Im "Stadtblatt", daß es wohl schon lange nicht mehr gibt
Viel zu lange ... und wirklich Schade.
Das war mal eine wirklich gute Lokalzeitung.
Die Borniertheit einiger Bielefelder hat historische Wurzeln.
Man ist halt stolz auf Dr. Oetker ... und vergisst dabei, dass das eigentlich der einzige bielefelder Konzern ist, der noch Weltgeltung genießt (dafür gibts den Pamps von denen wirklich überall auf der Welt).
Wir sind halt stolz auf eine ziemlich lange Industriegeschichte ... die jetzt aber auch schon 50 Jahre zurückliegt und insgesamt keine 150 Jahre gedauert hat.
Ich muss aber zugeben, dass ich als gebürtiger Bielefelder wohl nicht ganz objektiv bin ... ich finde aber, dass die bielefelder Stadtplaner zumindest eines richtig gemacht haben ... Bielefeld ist von Grüstreifen durchzogen ... und wenn die Sonne mal wieder vom Himmel brüllt oder brät, kann man es da noch ziemlich gut aushalten.
Sogar darauf, dass ein blöder Studentenscherz es als "Bielefeld-Verschwörung" zu globaler Bekanntheit gebracht hat, sind viele Bielefelder stolz ... auch wenn es etwas nervt, dass jedes mal jemand sagt "das glaube ich nicht" oder "gibts doch garnicht" wenn man sagt, man komme aus Bielefeld.
Nur heimische Tiere, kein Serengeti-Bullshit.
Naja ... die meisten Vielfraße, die man in Westfalen trifft, gehören zur Spezies Mensch und auch einen wilden Kolkraben habe ich ausserhalb des Geheges dort, noch nie gesehen (Rabenkrähen schon ... aber keine echten Kolkraben).
Beides gibts im Haimattierpark Olderdissen.
Das Thema sind eigentlich Tiere, die es hier geben sollte, wenn wir sie nicht aus wirtschaftlichen Gründen ausgerottet hätten.