Werk des Impressionismus bzw. des 20./21. Jahrhundert für Aufnahmeprüfung IGP?

Welches der drei Stücke würde ihr nehmen?

  • Cécile Chaminade - Caprice-impromptu

    Stimmen: 0 0,0%
  • Erwin Schulhoff - 5 Études de Jazz, No. 1, Charleston

    Stimmen: 1 100,0%
  • Isaac Albeniz - Asturias

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    1
T

tasteninstrument

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Hi : ) Ich befinde mich gerade bei der Vorbereitung für die IGP Klavier Aufnahmeprüfung und habe leider mein Programm (immer) noch nicht beisammen (ja, ich weiß - jetzt wirds stressig :008:)

Hier meine bisherige Auswahl: (0 (neu) - 100% (auswendig, musikalisch perfektioniert))
  • Barock: J.S.Bach; Partita, BWV 825; Präludium, Allemande, Gigue (0/100%)
  • Sonate: L. v. Beethoven; Sonate Op. 14 No. 1 (60/100%)
  • Romantik: F. Liszt; Chapelle de Guillaume Tell (80/100%)
  • Etüde: M. Moszkowski; Etüde Op. 72 No. 2 (40/100%)
Was noch fehlt ist ein Werk des Impressionismus bzw. des 20./21. Jahrhundert. Hierfür habe ich die folgenden drei Stücke in die engere Auswahl genommen:
  • Cécile Chaminade - Caprice-impromptu
  • Erwin Schulhoff - 5 Études de Jazz, No. 1, Charleston
  • Isaac Albéniz - Asturias
Welches würde eurer Meinung nach am besten zum bisherigen Programm passen, welches Stück gefällt euch generell am besten? Welches Stück überfordert mich nicht übermäßig in Anbetracht der Tatsache, dass auch alle anderen Stücke noch viel Arbeit benötigen?

Und wenn ich schon beim Fragen bin: Ich habe ziemlich Schwierigkeiten beim Lernen der Etüde, besonders mit der Fingerfertigkeit und damit, das Stück ins Tempo zu bringen. Habt ihr dafür ein paar Tipps?

Vielen Dank!
 

Von den 3 genannten würde ich Schulhoff nehmen.
 
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Von Asturias würde ich abraten, denn das ist erstens sehr bekannt und zweitens sogar bei konzertierenden Profis gefürchtet, u.a. bei einem, der in diesem Forum bis vor kurzem noch aktiv war.
 
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Was sagt dein Lehrer? Und bist du sicher, dass du bei Bach kein Präludium und Fuge brauchst?
 
Was sagt dein Lehrer? Und bist du sicher, dass du bei Bach kein Präludium und Fuge brauchst?
Der hat mir Schulhoff gegeben, meinte aber auch, dass es eventuell zu schwierig sein könnte. Mein Vorschlag war Chaminade (gefällt ihm) - danach bin ich auf Albeniz gestoßen (noch nicht darüber gesprochen).
Präludium und Fuge brauche ich nicht unbedingt - "Ein Werk von J.S. Bach" bzw. "Ein Werk aus dem Barock im Schwierigkeitsgrad von z.B."
 
Ich frage nur, weil bestimmte Hochschulen dies verlangen - je nach dem, ob du dich an mehreren Häusern vorstellen willst, solltest du das berücksichtigen. Chaminade ist stilistisch nicht unbedingt der Moderne zuzuordnen, damit könntest du ein Problem bekommen. Deine Faszination für ihre hübsche Musik kann ich aber nachempfinden :-) Vermutlich wirst du das moderne Stück sowieso nicht vorspielen müssen, es sei denn, du möchtest damit gerne anfangen. Zu 100% wirst du Klassik oder Barock vorspielen, möglicherweise auch beides. Das wichtigste in der Prüfung ist meistens die klassische Sonate. Wenn die sehr gut gespielt ist, hat man oft bereits überzeugt (wenn der Rest nicht grottig ist...). Darauf würde ich bei der Vorbereitung also großen Wert legen.
Mit der Etüde solltest du dich v.a. wohlfühlen, also sicher, viel Routine haben etc. Auch, wenn es sich für Bewerber anders anfühlen mag: Es kommt nicht drauf an, die Etüde möglichst schnell und virtuos zu spielen, sondern musikalisch sinnvoll und überzeugend. Aber wie gesagt, wichtiger ist die Sonate. Zumindest ist das meine Erfahrung. Wie ist das bei euch @Alter Tastendrücker ?
 
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Reaktionen: tasteninstrument und Livia
Bei uns kann man das erste Werk frei wählen! Wird dann bei raisonabler Dauer komplett gespielt. Dann meist Bach, Klassik, Etüde! Modern nur, wenn es interessant ist.
Ich würde übrigens alle drei Werke nicht als repräsentativ für Moderne und Inpressionismus ansehen, dann lieber ein Debussy Prélude oder etwas wie Schönberg op. 11,1. Oder auch einige der Sarcasmen von Prokofiev!
 
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Reaktionen: St. Francois de Paola, Stilblüte und tasteninstrument
[…] Chaminade ist stilistisch nicht unbedingt der Moderne zuzuordnen, damit könntest du ein Problem bekommen. Deine Faszination für ihre hübsche Musik kann ich aber nachempfinden […]
Endlich wagt das mal jemand auszusprechen!
 
Vieles davon ist nah an Salonmusik. Das ist nichts schlechtes und betrifft auch andere Komponisten.
 
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