Was lest ihr gerade? (Buch-analog)

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Tastenfreund, 13. März 2008.

  1. Klafina
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    Klafina

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    Das Zauberwort gegen Höhenkrankheit und Darmerkrankungen lautet: Coca! (Bonbons und Tee, gibt es dort überall).
    Die Europäer denken bei "Coca" sofort an die Droge Kokain (die man natürlich daraus gewinnt) und vergessen, dass Coca auch (!!) eine Heilpflanze ist.
    Also: gleich zwei Päckchen Bonbons kaufen, wenn es nach oben geht!
    Und immer schön langsam machen, nix Joggen oder so.
    Bei Darmerkrankungen würde ich eher zum Tee greifen.
     
  2. espresso
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    espresso

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    Davon hat mir meine Tochter auch erzählt. Sie meinte sie bringt es mir direkt mit an den Flughafen. Gegen die Darmbeschwerden scheint aber kein Kraut gewachsen zu sein, ihre Mitbewohnerin (auch Deutsche) ist am Montag mit der Diagnose Parasiten im Darm entlassen worden.
    Warst du mal in Bolivien, Gegend La Paz?
    Ich glaub wir sind hier im falschen Thema.
    Blog meiner Tochter: www.ometepelea.wordpress.com
    So, jetzt passt es wieder
     
  3. Klafina
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    Klafina

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    Hast ne PN von mir, @espresso!

    Dann können alle zurück zum Buch-Thema.
     
  4. Destenay
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    Destenay

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    Coca hilft auch bei Magenbeschwerden, Völlegefühl.
     
  5. Babsbara
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    Babsbara

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    Oh, tut mir leid, dass ich dich am Arbeiten gehindert habe!

    Nach vielem Hin und Her werde ich jetzt den Camino Frances gehen, weil der im frei geschaufelten Zeitraum die größte Aussicht auf Erfolg verspricht, so ich denn gesund bleibe.

    Es muss ja nicht jeder pilgern und @rolf anscheinend schon gar nicht. Aber wer möchte, kann das tun und vorher und nachher sind dann andere Wege dran...

    LG,
    Babs
     
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  6. Klafina
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    Klafina

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    Hat eigentlich jemand "Piano lessons" von Anna Goldsworthy gelesen?
    Ich finde, der Buchauszug klingt interessant.

    Und das Buch ihres Vaters Peter Goldsworthy: "Maestro"?
     
  7. Wiedereinaussteiger
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    Wiedereinaussteiger

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    Habe das Buch hier, aber habe es mal recht früh beiseite gelegt, hat mich nicht sooo gefesselt, dass ich es durchgelesen hätte. Liegt also noch auf meinem virtuellen SUB - dem Stapel Ungelesener Bücher. Wenn Du hier in der Nähe Dortmund bist, kannst es Dir gern mal holen. Gggfs. PN.

    Das Buch des Vaters kenne ich nicht.

    (Bevor ich neue, andere Bücher über Musik lesen werde, hole ich mir erstmal noch paar Sachen von Jean-Jacques Eigeldinger zu Chopin.)
     
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  8. herr_zog
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    herr_zog

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  9. fisherman
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    fisherman

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    Dann kannste gleich noch "Homo Deus" nachlegen ;-)
     
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  10. Peter
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    Peter Bechsteinfan

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    Maja Lunde, Die Geschichte der Bienen
     
  11. klaros
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    klaros

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    Ich möchte nochmal den Roman : "Das dunkle Spiel" von Mahrendorff als anspruchsvolle und spannende Lektüre empfehlen. Es dreht sich in der Handlung überwiegend um Gustav Mahler, sowie sein Wiener Umfeld und die politischen Verwerfungen vor dem ersten Weltkrieg.
     
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  12. Ambros_Langleb
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    Ambros_Langleb

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    Sebastian Kleinschmidt, Spiegelungen. Berlin: Matthes&Seitz 2018.

    Kleinschmidt ist eine der, salopp gesagt, interessantesten Hinterlassenschaften der DDR. Er war in den 90er Jahren Herausgeber der eminent wichtigen Kulturzeitschrift "Sinn und Form" und trotz relativer "Systemnähe" immer ein kritischer Kopf. Der Band enthält Essays über bildende Kust, Theologie, Poetik und einen autobiographischen Anhang. Nicht alles ist gleichermaßen interessant (meine bisherige Favoriten: Gottesfurcht und Menschenliebe - Ahrenshooper Kanzelrede zum 13. Kapitel des 1. Korintherbriefes, S. 57-68; Das Vermögen die Befleckung zu betrachten - W. Hilbigs fluchbeladene Welt, S. 174-179), aber alle zeigen eine geschliffene und gepflegte Sprache und eine konzise Art der Argumentation, die auch dort beeindruckt, wo man ihr nicht folgen mag. Wer möchte findet eine schöne Würdigung von Autor und Band an einem etwas, nun, aus süddeutscher Perspektive, kuriosen Ort aus der Feder von Gunnar Decker.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Mai 2019
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  13. Ambros_Langleb
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    Ambros_Langleb

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    Thomas Hürlimann, Fräulein Stark. Zurüch: Ammann 2001.

    Ich habe den Titel zufällig durch eine Besprechung in der NZZ gefunden, die zusammengefasst etwa besagt:

    Eine autobiographische Erzählung über einen Sommer, den ein zwölfjähriger Bub bei seinem Onkel, Direktor einer Stiftsbibliothek in der katholischen Ostschweiz (gemeint ist St. Gallen), verbrachte. Den kontemplativen Aufenthalt nutzt der Junge zur Selbsterfahrung, auch zur sexuellen, denn als derjenige, der den Damen vor Betreten der Bibliothek die Filzpantoffeln anpassen muss, hat er Gelegenheit, manchmal einen Blick unter die Röcke der Klosterbesucherinnen zu werfen. Seine Antagonistin ist Frl. Stark, die Haushälterin des Onkels, die eifrig darüber wacht, dass der Bub sich nicht allzu sehr »versündigt«, und für die eine Welt zusammenbricht, als ihr die Hilfsbibliothekare einflüstern, Monsignore habe eine Geliebte namens Nares. Was sich als Falschmeldung herausstellt, denn »Nares« ist ein Kofferwort fütr »Nomina ante res« - ein Credo im Universalienstreit. Alles in allem eine vergnügliche und teilweise auch lehrreiche Lektüre.

    Kurioserweise sah Hürlimanns Onkel in der Lektüre den Anlass, eine zehnseitige »Richtigstellung« gegen das Buch zu verfassen, ein kleiner Skandal, der dem Absatz bestimmt nicht geschadet hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Mai 2019
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  14. Klafina
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    Klafina

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    Ich hatte das Buch kurz nach Erscheinen mit viel Vergnügen gelesen - damals veranstaltete der Inhaber der örtlichen Buchhandlung immer im Herbst einen Abend mit dem Titel "Soll man das lesen?" Auf seine Tipps konnte ich mich weitestgehend verlassen.
    "Fräulein Stark" gehörte zu seinen Lieblingsbüchern im betreffenden Jahr.

    Leider ist der Buchhändler schon seit einiger Zeit im Ruhestand.
     
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  15. fisherman
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    fisherman

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    Hätte nie gedacht, dass ich noch mal SF lese, aber der erste Band der vielprämierten Trisolaris-Trilogie von Cixin Liu (Die drei Sonnen) ist schon ne Hausnummer.
    Da ist alles drin: Geschichte, Umwelt- und Sozialkritik, Philosophie, Naturwissenschaft. Und es ist NICHTS vorhersehbar/absehbar.
     
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  16. Nora
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    Nora

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    Reinhard Witt, Das Wildpflanzen Topfbuch

    Ein Universum für Wildpflanzenlieberhaber*innen und solche, die es werden wollen: Tipps für die Bepflanzung von Balkon, Terrasse und Garten. Das Buch enthält Listen von Wildblumen für sonnige, halbschattige und schattige Plätze. Es werden Pflanzen beschrieben, die bestimmte Tiere wie Hummeln oder Schmetterlinge anlocken und vieles mehr. Vom gleichen Autor ist das Buch "Naturnahe Rosen" erschienen.

    https://www.nabu.de/umwelt-und-ress...alkon-und-garten/grundlagen/balkon/12087.html

    https://shop.reinhardwitt.de/home/1-das-wildpflanzen-topfbuch.html



    DSC02346.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Mai 2019
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  17. agraffentoni
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    agraffentoni

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    :idee: Hummel*innen oder Schmetterling*innen...
     
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  18. klaros
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    klaros

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    Madame de Steal.
    "Über Deutschland"
    Die Autorin war vor Napoleon Bonaparte nach Deutschland emigriert und hat sehr treffend und humorvoll über die deutsche Wesensart im Vergleich zu der anderer Europäer geschrieben. Man erkennt viele Eigenheiten wieder, aber schämen muss man sich nicht, ich finde eher im Gegenteil!
     
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  19. rolf
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    rolf

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    @agraffentoni gibt es auch Transfalter und divers-queer-Butterfliegen? Wenn nicht...oh Graus...dann.......dann ist die Schöpfung (oder für Nichtchristen: Mutter Natur) politisch nicht korrekt!.....:-D:-D:-D
     
  20. rolf
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    rolf

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    @klaros diese Lektüre musst du unbedingt um Heine ergänzen!!!!