Was hat dich heute glücklich gemacht?

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von PianoAnnie84, 17. Sep. 2015.

  1. Barratt
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    Barratt Lernend

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    Das wiederum verstehe ich nicht. Reichen wir uns die Hand (virtuell, wg Corona ;-)) und bekennen unser gegenseitiges Unverständnis in zivilisatorischer Freundlichkeit.
     
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  2. brennbaer
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    brennbaer

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    da sind wir schon mindestens zu zweit.
     
  3. Pi Ano
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    Pi Ano

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    Sind die „Gretagrünen“ die, denen du so warmherzig und verständnisvoll gegenüberstehst? Feindbildüberarbeitung macht sich auf allen Seiten gut...
     
  4. thinman
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    thinman

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    bitte versteh mich jetzt nicht falsch, meine Frage ist die eines ebenfalls die Solarenergie nutzenden Verbrauchers und deshalb absolut ernst gemeint:
    Was macht Ihr, wenns mal mehrere Tage hintereinander regnet und die Sonne nicht scheint? Für wie lange reicht Euer offenbar vorhandener Stromspeicher? Und wie habt Ihr Euren Stromverbrauch derart senken können, dass Ihr offenbar keinen Strom zukaufen müsst?
     
  5. Albatros2016
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    Albatros2016

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    Das ich von meinem Mann heute morgen wieder einen Kuss bekommen habe, nachdem er sich, aufgrund meiner Hüstelei, tagelang geweigert hat.
    Auch kleine Dinge können das Herz erfreuen.:lol:
     
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  6. brennbaer
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    brennbaer

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    ich glaub‘, jetzt hab ich‘s doch noch verstanden.
    Jahre-, jahrzehntelang haben (und tun es immer noch) linksgrünversiffte Gutmenschweltverbesserer für eine saubere Umwelt gekämpft, während ein altes weißes Grantlerehepaar aus dem „goldische Meenz“ raunzte: „Geht doch nach drüben wenn es euch hier nicht passt!“. (für die jüngeren unter uns: „geht doch rüber/nach drüben“ war eine in konservativen Kreisen gängige Empfehlung/Aufforderung an Menschen, deren Ansichten nicht in ihr reaktionäres Weltbild passten, gen Osten (vulgo DDR im speziellen, Ostblock im Allgemeinen) auszuwandern.)
    Nun, die Bemühungen der utopischen Weltverbesserer führten zu Überlegungen, was man denn für einen besseren Umweltschutz tun könnte. Eine Maßnahme, die dabei ins Leben gerufen wurde, war das „Erneuerbare Energien Gesetz“.
    Plötzlich befand das grantelnde weiße Ehepaar: „Umweltschutz ist ja gar nicht mal so schlecht.
    Erst recht nicht, wenn wir in der privilegierten Situation sind, auf unserem Grundstück Solaranlagen errichten zu können, die wir uns sowohl durch direkte Zuschüsse als auch über die Einspeisevergütung von der Allgemeinheit bezuschussen lassen.“
    Wie man sieht, kann Umweltschutz auch seine angenehmen (monetären) Seiten haben, vor allem, wenn man außer auf die „langhaarisch Bombelescher“ zu motzen, selber gar nicht viel dazu beigetragen hat.

    So ergibt die Häme den „Gretagrünen“ gegenüber durchaus einen zynischen Sinn: „Ihr Doofköppe macht die Drecksarbeit, wofür wir Euch natürlich prinzipiell hassen, zumindest aber lächerlich machen müssen; wenn es aber etwas abzugreifen gibt, sind wir trotzdem gerne dabei.
    Bämm, da habt ihr‘s!!“
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. März 2020
  7. Wiedereinaussteiger
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    Wiedereinaussteiger

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    Wenn die dämlischen Määnzrr dann wenigstens im Minimum nicht so dämlisch sind, die Solarpanels bodenseitig zu montieren..., wie man das nahe der Holledau in Bayern sieht.

    Überall mangelt es an Stellplätzen für Oldtimer..., aber nee, der Doofdummgeiz.

    Dabei hätte man die Stahlstützen nur einen dreiviertel Meter höher machen müssen. Und schooon wäre ein weiteres Abgreifpotential greifbar nahe gewesen, 30-40-50-... EUR Unterstellmiete per Monat. Aber nee, doof ist man. Denken nur von ca. 12 bis mittag.
     
  8. mick
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    mick

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    Meine Eltern haben auch eine PV-Anlage auf dem Dach. Die erzeugt 8.000 kWh/Jahr, verbrauchen tun sie nur 7.000. Unter dem Strich ist das sicher gut für die Umwelt, aber in erster Linie ist es durch die Einspeisevergütung (irgendwas um die 30 Cent/kWh) und noch irgendeine Sondervergütung für selbstgenutzen Strom ein ziemlich gutes Geschäft. Das wurde damals (vor ca. 10 Jahren) tatsächlich über-subventioniert.
     
  9. brennbaer
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    brennbaer

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    Ich denk mal, die Meenzer sind generell so schlau, die Panels, wo möglich, auf die Hausdächer zu montieren.

    Was, wie ich finde, übrigens auch eine Maßnahme für die doofdummen Oldtimerbesitzer wäre.
    Wieviel Quadratmeter hat so ein durchschnittliches Oldtimerdach?
    1,5 - 2?
    All die ungenutzten Stellflächen.
    Da könnte, nein muss man darüber nachdenken, Oldtimerbesitzer gesetzlich zu verpflichten, Sonarpanels auf die alten Rostlauben zu schweißen
    :lol:
     
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  10. Bernhard Hiller
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    Bernhard Hiller

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    "Nur"?
    Ich verbrauche ca. 850 kWh/Jahr.
     
  11. mick
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    mick

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    Es ist ein großes Haus und es ist inklusive Heizung (Wärmepumpe).
     
  12. fisherman
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    fisherman

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    Das ist mir ein Rätsel!!! Respekt! Verrate das Rezept.

    Mir erscheinen 7-8.000 für ein großes Haus wenig!
     
  13. mberghoefer
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    mberghoefer

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    hatte vor einer Woche Dr.Drosten, dem Virologen von der Charité, ein paar Anmerkungen zukommen lassen zur (meines Erachtens fraglichen) Relevanz der Meldung täglicher Positiv-Tests und der doch eigentlich deutlich höheren Relevanz von Statistiken aus Krankenhäusern (Verfügbarkeit von Betten, Intensivbetten, Beatmungsgeräten,... und aktuelle Belegung derselben durch Covid19-Patienten). Dr.Drosten konnte dazu damals mangels belastbarer Zahlen nichts sagen, man wollte sich aber mal umhören.

    Nun ging, nach extrem kurzer Entwicklungszeit ein Prozess live, der solche Daten bei allen Krankenhäusern abfragt (zumindest den 1.200 mit Intensivstation) und in einer täglich aktualisierten Karte die Belegung von Intensivbetten durch Covid19-Patienten sowie die Anzahl der innerhalb von 24 Stunden zur Verfügung stehenden Intensivbetten anzeigt. Erstellt wurde das von einem Team um Ärzte der Charité, der Lungenfachklinik Köln, des Robert Koch Institutes:
    https://www.divi.de/register/kartenansicht

    Es gäbe da schon noch einiges zu tun, sowohl an der Abdeckung (aktuell werden erst die Hälfte aller Krankenhäuser erfasst) als auch an den Daten (normale Krankenhausbetten) und Auswertungen (Entwicklung über Zeit, Prognose wann die Kurven für Bedarf und Verfügbarkeit sich schneiden werden, Durchschnittliche Dauer des Aufenthalts auf der Intensivstation abfragen und einrechnen usw), aber dass das überhaupt so schnell auf die Beine gestellt wurde, freut mich sehr.
     
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  14. Bernhard Hiller
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    Bernhard Hiller

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    Gewiss, ich wohne in einer ca. 100 qm Wohnung in einem 2-Familienhaus. Zentralheizung mit Öl (horrender Verbrauch ca 3000 l/Jahr inkl. Warmwasserbereitung) braucht natürlich weniger Strom als Wärmepumpe.
    Aber ein banales Stromsparrezept gibt es: Elektrogeräte abschalten, wenn sie nicht gebracuht werden, Nicht "standby" sondern wirklich aus. Per Schalter an Steckdosenleiste.
    Elektrogeräte in der Küche sind recht neu und Bedarfs-angemessen (d.h. Kühlscharnk mit kleinem Gefrierfach statt Riesen-Kühl-Gefrier-Kombination), andererseits sind Waschmaschine und Wäschetrockner (soweit ich die Wäsche nicht draußen aufhänge) gut 20 Jahre alt.
    Ich schränke mich keineswegs ein, um diesen niedrigen Verbrauch zu erreichen.
     
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  15. fisherman
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    fisherman

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    Das ist in der Tat horrend - wir brauchen die gleiche Menge auf der dreifachen Fläche (auch ohne Wp, etc) - trotz kältempfindlicher Frauen, die zu gerne auch dauerlüften.

    Aber unser Stromverbrauch liegt dafür noch deutlich über dem von Mick genannten. Hatte auch schon mal mit Messgeräten nach Stromfressern gesucht, aber keine wirklichen Monster entdecken können. Fürchte, es liegt tatsächlich am der immensen Menge an (gedimmten) 35-50W Halos, die bei uns verbaut sind (und vermutlich den Ölverbrauch drosseln :008:). Aber genau auf diese "Lichtqualität" möchte ich nur ungern verzichten.

    Dennoch danke für die Anregung - nach Corona werde ich das Ganze wohl nochmals einer Prüfung unterziehen (lassen?).
     
  16. mberghoefer
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    mberghoefer

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    wir sind zu zweit, ähnliche Wohnungsgröße, Gas statt Öl, Elektrogeräte alle um die 20 Jahre alt (außer Gefrierschrank, der ist ziemlich neu und sparte im Vergleich zum >30 Jahre alten DDR-Modell ca.800kwH im Jahr :), unter 2.500 kamen wir noch nie.
    Wir haben jetzt aber alle 35-50W Halos (ca.25) gegen LED getauscht. Dauerte ein bisschen um sich an die andere Lichtfarbe zu gewöhnen, aber inzwischen geht's. Bin mal gespannt ob das wirklich viel ausmachen wird.
     
  17. fisherman
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    fisherman

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    Ich hab die im Bad getauscht - leider. LED ist für mich (noch) keine Alternative zu Halos, zumindest dann nicht, wenn man auf kerzenähnliches Lich steht. Aber freue mich dennoch auf Deine Erfahrungswerte!

    Was die alten Geräte angeht: Ich hatte mal in Trinidad, CA ein Häuschen gemietet, in dem stand ein uralter, riesiger Kühlschrank von General Electrics aus der Zeit um den II. Weltkrieg. Der Besitzer hat mir auf meine Nachfrage einen Ordner mit Korrespondenz gezeigt. Demnach war GE an diesem Relikt interessiert und schickte Ingenieure, um das alte Teil zu testen und zu "vermessen". Das Ergebnis war für GE ernüchternd. Das alte Monster (incl. Eiswürfel-Maker und externem Butterfach!) war bei den Verbrauchswerten den neuen Kühlschränken weit voraus (woran sicherlich die Dicke der Isolierung auch ihren Anteil hatte). Nicht alles alte ist schlecht!
     
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  18. agraffentoni
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    agraffentoni

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    Vermutlich noch aus Getreidespreu...

    Hab mal in den 70ern in Stuttgart mit meinem Vater einen alten Eisschrank zerlegt.
    War aus Holz, mit Blech ausgeschlagen und einem Fach für Eisblöcke aus der Brauerei.
    Die Isolierung wie oben genannt.
    Wäre heute bei BfR sicher begehrt...
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. März 2020
  19. mberghoefer
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    mberghoefer

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    Im Bad brauchts ja ordentlich helles Licht, da waren die LED von Anfang an akzeptiert.
    In anderen Räumen waren mir die LEDs auch bei niedrigster Dimmung zu hell, da half dann ein neuer Dimmer, der schaffte es deutlich weiter nach unten. Ganz so "funzelig" wie die Halos liessen sich die LED damit aber auch nicht herunter drehen.
     
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  20. fisherman
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    fisherman

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