Was die Klavierbauer noch nicht begriffen haben (und im Geigenbau seit jeher Standard ist)

  • Ersteller Ersteller Flint
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  • #81
Den schönsten aus dem Werkzeugbereich finde ich noch immer den "Schraubenzieher".
Egal wie die Spitze aussieht, das Ding DREHT Schrauben ... ist also ein "Schraubendreher".

Zähne oder Nägel werden gezogen ... Schrauben bitte nicht.
Schrauben werden sehr wohl festgezogen, deshalb ist der Begriff Schraubenzieher nicht falsch. Schraubendreher sind sowas wie gegenderte Schraubenzieher - umgangssprachlich haben sie sich nie durchgesetzt.

Ich denke auch, dass die Gefahr überschaubar ist, falsch verstanden zu werden. Mir hat jedenfalls noch niemand eine Beißzange angereicht, wenn ich um einen Schraubenzieher gebeten habe.
 
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  • #82
Mir hat jedenfalls noch niemand eine Beißzange angereicht
Die heißt ja auch Kneifzange... :coolguy: Außer in Bayern natürlich.
Edit: Owei! Hoffentlich habe ich DIE Kneifzange jetzt nicht diskriminiert...

 
  • #83
Ich denke auch, dass die Gefahr überschaubar ist, falsch verstanden zu werden.
Auf jeden Fall ist diese Gefahr sehr gering.
Menschen können vieles verstehen und sich noch mehr aus dem Kontexzt erschließen ... wenn sie denn wollen.
Mancxhe wollen halt nicht (aber das sind zum Glück nicht so viele) und solange man am Ende das Werkzeug in der Hand hat, das man brauchte, ist alles in Ordnung.
 
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  • #84
Wegen dieser komischen Zahlen brauchte das Hubble-Teleskop eine millionenschwere Brille.
Das war da nicht das Problem (ein so grober Schnitzer wäre auch nicht durch eine Brille zu beheben gewesen).
10 Zoll sind mehr als doppelt so viel, wie 10cm (Faktor 2,54).

Eine Mars-Sonde ist wohl an so einem Umrechnungsfehler (bzw. dem Fehlen einer Umrechnung) gestorben.
Das war auch nicht ganz billig.
 
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  • #85
umgangssprachlich haben sie sich nie durchgesetzt.
Genau wie das gegenderte upright piano ... das Pianino ... und genau wie bei Werkzeug, muss man eben nicht wissen, wie es heißt ... man muss nur wissen, wie es funktioniert.

Ein Hammer funktioniert auch, wenn man ihn "Rose" nennt und letztere fängt nicht an zu stinken, weil man ihr einen anderen Namen gibt.
 
  • #86
Nein. Duisburg ist nicht Hochburg, sondern Olymp. Die spielen in einer anderen Liga. Vermutlich 3 Bontempi Orgeln und ein Thomann Klavier.

Vielleicht solltest Du mal ein bissl weniger vermuten und wilde Behauptungen in den Raum stellen.
 
  • #87
Eventuell solltest du ein wenig an deinem Humor arbeiten.

Drei Bontempi-Orgeln und ein Thomann*-Klavier finde ich in Bielefeld im Umkreis von 1km um meinen aktuellen Sitzplatz..
Gleichzeitig finde ich in diesem Umkreis aber auch noch eine ganze Menge Tasteninstrumente aller möglichen Hersteller (inkl. einiger Konzertflügel in der Oetker-Halle und mehrerer kleinerer Dreibeiner in verschiedenen Schulaulen oder Gemeindesäälen).

Das wird in kaum einer deutschen Stadt anders sein ... also ist das ein Stück Humor aus der Kategorie "die im Nachbardorf sind eh alle doof" (sonst würden die ja nicht in dem Kuhkaff wohnen und auch noch stolz drauf sein).

Ich kenns aus Bielefeld auch ... die Übersetzung der Autokennzeichen der Nachbargemeoinden spricht Bände.
Herford (HF) wird mit "Hühnerficker" übersetzt, Gütersloh (GT) mit "geh tot" und Lippe (LIP) mit "Landei in Panik".
Für Bielefeld (BI) gibts sowas auch, aber das kenne ich als Lokalpatriot natürlich aus Prinzip nicht.
"Bornierte Idioten" würde allerdings passen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #89
Herford (HF) wird mit "Hühnerficker" übersetzt, Gütersloh (GT) mit "geh tot" und Lippe (LIP) mit "Landei in Panik".
Für Bielefeld (BI) gibts sowas auch, aber das kenne ich als Lokalpatriot natürlich aus Prinzip nicht.
"Bornierte Idioten" würde allerdings passen.
Das ist witzig.
Bei mir hier sind die Provinzidioten (PI) das prominenteste Beispiel.
 
  • #90
"Bornierte Idioten" würde allerdings passen.
Jawoll...
Im "Stadtblatt", daß es wohl schon lange nicht mehr gibt (wohne nicht mehr dort), stand mal ein Artikel über diese Mentalität. Der Kernsatz lautete etwa "Bielefeld will einfach nicht Bielefeld sein". Das trifft's m.E. auf den Kopf. Da wird zu viel von "Lokalmetropole" geschwurbelt, statt die Vorteile einer kleinen Stadt am Teuto mit KOSTENLOSEM Tierpark hervorzuheben. Was bin ich dort gern spazieren gegangen. Nur heimische Tiere, kein Serengeti-Bullshit.
 
  • #91
Im "Stadtblatt", daß es wohl schon lange nicht mehr gibt
Viel zu lange ... und wirklich Schade.
Das war mal eine wirklich gute Lokalzeitung.

Die Borniertheit einiger Bielefelder hat historische Wurzeln.
Man ist halt stolz auf Dr. Oetker ... und vergisst dabei, dass das eigentlich der einzige bielefelder Konzern ist, der noch Weltgeltung genießt (dafür gibts den Pamps von denen wirklich überall auf der Welt).
Wir sind halt stolz auf eine ziemlich lange Industriegeschichte ... die jetzt aber auch schon 50 Jahre zurückliegt und insgesamt keine 150 Jahre gedauert hat.

Ich muss aber zugeben, dass ich als gebürtiger Bielefelder wohl nicht ganz objektiv bin ... ich finde aber, dass die bielefelder Stadtplaner zumindest eines richtig gemacht haben ... Bielefeld ist von Grüstreifen durchzogen ... und wenn die Sonne mal wieder vom Himmel brüllt oder brät, kann man es da noch ziemlich gut aushalten.

Sogar darauf, dass ein blöder Studentenscherz es als "Bielefeld-Verschwörung" zu globaler Bekanntheit gebracht hat, sind viele Bielefelder stolz ... auch wenn es etwas nervt, dass jedes mal jemand sagt "das glaube ich nicht" oder "gibts doch garnicht" wenn man sagt, man komme aus Bielefeld.
Nur heimische Tiere, kein Serengeti-Bullshit.
Naja ... die meisten Vielfraße, die man in Westfalen trifft, gehören zur Spezies Mensch und auch einen wilden Kolkraben habe ich ausserhalb des Geheges dort, noch nie gesehen (Rabenkrähen schon ... aber keine echten Kolkraben).
Beides gibts im Haimattierpark Olderdissen.
Das Thema sind eigentlich Tiere, die es hier geben sollte, wenn wir sie nicht aus wirtschaftlichen Gründen ausgerottet hätten.
 
  • #92
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  • #93
Apropos Serengeti-Bullshit.
Ich hatte mal das zweifelhafte Vergnügen, mich im Löwenhaus eines Serengeti-Parks für einen Auftritt umziehen zu dürfen.
Es fühlt sich echt seltsam an, sich ca. 1,5m von einem ausgewachsenen Löwen entfernt nackig zu machen. Die Gitter dazwischen helfen da irgendwie auch nicht.
 
  • #94
So 'ne lüsterne Löwin ist auch durch ein Gitter unangenehm...
 
  • #95
Wegen dieser komischen Zahlen brauchte das Hubble-Teleskop eine millionenschwere Brille.
Nö, der Grund war ein anderer: Zitat Google:
"
Der Fehler beim Schleifen des Hubble-Hauptspiegels durch das Unternehmen Perkin-Elmer basierte auf einem Montagefehler bei einem optischen Prüfgerät. Der Spiegel wurde zwar extrem präzise geschliffen, allerdings exakt nach falschen Vorgaben. [1, 2, 3]
Der Fehler im Detail:

Die Ursache: Ein falsch montiertes Prüfgerät
Um die hyperbolische Form des Spiegels während des Schleifens exakt zu vermessen, nutzte Perkin-Elmer ein spezielles optisches Instrument, den sogenannten reflektierenden Nullkorrektor (RNC). [1]
  • Der Montagefehler: Für die millimetergenaue Justierung der Linsen innerhalb dieses Prüfgeräts wurden Abstandshalter (Invar-Stäbe) verwendet. An einem dieser Stäbe war eine Schutzkappe angebracht. Diese Kappe wurde bei der Montage fälschlicherweise nicht entfernt. [1]
  • Die Folge: Das Prüfgerät registrierte die Reflexion auf der Kappe statt auf dem eigentlichen Stabende. Dadurch war ein Element der Testoptik um exakt 1,3 Millimeter verschoben montiert.

Das Resultat: Sphärische Aberration
Da das Messwerkzeug fehlerhaft kalibriert war, schliff Perkin-Elmer den Spiegel am Rand um 2,2 Mikrometer (ca. 1/50 einer Haardicke) zu flach. [1]
  • Dies führte im All zu einer schweren sphärischen Aberration.
  • Das Licht, welches den Spiegel am äußeren Rand traf, wurde nicht auf denselben Brennpunkt fokussiert wie das Licht aus der Spiegelmitte. Das Ergebnis waren die berüchtigten, extrem unscharfen Bilder nach dem Start im Jahr 1990. [1, 2, 3, 4]" Zitat Ende, Quelle Google-KI
 
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  • #97
Bieledoof ist nicht nur wegen Dr Ö hässlich. Hässlich hist auch die Beharrungstendenz so einiger wohlstandsverwahrloster Stocksturwestfalen, Nachbargrundstücke zu sammeln, dann aber nicht zum Bauen freizugeben... da man ja nicht wisse..., wie dann so die Nachbarn sein, oder ob es nicht in 65 Jahren paar Taler mehr gäbe...

Sohnemann , durchaus erfolgreicher junger Ingenieur in top solider Firma und frischer Familienpapi , war jetzt lange willens, 450 bis 500 auszugeben, aber anständige Buden sollen 600 plusplus kosten, oder die für 459 ist von 1961 und kernsanierbedürftig.

Jetzt haben die Kids erstmal die Schnauze voll von dem Stocksteifsturgehabe und richten sich mietbudig einkindernd ein.
 
  • #98
Was hat das denn mit Bielefeld zu tun? Baugrund oder Häuser sind überall teuer. Außer vielleicht in Gelsenkirchen...
 
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