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Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von PianoAnnie84, 14. März 2015.

  1. PianoAnnie84
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    PianoAnnie84

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    ... abgesehen von Forenbeiträgen hier. ;-)

    Auf meinem Nachttisch liegt die Biografie von Arthur Rubinstein (wie an anderer Stelle schon erwähnt). Stellenweise sehr erheiternd. :-D

    Und bei euch so? :bye:
     
  2. Digedag
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    Digedag

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  3. rolf
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    rolf

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    eine Rubinstein-Biografie (da gibt´s eine recht gute) oder seine zweibändige Autobiografie ("meine jungen Jahre" und "meine vielen Jahre") ?

    ich lese derzeit den neuen Maurer Alpenkrimi :-D:drink:
     
  4. mick
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    mick

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    Witzig - ich auch!

    LG, Mick
     
  5. PianoAnnie84
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    PianoAnnie84

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    @Digedag Fallen dir da nicht nach ein paar Zeilen schon die Augen zu? :müde::-D

    @rolf Öhm, das ist son fetter Wälzer von knapp 600 Seiten, "Erinnerungen - Die frühen Jahre", S. Fischer Verlag, 1973. Also die Autobiografie.
    Alpenkrimi... deshalb haste mir den wohl empfohlen. :idee: :-D
     
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  6. ahc
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    ahc

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    Ich habe gerade Never let me go von Kazuo Ishiguro fertiggelesen und war davon genauso beeindruckt wie von seinem The remains of the day.
     
  7. fisherman
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    fisherman

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    Kent Nagano: Erwarten Sie Wunder!

    Bislang nicht soooo spektakulär, aber nett zu lesen.
     
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  8. LoMo
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    LoMo

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    (Mal wieder) Kafka.
     
  9. thinman
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    thinman

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    Sozialgesetzbuch - Fünftes Buch
     
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  10. la fughetta
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    la fughetta Guest

    Ich befinde mich gerade auf den letzten Seiten der "Unterwerfung" von Michel Houellebecq.
    Ein sehr intelligentes Buch, wie ich finde. Vieles klingt total absurd, aber führt unweigerlich zu einer Kernfrage: Ist unsere Gesellschaft noch zu retten und wie? Der Protagonist, bzw. seine Persönlichkeit löst bei mir ständig Anfälle von Übelkeit aus.
     
  11. hasenbein
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    hasenbein

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    Ich lese gerade dies hier (bin fast durch):
    [​IMG]
    Besonders empfehlenswert für alle, die der offiziellen Anti-Griechenland- oder Anti-Russland-Propaganda immer noch Glauben schenken...
     
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  12. la fughetta
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    la fughetta Guest

    Leider lesen es nur genau diese Menschen nicht.
    Eigentlich ahnt oder weiß man einiges schon seit Jahren ... die Wahrheit ist fast unerträglich, so bereitet auch dieses Buch mir heftige Magenschmerzen. Um gewisse Zusammenhänge zu verstehen ist es aber fast ein MUSS.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. März 2015
  13. LoMo
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    LoMo

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    Ich lese solche Sachbücher mittlerweile nicht mehr. Es ist einfach zu schwer, Propaganda oder einseitige Berichterstattung von seriöser Darstellung zu unterscheiden. Wenn man nicht wirklich profimaessig Ahnung von außenpolitischen und wirtschaftlichen Zusammenhängen hat, wie soll man beurteilen, ob die ganzen Fakten und Meinungen in solchen Schriften zutreffen. Ich bemerke das immer bei Sachbuch-Aufreger-Veröffentlichungen aus meinem eigenen Fachgebiet. Wenn man nicht wirklich in der Materie drin ist und auch die Praxis kennt, kann einem jede dieser Schriften irgendwas erzählen und so dargestellt, wirkt es erstmal vordergründig ueberzeugend. Wer hat schon Zeit, die ganzen Quellen nachzuvollziehen?
     
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  14. Klafina
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    Klafina

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    Peter Härtling, Schubert.

    Nicht ganz so gut wie das Schumann-Buch, aber gut lesbar. Das Buch über Fanny Hensel muss ich unbedingt auch noch lesen.

    Nebenher immer mal wieder ein paar Seiten in: Seymour Bernstein, Mit eigenen Händen.

    Gerade abgeschlossen: Fernán-Gómez, Las bicicletas son para el verano. (Theaterstück über Segunda República und Bürgerkrieg in Spanien). Mittel.

    Und als nächstes? Keine Ahnung. Ich kaufe Bücher immer auf Vorrat. Habe also immer gefühlte 200 ungelesene zu Hause.
     
  15. Peter
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    Peter Bechsteinfan Mod

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    Ich kämpfe immer noch mit dem Band Fortune de France von Robert Merle. Es wird von Buch zu Buch langweiliger und weniger spannend....
    Aber die vielen Parallelen zur heutigen Gesellschaft sind interessant. Der Mensch hat sich wirklich nicht viel verändert in den letzten Jahrhunderten.
     
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  16. PianoLove
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    PianoLove

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    Konzert für die linke Hand, von Lea Singer,

    Ein bibliographischer Roman über Paul Wittgenstein, Pianist, der nur noch den linken Arm nach einer Kriegsverletzung hatte. Vor kurzem ausgelesen, sehr empfehlenswert. Härtling/Schubert ist auch mein nächstes, das Schumann-Buch von ihm fand ich auch klasse.
     
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  17. hasenbein
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    hasenbein

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    Und wie ist es denn nun bei Dir?
    Hast Du eine Meinung zu Griechenland oder Russland? Wie sieht die aus?

    Nach dem, was Du oben geschrieben hast, dürftest Du überhaupt keine Meinung dazu haben, denn Du sagst ja, dass man nicht beurteilen kann, ob darüber Geschriebenes/Gesagtes stimmt. (Das muss sich logischerweise außer auf Sachbücher auch auf Zeitungs- und Internetartikel und Fernsehsendungen beziehen.)
     
  18. la fughetta
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    la fughetta Guest

    Tust mir leid, aber EINER muss es ja mal tun, oder? ;-)
    Da ist durchaus was dran, da geb' ich Dir voll Recht. Aber die Mainstream Meinungen kann man in der allgem. Presse verfolgen. Die Suche nach der vermeindl. Wahrheit ist grundsätzlich schwer und wenig erbaulich.
     
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  19. LoMo
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    LoMo

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    Ja, das stimmt, da triffst Du den wunden Punkt. In der Tat ist es so, dass ich mir aufgrund der komplexen Zusammenhänge in vielen Bereichen auch der Politik (ausserhalb meines Fachgebiets), darunter insbesondere volkswirtschaftliche Fragen, nicht wirklich zutraue, eine fundierte Meinung zu bilden. Und ich habe die Befürchtung, dass solche Sachbücher nur ein gefährliches Halbwissen erzeugen und mich manipulierbar machen. Aber eine Lösung, ausser erstmal Grundlagenwissen zu studieren, fällt mir jetzt auch nicht ein.
     
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  20. thinman
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    thinman

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    es fällt mir nur immer wieder schwer, das zu glauben, was drin steht.

    Beispiel:
    "§ 12 Wirtschaftlichkeitsgebot
    (1) Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen."

    Wenn ich nur höre:" .......ausreichend........."

    also Schulnote 4. Ich persönlich möchte nicht dergestalt behandelt werden, dass man dafür die Note 4 geben muss. Auch der Terminus "wirtschaftlich" wäre durchaus zu diskutieren. Kein Mensch kann mir erzählen, dass z.B. eine langjährige Dialyse oder eine Herz-OP wirtschaftlich ist. Konsequenter Weise dürfte dies nicht auf Kosten der Krankenkassen durchgeführt werden. Ist aber täglich Brot. Die Leistungserbringer (die Berufsbezeichnung "Arzt" sucht man übrigends fast im gesamten Gesetzbuch vergeblich) stehen also immer mit einem Bein vor dem Kadi. Eigentlich ein selbstbestimmtes Armutszeugnis, das sich das deutsche Gesundheitswesen selbst ausstellt. Aber wenn man etwas die Hintergründe beleuchtet und die Lobby-Arbeit der Krankenkassen sieht, verwundert es nicht mehr. Das ist uferlos.
     
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