Klavierkauf Yamaha U1- Modell?

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Klavier222

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19. Dez. 2023
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Hallo liebe Klavierfreunde,

ich bin auf der Suche nach einem Klavier. Von Yamaha habe ich zwei U 1 Klaviere in der näheren Auswahl. Beide werden von einem Händler verkauft.
1.) Yamaha U1F Seriennummer: 5246154 (Baujahr 1993 ?): 4990 Euro
2. Yamaha U 1 Seriennummer H 2330456 (Baujahr 1976 ?): 3990 Euro

Weiß jemand, was das F bzw. das H bei der Seriennummer bedeutet?
Wie weiß ich, ob es ein Grauimport ist?

Vielen Dank schon mal. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

Viele Grüße
 
Soweit mir bekannt, sind die U1 Modelle alle in Japan gefertigt. Ich habe diesen Sommer einer Musikerkollegin ein U1 vermittelt. Der Buchstabe hat m.E. nichts mit der Seriennummer zu tun. H könnte für Hamamatsu stehen. Ein Grauimport würde ich bei einem Händler mal ausschließen. Ich würde einfach beide mal anspielen, und dann entscheiden, was besser ist.
 
Vielen Dank für die Antworten. 😀
Was bedeutet U1 Nippon Gakki?
 
Soweit mir bekannt, sind die U1 Modelle alle in Japan gefertigt. Ich habe diesen Sommer einer Musikerkollegin ein U1 vermittelt. Der Buchstabe hat m.E. nichts mit der Seriennummer zu tun. H könnte für Hamamatsu stehen.
Ob die in Japan gefertigt sind ist nicht das Entscheidende - es gibt ja nach Zielland und Kaufkraft viele verschiedene Güteklassen .
Die Buchstaben sind unterschiedliche Konstruktionen .
Das sind mit Sicherheit Grauimporte, das sollte übrigens der Händler der die verkauft am Besten wissen,
spätestens wenn auf der Rechnung die 19% deutsche Mwst. ausgewiesen sind hast Du es schwarz auf weiß daß es ein solches ist.
 
Wie gesagt: es gibt Händler, die darauf spezialisiert sind. Kirstein ist z.B. so einer. Da gab es hier im Forum doch mal den Fall mit einem Kawai k48 Grauimport, der nicht so glücklich endete.
 

vielen Dank für die Tipps. Klaviersuche ist anscheinend eine Wissenschaft fûr sich.
Welche U 1 Konstruktionen sind denn empfehlenswert bzw. gibt es da auch Qualitätsunterschiede Oder unterscheiden sie sich nur im Klang/ Spielart. Wo ist das U 1 F einzuordnen?
Am 28.12. schaue ich mir ein U 1 von privat an.Da bin ich gespannt; weiss aber die Seriennummer und das Modell leider noch nicht.
Bei dem Händler kann man die Klaviere auch erstmal mieten und sich dann entscheiden. Hat jemand Erfahrung mit Klaviermiete? Vielleicht ist das auch eine Option für mich.
 
Hör auf Deine Ohren und Finger und lass Dich nicht kirremachen.
 
Ich denke eine Klaviermiete mit Kaufoption unter Anrechnung der bezahlten Raten ist die beste aller Varianten. Wir haben genau dies gerade abgeschlossen, es kommt ein neues Klavier für mindestens 6 Monate, die Mietrate wird in voller Höhe auf den Kaufpreis angerechnet, wenn wir innerhalb von 3 Monaten den Kauf zusagen.

3 Monate sollten genügen um im Heim zu prüfen, ob Klang und Anschlag zu einem selbst passen, die erste Begeisterung und Aufregung hat sich dann auch schon soweit gelegt, dass man gute Entscheidungen ohne späte Reue treffen kann.

Meine Frau hat vor dem Kauf eine ganze Reihe Klaviere angespielt, von B1 über P121 zu U1 und U3 sowie YUS3 und YUS5, auch ein SU7. Ihrem Fazit nach ist ab der Baureihe U ist das Gebotene grundsätzlich schon recht in Ordnung. Der Rest ist Geschmackssache, klanglich wird's halt in Richtung "mehr Geld" immer "runder", höhere Klaviere wie das U3 profitieren beim Bass gegenüber einem niedrigeren U1 doch recht deutlich.
 
Wie sonst sollen die Klaviere nach Deutschland kommen ?

Die Illegalität des Imports müsstest Du dem Verkäufer erst mal nachweisen,und sowas ist echt schwer. Was ist genau ein Grauimport ? Worin besteht der Rechtsbruch ? Ein Klavier ist genauso gut, wie es eben ist, und ein guter Klavierstimmer kann das jederzeit präzise beurteilen, was das Klavier kann.

Und made in Japan ist m.E. eben doch besser, als die anderen Serien in Korea. Bei den Gebrauchtklavieren kann das eh keiner mehr nachweisen, wann wo das Klavier exportiert, und ggf. weiterverkauft wurde. Die Preise um die 5000 Euro sind alles Gebrauchte. Die könnten rein theoretisch bei jedem internationalen Umzug mitgeschleift worden sein. Die Alternative ist eben Neupreis 12.500 Euro...
 
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Kommt auf den Händler an. Manche haben sich darauf spezialisiert. Ein U1 von 1976 ist ziemlich sicher ein Grauimport.

Ich habe 1998 mein erstes, eigenes Klavier in Bonn gekauft bei einem Gebrauchthändler, der in St.Augustin einen Laden hatte, der schon lange zu ist. Komme auf den Namen gerade nicht, ist ja nun 25 Jahre her ! Da ich den dortigen Klavierstimmer gut kannte, wußte ich, daß dieser Laden containerweise Klaviere aus Japan gebraucht kauft, wieder fit macht, und hierzulande verkauft. Wenn die Einfuhr ,also der Import via Container mit Frachtpapieren also legal ist, und ich mich in einem deutschen Geschäft mit Rechnung und MwSt. befinde, was ist daran grundsätzlich auszusetzen ? Entscheidend ist für mich, was das Klavier bzw. der Flügel kann, und ob es runtergedroschen ist, oder in gutem Zustand. Und da bin ich als Pianist und Klavierstimmer qualifiziert genug, um Expertisen zu schreiben.

Das mit dem Mietkauf sehe ich auch als eine gute Option an. Allerdings ist der Preis beim Händler grundsätzlich immer deutlich höher als über Privatkauf.
 
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Ein Grauimport kann nur im Rahmen der Hersteller-Garantie Probleme bereiten oder (eher unwahrscheinlich) wenn es für eine andere Klimazone gebaut sein sollte. Ansonsten juristisch egal.
 

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