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Ich glaube Kunst an sich gibt es nicht, da gehört immer ein für sich dazu - um in der Terminologie des deutschen Idealismus zu bleiben.Ich glaube, du verwechselst die Rezeption von Kunst mit der Kunst an sich.
... läuft bei einem Bestattungsunternehmen, mit dem ich beruflich öfter telefonieren muss, als Warteschleife. Das Lied vom Tod, fürwahr.dieses River flows in you Zeugs
Gilt auch Langeweile?Eine wesentliche Anforderung an Kunst ist es, dass sie berühren muss, etwas im Betrachter/Hörer verändern, im besten Fall etwas auslösen


Wenn etwas erschaffen wird, um einen bestimmten Zweck zu erfüllen - ist es dann Kunst? Nach Théophile Gautier („L’art pour l’art“) jedenfalls nicht.Wie schon oben erwähnt, haben ja auch meditative Klangbilder ihre Daseinsberechtigung, und da wäre Einaudi für mich ein prima Beispiel.![]()
Sofern sie eindimensional illustrativ ist, vermutlich nicht. Aber das trifft ja auf den Großteil der religiösen Kunst nicht zu.Also wäre etwa religiöse Kunst gar keine?

Könnten Werke wie Bachs Matthäuspassion, Mozarts C-Moll-Messe oder Verdis Requiem nicht für sich stehen, würden sie heute gar nicht mehr gespielt. Denn nahezu alle Aufführungen finden im konzertanten Rahmen statt, oft in weltlichen Konzertsälen.Vielleicht ist die Frage nicht so sehr, ob etwas einem bestimmten Zweck dient, sondern ob es darüber hinaus auch für sich stehen kann/könnte.
Dass Du ausgerechnet mit dem alten Kiffer kommst.Nach Théophile Gautier („L’art pour l’art“) jedenfalls nicht.

Ähm, Mr. Logik, wie sonst sollte man die von ihm gestellte und von Gautier beantwortete Frage verstehen?Dem widerspricht Mick doch gar nicht.
Cool! Sitzen wir dann nebeneinander?Bitte mal VHS-Kurs "Logik für Dummies I" machen.
Na dafür ist Einaudi doch auch ein prima Beispiel. Seine Filmmusik hören ganz berührt ne Menge Leute, die die Filme nie gesehen haben.Er sagt nur, dass wirkliche Kunst auch dann, wenn die Zweckbestimmung wegfällt, für sich stehend ihre Kunstwirkung entfaltet.
Langeweile (= Belanglosigkeit?)wäre FÜR MICH ein KO-Kriterium.Gilt auch Langeweile?
Wie schon oben erwähnt, haben ja auch meditative Klangbilder ihre Daseinsberechtigung, und da wäre Einaudi für mich ein prima Beispiel.![]()
Man beachte den Unterschied: Den Autor Houellebecq kann man mögen oder auch nicht, seine literarischen Werke sind Kunst. Übergriffige "lustige" Spekulationen unter der Gürtellinie über das Intimleben anderer Forumsmitglieder hingegen (auch eine Form sexueller Belästigung?!) ... - doch, kann weg, finde schon.-"Se masturbait-elle en écoutant du Brahms ?"
(Michel Houellebecq)
Unabhängig von Details und Bezügen... der Rüffel ist angekommen! Habe den Post entfernt.Man beachte den Unterschied: Den Autor Houellebecq kann man mögen oder auch nicht, seine literarischen Werke sind Kunst. Übergriffige "lustige" Spekulationen unter der Gürtellinie über das Intimleben anderer Forumsmitglieder hingegen (auch eine Form sexueller Belästigung?!) ... - doch, kann weg, finde schon.-
Ja.Seltsam nur, dass der Post, auf den ich mich bezog, und der sich wesentlich deutlicher unter der Gürtellinie rumtrieb dafür sogar ein paar Likes bekommen hat.
Naja...
In vergangenen Jahrhunderten hatte die breite Masse noch nicht mal Zugang zu "Hochkultur" mit ihrer außerordentlichen Fülle an Qualität. "Die Menschen" hatten ganz andere Prioritäten. Die Anzahl der Menschen, egal ob Kind oder Greis, die sich heute qualitativ hochwertiger Musik widmen, dürfte um ein Vielfaches höher sein als in vergangenen Jahrhunderten.