Vom Yamaha CLP-625 zum Yamaha U1 SH2

  • #61
Allerdings kann ich mir kein Szenario vorstellen, in dem die Arbeit an manchen Tastengarnierungen bzw. Tastenböden einen Effekt auf höhere Oktaven verursacht.
Das sehe ich genauso. Meine Vermutung wäre, dass @Wiedereinsteigerin38 durch die Probleme genauer hinhört und neue Dinge entdeckt, die vorher schon da waren. Ich muss auch immer aufpassen, dass ich mich nicht selber verrückt mache.
Um welche höhere Oktave geht es? Noch eine mit Dämpfern, oder schon eine ohne?
 
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  • #62
Wenn es viel gespielt wurde, dann ist das normal, dass die Tastengarnierung nicht mehr so stramm wie neu sitzt. Aber: normalerweise verursacht das kein Klappern beim Loslassen der Taste. Vielmehr sorgt es dafür, dass die Tasten halt mehr seitliches Spiel haben. Auch nicht schön, aber eigentlich geräuschfrei. Meine Vermutung geht eher Richtung Tastenboden. Das ist das runde Loch, dass die Taste unten hat und durch das der Metallstift geht, den man oben dann herausragen sieht. Wenn der eigentlich runde Tastenboden Spiel bekommt, dann führt das nicht zu seitlichem Spiel in der Taste, sondern zu einem Spiel nach vorne bzw. hinten. Und das führt zu Klappern beim Loslassen der Taste. Aber das wäre bei einem recht jungen Yamaha Klavier sehr ungewöhnlich
Findest Du 1-2h pro Tag denn viel? Ich dachte, das U1 sei ein robustes Arbeitstier?
Die Tasten kommen mir nicht wackelig oder mit Spiel vor, es ist das Geräusch, das mich stört. Ja, er hat mir die Holztaste von unten gezeigt, da ist ein rundes Loch, das sei geweitet. Was mache ich jetzt damit, dass das ungewöhnlich ist?

Den Test lasse ich lieber, er hat ja etwas reguliert, um die Situation zu verbessern…

Andere mögliche Ursache: die Bleie in der Taste haben sich gelöst und klappern.
Das glaube ich eher nicht.

Was meinst du mit dumpfen Nachklängen in einer höheren Oktave? Und das klingt so, als ob das erst seit dem erneuten Besuch des Klavierbauers aufgetreten ist. Allerdings kann ich mir kein Szenario vorstellen, in dem die Arbeit an manchen Tastengarnierungen bzw. Tastenböden einen Effekt auf höhere Oktaven verursacht.
Eines meiner Stücke ist ein Primo Part in den höheren Oktaven ohne Pedal. Ich spiele und höre bei einzelnen Tönen ein dumpfes „Nachpauken“. Das war vorher definitiv nicht. Und ich habe auch nicht danach gesucht oder es erwartet. Vermutlich war der Fehler, dass er es stumm reguliert hat, aber dann nicht akustisch getestet. Im akustischen Betrieb ist da jetzt was Neues zu hören… Ich weiß nicht, an welchen Tasten er gearbeitet hat, ob es eine von denen ist oder andere.
 
  • #63
Meine Vermutung wäre, dass @Wiedereinsteigerin38 durch die Probleme genauer hinhört und neue Dinge entdeckt, die vorher schon da waren. Ich muss auch immer aufpassen, dass ich mich nicht selber verrückt mache.
Um welche höhere Oktave geht es? Noch eine mit Dämpfern, oder schon eine ohne?
Grundsätzlich kenne ich das, von anderen und auch von mir, v.a. in stressigen Phasen. Aber: beim ersten Üben, völlig entspannt und der Überzeugung, dass alles wieder gut ist, war ich völlig konsterniert. Dieses dumpfe Geräusch ist deutlich zu hören und stört mich. Hab‘s gestern nochmal mit Üben probiert und es ist nicht ok.

Das Grundproblem war in den häufig genutzten Oktaven klein bis zweigestrichen, das neue fällt mir jetzt besonders beim Stück ohne Pedal in der zweigestrichenen auf. Also alles mit Dämpfern.
 

  • #64
Ich spiele und höre bei einzelnen Tönen ein dumpfes „Nachpauken“.
Ich kann mir darunter nichts vorstellen. Meinst du ein Trommeln? Dh der Hammer berührt die Saiten ein zweites Mal.
Oder ist es eine Schwebung, dh der Ton wird lauter und leiser?
Hat das "Nachpauken" die gleiche Tonhöhe?
Tritt es auf (stärker / schwächer), wenn das rechte Pedal gedrückt ist?
Ist es sofort weg, wenn du die Taste loslässt?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #65
Schwer einzuschätzen, das Ganze. Zumal du nicht genau weißt, was der Kollege konkret gemacht hat. Und wir wissen das natürlich auch nicht. Aber falls wirklich die Tastenböden ausgeleiert sind (hat er dir ja gezeigt und anscheinend als Grund für das Klappern identifiziert), dann wüsste ich ehrlich gesagt nicht, welche Regulierarbeit das mindern könnte.

Dumpfes Nachpauken? Könnte das Trommeln sein? Hat der Kollege evtl. ein wenig zu viel Schnabelluft reguliert? Warum?

Wie gesagt: alles nur Spekalution, wir waren nicht dabei.
 
  • #66
Ich kann mir darunter nichts vorstellen. Meinst du ein Trommeln? Dh der Hammer berührt die Saiten ein zweites Mal.
Oder ist es eine Schwebung, dh der Ton wird lauter und leiser?
Hat das "Nachpauken" die gleiche Tonhöhe?
Tritt es auf (stärker / schwächer), wenn das rechte Pedal gedrückt ist?
Ist es sofort weg, wenn du die Taste loslässt?

Schwer einzuschätzen, das Ganze. Zumal du nicht genau weißt, was der Kollege konkret gemacht hat. Und wir wissen das natürlich auch nicht. Aber falls wirklich die Tastenböden ausgeleiert sind (hat er dir ja gezeigt und anscheinend als Grund für das Klappern identifiziert), dann wüsste ich ehrlich gesagt nicht, welche Regulierarbeit das mindern könnte.

Dumpfes Nachpauken? Könnte das Trommeln sein? Hat der Kollege evtl. ein wenig zu viel Schnabelluft reguliert? Warum?

Wie gesagt: alles nur Spekalution, wir waren nicht dabei.

Herzlichen Dank für Euer Mitdenken - es ist wirklich schwierig zu beschreiben. Habe jetzt nochmal das Klavierhaus angerufen und einen Termin für nächste Woche gemacht. Es kommt der gleiche Techniker nochmals.
 
  • #67
Vermutlich war der Fehler, dass er es stumm reguliert hat, aber dann nicht akustisch getestet. Im akustischen Betrieb ist da jetzt was Neues zu hören… Ich weiß nicht, an welchen Tasten er gearbeitet hat,
Und dieses Mal passiert Dir das NICHT! :bye:
 
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  • #68
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  • #69
aber er ist gern allein
Das kann/sollte man respektieren***, aber DANN muss er abschließend genau erklären, was er wo gemacht hat. Und Du überprüfst dann SOFORT, ob Dir das Ergebnis gefällt.

*** außer beim Beginn des Intonierens
 
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  • #70
Genau, lass es dir erklären und versuche es zu verstehen. Und dann erkläre es uns nochmal :001:
 
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