tödlicher Haiangriff

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von kreisleriana, 26. März 2014.

  1. kreisleriana
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    kreisleriana

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    Vor zwei Tagen stand in riesen Lettern so eine Schlagzeile am Titelblatt einer der meistgelesenen Zeitungen:

    "wieder tödlicher Haiangriff, Monster aus der Tiefe tötet Oberösterreichischen Politiker..."


    Danke fisherman für deinen scherzhaften Kommentar zu meinen Urlaubsfotos

    "Respekt vor dem Mut (oder Dummheit & Glück gehabt???)"

    Das brachte mich nämlich auf die Idee- aus gegebenem traurigen Anlass- eine energische Lanze zu brechen für diese herrlichen, ständig verleumdeten Tiere.


    Bei allem Beileid für die Familie des Oberösterreichers, aber wie passieren solche Angriffe wirklich? :

    Ich tauche seit etlichen Jahren und bei folgenden Fotos war ich sehr nahe (mit Weitwinkelobjektiv unter 1 m)bei diesen Tieren ohne das geringste Problem zu bekommen oder Angst haben zu müssen:


    h1.jpg




    h2.jpg h4.jpg
    h3.jpg


    Was passierte mit dem Oberöstereicher?:

    Da ist also ein Strand in Südafrika, der bekannt ist als beliebtes Jagdgebiet von großen Hochseehaien , riesige -wirklich RIESIGE- Tafeln weisen in verschiedenen Sprachen darauf hin !

    Was macht der beherzte Urlaubertrupp? Alle hüpfen trotzdem fröhlich in den Ozean und platschen drin herum....

    Also alles was recht ist, aber das ist so, als ob jemand in der Kalahari in der Nacht neben Löwenrudeln joggen geht. Kann man schon machen, aber für diese instinktlose Dummheit darf man die Tiere dann nicht verantworlich machen.
    WIR sind es, die in einen fremden Lebensraum eindringen, den wir anerkennen und respektieren sollten, die Ozeane sind nicht dazu da, als riesen Pools für die Gattung homo "sapiens" (!?) zu fungieren.

    Zur Veranschaulichung: dieses berühmte Bild stammt leider nicht von mir, also da sollte man NICHT aus dem Boot hüpfen und schwimmen gehen!

    Manche machen's aber trotzdem......:

    h5.jpg


    Oder: 2009 stand in ähnlich großen Schlagzeilen von einer armen Urlauberin die friedlich schnorchelnd in Ägypten von so einem "Monster buchstäblich zerfetzt wurde."...

    Was geschah damals wirklich? : ein Boot mit Touristen fährt zu einem "hotspot" für Weißspitzenhochseehaie im roten Meer. Die irrsinnige Besartzung warf Fleisch und Fischabfälle in das Meer, damit die Touristen endlich einen Hai sehen, der kommt natürlich , sogar ein paar davon, weil die inzwischen wissen, dass da immer Futter von den Booten ins Meer geworfen wird. So weit, so schlecht, was macht dann diese übergeschnappte Boots-Crew? sie gibt den bekloppten Touristen Flossen, Maske und Schnorchel und läßt sie ins Meer zu den nach Abfällen schnappenden Hochseehaien hüpfen !!!!! Und die machen das auch noch, sogar freiwillig...(nur eine Urlauberin bleibt an Bord , wegen funktionierendem Gehirn und mangelndem Suizidverlangen)
    Aber damit des Wahnsinns noch nicht genug, besagte unmittel darauf meuchlerisch ermordete Touristin möchte einen Hai ( einen 3m großen Weißspitzenhochseehai !) mit der Hand füttern und steckt sich tote Fische vom Mittagsmahl in den Bikini und schwimmt mit einem toten Fisch in der Hand dem angewiderten Hai noch nach, bis es dem endgültig zu blöd wird, er kehrt und setzt einen Probebiß, bei ein paar Tonnen Kieferdruck eher ungünstig für die beherzte Touristin. Dieser Vorfall wurde von einem Tauchboot aus beobachtet und dokumentiert.

    In weiterer Folge wurden an diesem Ort auch Geräte-Taucher von Weißspitzenhochseehaien belästigt ohne dass es jedoch zu Verletzungen kam, die Taucher waren sehr erfahren im Umgang mit dieser Haiart und beschrieben deren Verhalten als völlig abnormal, die Tiere waren durch das ständige ködern und anfüttern unberechenbar und sehr aggressiv geworden und wollten alles "kosten" was in der Nähe eines Bootes war, die ägyptischen Behörden taten außer Lippenbekenntnissen nichts gegen das Anködern durch einheimische Bootsbesatzungen.

    Haie sind fantastische Lebewesen, ihre Sinnesorgane vermögen durch uns hindurchzusehen, sie sehen unser Herz schlagen, sie erkennen, ob man aufgeregt ist, seit Millionen von Jahren leben sie an der Spitze der Nahrungskette der Weltmeere und nun hat die Respektlosigkeit des Menschen, die rücksichtslose Überfischung der Meere, die Jagd nach Trophäen und chinesischen Suppenzutaten diese Spezies an den Rand der Ausrottung durch den Menschem geführt. Durch unverantwortliches Fehlverhalten, wie oben beschrieben, ausgelöste Angriffe werden zum Anlaß genommen, wie zuletzt in Australien, zusätzlich Jagd auf diese Tiere zu machen. Mit der Ausrottung der Haie würde das gesamte Ökosystem der Weltmeere zusammen brechen.

    Um mit natürlich lebenden Haien zu tauchen, ist kein Mut erforderlich, Respekt und Achtung ist genug ( bei Hochseehaien schon auch Wissen um das richtige Verhalten) , dann kann man diese herrlichen Tiere bewundern und bestaunen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. März 2014
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  2. 40er
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    40er

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    Neben einer gehörigen Portion ist auch eine grosse Portion Dummheit hierfür notwendig.

    Der Hai, so schön und wichtig er auch ist, ist ein schwer bis unberechenbares Tier. Er greift an und beisst, wann er will und nicht wenn der Taucher denkt, dass er das jetzt gleich tut oder nicht. Die Signale, die er vorgängig zeigt, können von wenigen sehr erfahrenen Tauchern vielleicht gedeutet werden, die Varianz dieser Signale wäre mir das Risiko nicht wert.

    Würdest Du alleine, mit Partner oder in einer Gruppe unbewaffnet oder ungeschützt durch die afrikanische Steppe laufen in der ein Löwenrudel gerade Streife läuft?

    Ich glaube, dass nur die geringe statistische Auftretenswahrscheinlichkeit eines Haiangriffs auf einen Taucher/Schwimmer der wahre Grund ist warum man sich immer einredet, dass schon nichts passieren wird und sich Adrenalingeladen zwischen die Viecher begibt.

    Gruss
    40er
     
  3. chiarina
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    chiarina Guest

    Lieber 40er,

    bist du Taucher und Profi, so dass du so eine Aussage treffen kanns? Ich leider nicht, aber - weil ich Haie und allerlei anderes Getier sehr mag- ich habe viele Berichte und Filme über dieses Thema gelesen/gesehen und sie hatten alle den gleichen Tenor wie kreislerianas Bericht: Haie greifen Menschen nur an, wenn sie sie mit Beute verwechseln (ein Surfer z.B. hat von unten gesehen viel Ähnlichkeit mit einer Robbe o.ä.) oder durch solche Fütterungen wie oben beschrieben anders konditioniert sind als normale Haie. Für Haie schmeckt ein Mensch scheußlich und gehört nicht in sein Beuteschema.

    Ich weiß nicht, ob das bei Löwen auch so ist, aber ich könnte mir vorstellen, dass ein Löwe nichts gegen so einen leckeren Menschenhappen hätte. :)

    Liebe Grüße

    chiarina
     
  4. Destenay
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    Destenay

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    interessanter Weise, sind für Menschen alle Tiere unberechenbar die auf Nahrungssuche gehen oder ihr Revier verteidigen.
    Wie sieht es den mit der Kreatur Mensch aus ????????
     
  5. Marlene
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    Marlene

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    Ich habe ein halbes Jahr auf den Malediven gearbeitet, als Tauchgangbegleiterin. Während drei bis vier Tauchgängen pro Tag habe ich täglich Haie gesehen und sie als neugierig und scheu wahrgenommen. Beim Versuch ihnen mit der Videokamera näher zu kommen haben sie sofort abgedreht.

    Eines Tages hatte eine der Gruppenteilnehmerinnen einen Fisch aus der Tarierweste gezogen und die Haie damit angefüttert. In den ersten Minuten ist nichts passiert aber dann haben sie Witterung aufgenommen. Sie sind zu drei Dutzend um uns herumgeschwommen, manche haben mich berührt. Ich habe mit der Kamera nur noch "drauf" gehalten und wegen der großen Anzahl der Tiere waren immer mindestens ein Dutzend im Bild. Es war ein schönes und spannendes Erlebnis aber es hätte gefährlich werden können, wenn der Fisch nicht so klein gewesen (ca. 30 cm) und nicht so schnell in einem Haimaul verschwunden wäre.

    Haie sind berechenbar!!! Ich habe unzählige von ihnen gesehen. Man sieht ihnen an wie sie "drauf" sind, denn sie signalisieren es ebenso wie Pferde oder Hunde es auf deren Weise tun.

    Menschen gehören nicht auf ihren "Speiseplan"! Taucher die Haie durch Anfüttern in Fress- und Angrifflust versetzen müssen die Folgen tragen. Haie aber zu verdammen und zu jagen, weil sie Menschen verletzen und töten finde ich untragbar. Dann müssten Autos auch verdammt werden, denn die bringen weitaus mehr Menschen um oder verletzen sie.

    Macht bitte die Natur und die Tiere nicht verantwortlich für das Fehlverhalten von Menschen!
     
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  6. 40er
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    Beileibe kein Profi. Habe es bis zum Rescue gebracht, was in Anbetracht der geringen Zahl an Tauchgängen nur wenig heisst. Seit ich einen technischen Vorfall in Kuba bei -34 m hatte, stehe ich der Sache leider sehr skeptisch gegenüber, d. h. die Angst von damals taucht jetzt mit.

    Dann würde ich Dich als Semi-Profi bezeichnen.

    Kein Tier ist berechenbar. Die Unberechenbarkeit seines Tieres hat ein italienischer Hundehalter auch bedacht. Trotzdem hat dessen junger Kampfhund vor einigen Tagen hier in der Schweiz einer fünfjährigen das Gesicht zerbissen als sie Enten mit Papa gefüttert hat.

    Gruss
    40er
     
  7. kreisleriana
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    kreisleriana

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    da gibt es viele Ungereimtheiten drin mein lieber 40er.

    Du irrst erstens- wie marlene das kompetenterweise bereits darstellte- darin, dass Hai Begegnungen für Taucher selten sind, im Mittelmeer ja, aber auf den großen Weltmeeren trifft man fast bei jedem Tauchgang auf Haie, da diese Raubtiere nun mal Fische fressen, und diese bunten Tiere möchte man ja auch als Taucher sehen oder fotografieren. Die Begegnung mit Haien gehört also ganz normal dazu, trotzdem kommt es so gut wie nie zu Angriffen weil es von Natur aus scheue Tiere sind, allein die Luftblasen des Atemreglers bewegen sie oft schon zum Abdrehen, und sie sind, wie marlene sagte, selbstverständlich berechenbar, VIEL VIEL berechenbarer als Menschen...
    Bei Hochseehaien wie Bullenhai, weißer Hai, Makohai,oder Weißspitzenhochseehai ist eine Einschulung nötig, da dieseTiere auf jede theoretische Beute mit Interesse reagieren, da es auf Hochsee weniger Nahrungsangebot als am Riff gibt. Diese Haiarten gehören aber nicht zu den spezies , die man als Taucher normalerweise zu Gesicht bekommt, oft werden sie als Attraktion dann angeködert, was fatale Folgen haben kann.

    Bei Schwimmern sieht es ganz anders aus, direkt am Riff sollte es keine Probleme geben, aber auf Hochsee hat ein Schwimmer nichts im Wasser verloren!! Bei von Großhaien frequentierten Stränden hat ein Schwimmer oder Surfer wegen der Verwechslungsgefahr mit Beutetieren ebenfalls nichts im Wasser verloren.

    Zweiter Irrtum: eine Haisichtung gibt einem Taucher so viel Adrenalin Kick, wie einem Bergwanderer die Sichtung eines Steinbocks oder Steinadlers: einfach nur schöne Tiere. Anders ist die Sache mit Käfig-Tauchen und ködern von weißen Haien, lehne ich persönlich absolut ab.

    Steppe und Löwenrudel:
    ja, hab ich gemacht, gibt keinen Adrenalin Kick, wir suchten täglich ganz bieder unser Brennholz zusammen fürs abendliche Lager-und Grillfeuer vor dem Campieren, Waffen hatten wir keine,mehr als 100m würde ich mich auf diese Weise aber nicht vom Fahrzeug entfernen. Man muss in Afrika wesentlich mehr aufpassen, Großkatzen liegen versteckt im Gras, die Angriffsdistanz versehentlich unterschreiten ,kann ins Auge gehen, daher keinerlei Wanderungen in hohem Gras, dort gbt es auch ziemlich giftige Schlangen, sollte man schon nachsehen wo man hingreift, wenn man Holz sammelt, von überaus aggressiven Pflanzenfressern wie Spitzmaulnashorn,Wasserbüffel und Hippos ganz abgesehen, die können verdammt schnell (60kmh) sein,wenn sie sich gestört fühlen. Also Afrika-Pirschen sind sehr schön, aber ausgedehnte Wanderungen in ungesichertem Gelände würde ich nicht anraten ohne bewaffnetem guide.
     
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    Bitte genau lesen. Ich habe nicht proklamiert, dass Haibegegnungen selten sind, sondern dass die statistische Wahrscheinlichkeit für einen Angriff sehr gering ist.

    Beim sicheren Fahrzeug in Spurtweite ist der Adrenalinlevel sicherlich nicht zu berauschend.

    Trotzdem, ist jetzt nur Meinung, lehnt ihr euch sehr weit aus dem Fenster bei der Aussage, dass Hai berechenbar sein sollen.

    LG
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  9. 40er
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    das mit dem Zitieren funktioniert einfach nicht richtig.....

    Wollte nur noch anmerken, dass das was ich auf dem roten Meer erlebt habe jeder Beschreibung spottet. Eine viel zu grosse Gruppe von Leuten auf dem Boot, die sich vor lauter Geilheit auf eine Haibegegnung schier gegenseitig bespeichelt haben.

    Gruss
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  10. kreisleriana
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    Ich gehe davon aus, dass du von den Longimanus Fahrten sprichst, denn dass man sich wegen ein paar Schwarzspitzen Riffhaien derartig aufregt, ist ja wohl nicht anzunehmen...
    Stimmt, Ägypten hat da viele schwarze Schafe und die Anfütterung von Longimanus Haien um Tauchern ,die unbedingt damit prahlen müssen, schon mal einem Longimanus gegenüber gewesen zu sein, diese anzulocken, gehört dazu.
     
  11. kreisleriana
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    angefütterte Hochseehaie, ob Longimanus-, Bullen- oder weißer Hai sind in ihrem Verhalten gestört und tatsächlich schlecht berechenbar, das ist korrekt, ist aber Schuld der Menschen dort, mich würden jedenfalls keine zehn Pferde dazu bringen, derartige Gewässer zu betauchen.
     
  12. fisherman
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    fisherman

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    Die Wahrheit liegt doch in der Mitte! Kein Lebewesen, ob Maus, Hai oder auch Mensch, ist 100%-ig kalkulierbar. Die Wahrscheinlichkeit einer richtigen EinSCHÄTZUNG steigt mit der Erfahrung des Gegenübers. Ein Psychologe wird Menschen besser einschätzen als wir, ein Tigerdompteur wird das bei Katzen ebenfalls besser machen. Aber Sicherheit im Sinne von 100% gibt es nie. Es bleibt IMMER ein Restrisiko - und dessen Folgen sind umso gravierender, je "tödlicher" das jeweilige Lebewesen ist.

    Doch selbst "harmlose" Tiere können für hübsche Überraschungen sorgen: Drängt mal eine Amsel auf dem Gelege zur selbstmörderischen Verteidigung und mit ein wenig Pech seid Ihr ein Auge los. Beachtet de Warnzeichen des lieben Kätzchen nicht - und hofft, dass das süße Ding nicht ne Hauptschlagader erwischt... Treibt die Ratte in die Enge und achtet auf Eure Weichteile ... ;-)

    "Verzüchtete" oder degenerierte Rassen sowie durch das Umfeld (Fütterung, etc) gestörte Tiere sind jedoch auch für Fachleute nicht mehr "kalkulierbar".
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. März 2014
  13. Dreiklang
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    Dreiklang

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    Haie sind Freunde, wie man sieht:

    [​IMG] Bildlink leider im Eimer,

    begehrte und hochbezahlte Werbeträger:

    [​IMG]

    Und jederzeit zu Schabernack und Kunststückchen bereit
    (hier: Hauptdarsteller und Regisseur eines bekannten Films)

    [​IMG]

    Aber mal Scherz beiseite: hab' irgendwo mal gelesen, der Bullenhai hätte die höchste Konzentration von Testosteron aller Lebewesen, verbeißt sich mal in Schiffsschrauben usw.
    (ob's wirklich stimmt, konnte ich aber gerade nicht verifizieren)
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. März 2014
  14. 40er
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    Dieser Tauchausflug war nicht speziell als Kontaktmöglichkeit mit den Weissspitzen Haien deklariert, sondern als Ausflug mit der Möglichkeit "to get in touch with real high sea sharks" oder so ähnlich.

    Übertroffen wurde das ganze nur noch mit einem anderen Bootsausflug zu den dolphin house. Viele Schnorchler an Bord. Dort angekommen, ungefähr schon um die zehn grosse Yachten dort und gefühlte hundert Schnorchler im Wasser, die von kreuz und quer rumflitzenden, superlauten Schlauchbooten ständig im Kreis herum kutschiert wurden, um ins Wasser zu springen wo sich gerade die Delphine aufhalten sollten.
    Wegen des Ankerverbots sind die grossen Yachten ständig ebenfalls kreuz und quer gefahren. Langsame Schnorchler, die nicht mit den Gruppen mithalten konnten, sind mehr als einmal gefährlich nahe vor dem Bug der Yachten gekommen.

    Währenddessen haben die ägyptischen Skipper wie die gestörten Rumgeschrien um sich nicht gegenseitig über den Haufen zu fahren. Aus den Bordküchen wurden fleissig Küchenabfälle ins Meer dabei gekippt.

    Alles Stress pur.

    Ägypten ist für mich als Urlaubsland gestorben.

    LG
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  15. Peter
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    Peter Bechsteinfan Mod

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    Ich verstehe das ganze Theater um die Todesopfer bei Haiangriffen nicht.
    Meine Güte, es sterben 100x mehr Menschen an Wespenstichen, Schlangenbissen oder 1000 anderen Sachen. Ist wohl nicht so spektakulär....
     
  16. Dreiklang
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    Dreiklang

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    Du hast schon recht... und wirklich gefährliche Biester sind z.B. die Würfelquallen...

    Es ist vermutlich psychologisch bedingt: die Vorstellung des "hilflos Ausgeliefertseins" einem großen Raubtier in dessen ureigenstem Element gegenüber...
     
  17. fisherman
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    fisherman

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    Wirklich übel ist all das unsichtbare Zeugs. Da mähst Du brav Deinen Rasen / Wiese, überfährst ein paar Kötelchen von der Rötelmaus und auf einmal bist Du richtig, richtig übel krank. Liebe Grüße vom Hantavirus. Oder schlemmst im Wald leckere Erd-/Brom-/Heidelbeeren und irgendwann macht sich der Fuchsbandwurm auf den Weg zu Deinem Gehirn auf.

    Haie, Löwen - paah! Das Leben ist gefährlich.
     
  18. Destenay
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    Destenay

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  19. nils1
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    Destenay, so sehe ich es auch!!
     
  20. fisherman
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    fisherman

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    @ Destenay & all: Wenn man IN Zitate schreibt, sollte man das bitte kenntlich machen (Farbe, etc). Das ist echt hilfreich, sonst schüttlet man nur verwundert den Kopf.
     
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