Wie viel ich übe? Keine Ahnung .. ich übe, wenn ich Lust und Zeit habe .. das ist schwer in Minutenangaben zu verpacken, denn mal ist das nur eine Viertelstunde ... aber manchmal verbringe ich auch mal einen halben freien Tag an den Tasten (dann natürlich mit vielen Pausen dazwischen).
Es kommt auch mal vor, dass ich eine ganze Woche immer nur kurz ans Klavier gehe, um z.B. eine hübsche Melodie aus einem Vogelgesang zu rekonstruieren (leider halten die Viecher sich nicht an unser Tonsystem), mal wieder einem meiner musizierenden Bekannten einen "Neapolitaner" zu erklären oder eine Flötenstimme für die Flötistin in einer meiner Bands zu entwickeln.
Manchmal gehts auch nur darum, einen anderen Fingersatz für eine Stelle mal auszuprobieren.
Ich habe auch selten das Gefühl, ich müsste jetzt dringend konzentriert üben und ein gewisses Übepensum konsequent durchziehen ... eigentlich packt mich das nur, wenn Auftritte anstehen ... und bei denen spiele ich meist nicht Klavier, sondern Gitarre, Bass oder Cavaquinho.
Empfehlungen zur optimalen täglichen Übedauer kann ich daher auch nicht geben, denn 15 Minuten mit Spass bringen mir persönlich mehr, als 30 Minuten ohne.
Bei Schmerzen auf jeden Fall aufhören, denn wenn man das nicht tut, riskiert man eine mehrwöchige Zwangspause ... und die bringt einen definitiv nicht weiter.
Noch ein paar platte Sprüche hinterher:
"Wer üben muss, der kann nix" (Götz Alsmann).
"Ohne Proben ganz nach oben" (Sven Gassmann).
"Wir sind total überprobt und treffen uns eigentlich nur noch zum Saufen" (ZZZ Hacker).
"Jungs, wir werden immer besser. Heute haben wir schon zwei Kästen leergeprobt" (Das hängt an der Proberaumtür neben unserem).