was dann auch klingt wie Klavier und nicht wie Computer).
Wie funktioniert das? was brauche ich? Ich habe ganz viel von Audio Interface gelesen und Soundkarten, brauche ich eine gute Soundkarte und ein Audio Interface oder nur eins von beiden? Ich habe das alles leider nicht verstanden... Und dann kann ich das einfach mit einem Programm wie zB Cubase aufnehmen?

Als nächstes Schritt würde ich noch lieber dazu auch noch ein Sample-basiertes Piano Plug-in installieren, also so dass dann ein anderes Instrument erklingt als mein eigenes (Synthogy Ivory II Grand Piano). Brauch ich dafür auch irgendwas besonders mit meiner Soundkarte oder Interface etc? Ich habe nur eine Onboard Soundkarte die nichts besonderes ist.

Überhaupt: Muss mein E-Piano was besonderes können dafür, USB, Midi In, Midi Out oder nur eins oder alles davon?

Vielen Dank
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
Mod
Dabei seit
19. März 2006
Beiträge
22.033
Reaktionen
21.131
Möglichst kurze Antworten:

Direktaufnahme (einfach, kostenlos, Aufnahme klingt wie Dein Digi):
Analoges Signal (Kopfhörer- oder Analogausgang Deines Pianos) von deinem Digi in Deine Soundkarte (line-in). Kabel in der REgel große und kleine Klinke bzw. entpr. Adapter. Als Software z.B. Audacity zu empfehlen. Kein Cubase&Co nötig.

Klangerzeugung auf dem Rechner (z.B. mit Cubase und/oder Ivory Grand und ähnliches, auch kostenfrei möglich):
Hier benötigst Du das Midisignal Deines Digis. Je nach Digi kann man das über Midi-Out oder USB in den Rechner bekommen (Midikabel oder USB-Kabel oder Midi2USB-Adapter...). Eine gute Soundkarte/Audiointerface mit ASIO-Unterstützung und geringer Latenz sollte hier verwendet werden (heute meist als externe Lösung). Klangerzeugung erfolgt auf dem Rechner mit Hilfe virtueller Instrumente (z.B. Ivory Grand...), die das Midi-Signal in Klang umwandeln. Diesen Klang kannst Du dann wieder ganz normal mit der Soundkarte/Audiointerface aufnehmen.

Kleiner Ratgeber für ein Audiointerface
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
R

rocky balboa

Dabei seit
1. Mai 2012
Beiträge
127
Reaktionen
0
Wie funktioniert das? was brauche ich? Ich habe ganz viel von Audio Interface gelesen und Soundkarten, brauche ich eine gute Soundkarte und ein Audio Interface oder nur eins von beiden?

Wenn du einen PC oder Laptop hast, dann ist da eine Soundkarte mit analogem Mikrofoneingang drin. Da stöpselst du einfach wie von Peter beschrieben das Kabel vom Kopfhörer-Ausgang ein und gut ist. Nützlich könnte eine Kupplung für den Klinkenstecker sein, so dass quasi zwei Kopfhörer-Ausgänge bekommst: In eine Buchse kommt das Kabel zum Mikro-Eingang im PC und in die andere deine Kopfhörer (irgendwie will man ja auch hören was gespielt wird, und das möglichst nicht über den PC).
 
dilettant

dilettant

Dabei seit
5. März 2012
Beiträge
8.056
Reaktionen
9.858
Hier benötigst Du das Midisignal Deines Digis. Je nach Digi kann man das über Midi-Out oder USB in den Rechner bekommen (Midikabel oder USB-Kabel oder Midi2USB-Adapter...). Eine gute Soundkarte/Audiointerface mit ASIO-Unterstützung und geringer Latenz sollte hier verwendet werden (heute meist als externe Lösung).
Eine Alternative zur Midi-Übertragung an den Rechner kann darin bestehen, die Aufnahmefunktion des Digis zu benutzen, um Midi-Dateien direkt im Digi zu erstellen. Die exportiert man dann auf einem USB-Stick und trägt sie damit zum PC. Mit diesem Verfahren braucht man kein Kabel und braucht beim Einspielen der Musik auch nicht am Rechner zu hantieren.

In der Anleitung eines neueren Roland-Digis meine ich sogar gelesen zu haben, dass die Aufnahmefunktion direkt MP3s ablegen kann. Dann bist Du sozusagen sofort fertig.

Bei Aufnahme in Midi sehe ich allerdings das (zumindest theoretische Problem), dass Du beim Einspielen andere Sounds (und damit ein anderes akustisches Feedback hast) als im endgültigen MP3. Darunter könnte sozusagen die Authentizität der Aufnahme leiden (je nachdem, auf welchem Level Du spiels und hörst :-) )
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
Mod
Dabei seit
19. März 2006
Beiträge
22.033
Reaktionen
21.131
In der Anleitung eines neueren Roland-Digis meine ich sogar gelesen zu haben, dass die Aufnahmefunktion direkt MP3s ablegen kann
Haben auch z.B. die Yamahas der 400er Serie (ich mache das auch so).
@Megahoschi: Danke, den Link hätte ich eigentlich noch einarbeiten sollen.
Damit sollten alle Fragen des TE beantwortet werden können.
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
Mod
Dabei seit
19. März 2006
Beiträge
22.033
Reaktionen
21.131
Schreib doch einen Blog, auf den kannst Du dann immer verlinken. :)
 
D

dominik91e

Dabei seit
28. Okt. 2010
Beiträge
86
Reaktionen
9
Hi
Ich benutze folgendes:
MAGIX Mit Retten Sie Ihre Schallplatten! bequem LP digitalisieren.
Das ist zwar eigentlich für alte Schallplatten gedacht, man bekommt aber ein USB-Audio-Interface mit verschiedenen Funktionen und ein gutes Programm mitgeliefert. Es ist sehr einfach zu bedienen, man kann den Sound noch etwas "aufpeppen" und es kann sich meiner Meinung nach hören lassen. Man hört zwar, dass es ein E-Piano ist, aber das Ergebnis ist denk ich akzeptabel - v.a. für den Preis (80 €). Ich habe mal ein digitales Aufnahmegerät ausgeliehen von einem Bekannten, welches sonst über 2500€ kostet. Dort war der Klang nicht wesentlich besser.

Gruß
 
 

Top Bottom