Wie läuft es bei Steinway?

  • Ersteller Ersteller pianomann
  • Erstellt am Erstellt am

  • #41
Also Steinway* hat dieselben Probleme wie viele Firmen: die Kosten. Das zwingt zu radikalen Maßnahmen, wenn man im Wettbewerb bestehen will.
Allerdings sind jährliche Preissteigerungen von 10% bei den Instrumenten langfristig keine Lösung. Welcher Hobbypianist kann sich 120.000 € für einen Steinway* B schon leisten? Einfach schade.
Ohne Frage hat Qualität seinen Preis, aber sie wird bei Steinway* immer unerschwinglicher.
Und bei den anderen Nobelmarken wie Bösendorfer, Fazioli und Co. sieht es auch nicht besser aus.
Eine Lösung sehe ich da allerdings auch nicht.
 

  • #42
Der Markt wird das regeln.

Vielleicht wird auch einmal der Tag kommen, wo man diese Marken nur mehr im Bereich der Spitzenkultur sehen wird. Und dann nur mehr im Museum.

Das wird frugaleren Anbietern im gehobenen Privatkundenkreis wohl wieder kleine zusätzliche Marktchancen einräumen.
 
  • #43
Wenn man noch die Handwerkerskills mit einrechnet, kann die Priorisierung von NY nur als US-Überheblichkeit gedeutet werden, die nichts mit strategischer Unternehemsführung zu tun hat.

Eher als grundlegende Verständnislosigkeit gegenüber vermeintlich pedantischen europäischen Qualitätsbegriffen, ein interkulturelles Problem.
 
  • Like
Reaktionen: fisherman und Austro-Diesel

  • #44
Also ich hoffe für meinen Teil, dass auch Firmen wie Schimmel in Braunschweig oder August Förster in Sachsen (beide noch Familienunternehmen) durchkommen. Gleiches wünsche ich auch Sauter, Blüthner*, Steingraeber, Bechstein, usw.
Grotrian-Steinweg hat es leider nicht geschafft.
 
  • #46
ups. da ist mir wohl was entgangen. Kurz in Wikipedia nachgeguckt. ja.
 
  • #47
Ein Geschäftsführer aus Amerika - da ist doch klar, wohin die Reise geht.
 
  • #48
Sollte Steinway* wirklich eines Tages die Fabrik in Hamburg schließen, dann befürchte ich einen herben Imageverlust. Die Hamburger Instrumente gelten als besser. Zumindest unter Europäern. Die Amerikaner bevorzugen häufig die New Yorker Instrumente.
 
  • #49
Die Entwicklung war fast vorhersehbar. Zitat Wiki:

Das US-amerikanische Forbes Magazine schätzte sein Privatvermögen 2008 auf drei Milliarden US-Dollar, nachdem die Schätzung 2007 noch 2,5 Milliarden US-Dollar betrug.[9] Damit lag Paulson auf Platz 368 der reichsten Menschen der Welt.[10] 2010 schätzte Forbes sein Vermögen auf etwa 12 Milliarden Dollar, womit Paulson in der Liste der reichsten Menschen der Welt auf Platz 45 vorgerückt ist. Laut Wall Street Journal hat Paulson im Jahr 2010 einen Verdienst von 5 Milliarden Dollar und damit den größten Gehaltsscheck der Geschichte bekommen.[11] Paulson ist zudem einer der Hauptaktionäre des kanadischen Bergbaukonzerns Gabriel Resources, der trotz Umweltbedenken und Korruptionsvorwürfen in Rumänien im Ort Roșia Montană die größte Goldmine Europas in Betrieb nehmen will.[12]
John Paulson setzte sich in einem wochenlangen Bietergefecht um die Anteilsmehrheit der Firma Steinway & Sons gegen den Finanzmagnaten Kohlberg & Co. durch und erwarb im August 2013 die Mehrheit der übergeordneten Gruppe Steinway Musical Instruments zu einem Preis von ca. 512 Mio. USD.[13]
Auf der Forbes-Liste 2015 wurde sein Vermögen mit ca. 11,2 Milliarden US-Dollar angegeben. Damit belegt John Paulson Platz 113 auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen.[14]
John Paulson ist die Hauptperson in dem Buch „Der größte Trade aller Zeiten“ von George Zuckermann von 2010, in dem Paulsons Agieren im Vorfeld der Subprime-Krise im Detail beschrieben ist – das Erkennen der heraufziehenden Probleme im Immobilienmarkt infolge der Reformen, der Veränderungen zum Schaffen von Wohneigentum auch für ärmere Bevölkerungsschichten, die – politisch gewollt unter der Präsidentschaft Bill Clintons – verursacht wurden, und seine Suche nach verlässlichen Unternehmen, bei denen er Wetten gegen den Markt platzierte, bei Unternehmen, die auch im Fall eines erheblichen Crashes noch zahlungsfähig sein würden. Paulson setzte auf die „Credit Default Swaps“ von namhaften Banken und Versicherungsgesellschaften.

Politisches Engagement​

Paulson gilt als wirtschaftlicher Berater von US-Präsident Donald Trump, gilt als ein Hauptsponsor seines Wahlkampfes und bewarb sich im Falle eines Wahlsieges von Trump 2024 als Finanzminister.[15]

 
  • Like
Reaktionen: Austro-Diesel
×
Dir gefällt Clavio.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Affiliate/Werbung
AKAI Professional
MPC Sample
385 €
Jetzt kaufen
Zurück
Oben Unten