Tastenklappern?

K

Klavierspieler202

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Hallöchen,

vielleicht hattet ihr ebenfalls das Problem mit einer Taste. Beim Loslassen der Klaviertaste hört man ein „Tastenklappern“. Es fühlt sich so an, als ob die Taste locker wäre. (Schwierig zu beschreiben)
Klavier ist neuwertig.
Lässt sich das bei einer nächsten Stimmung / Wartung beheben?

Danke für eure Antworten!

Viele Grüße
 

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Ferndiagnose schwierig, möglicherweise ist die Taste am Waagebalkenloch zu locker.
 
Aber reparabel? Keine größere Sache?
 

Mach doch mal eine Aufnahme ohne dass die Saiten angeschlagen werden. Also Taste in Zeitlupe runterdrücken und dann schlagartig loslassen.

Klavier ist neuwertig? Was ist es denn für eins?
 
Hm, schwer zu sagen. Aber nach Waagebalkenloch klingt das eher nicht. Eher zu harter Klappleistenstoff?

Was für ein Klavier ist es denn?
 
Ich tippe auf ein lockeres Bleigewicht im Tastenkörper.
 
Für mich sind das zwei unterschiedliche Geräusche in den beiden Aufnahmen. In der ersten scheppert etwas als wäre Metall beteiligt. In der zweiten Aufnahme trommelt Holz gegen Stoff, und auch erst beim dritten Mal. Wenn es das selbe ist, hätte ich gesagt, dass die zweite Aufnahme in Zeitlupe ist.

Bist du ganz sicher, dass das Geräusch nur/erst dann auftritt, wenn du die Taste loslässt?
Mach doch noch einmal eine Aufnahme wie die erste, aber halte den Ton mindestens eine Sekunde, bevor du die Taste wieder loslässt.
 
  • #10
Für mich sind das zwei unterschiedliche Geräusche in den beiden Aufnahmen. In der ersten scheppert etwas als wäre Metall beteiligt. In der zweiten Aufnahme trommelt Holz gegen Stoff, und auch erst beim dritten Mal. Wenn es das selbe ist, hätte ich gesagt, dass die zweite Aufnahme in Zeitlupe ist.

Bist du ganz sicher, dass das Geräusch nur/erst dann auftritt, wenn du die Taste loslässt?
Mach doch noch einmal eine Aufnahme wie die erste, aber halte den Ton mindestens eine Sekunde, bevor du die Taste wieder loslässt.
Ich nehme das Geräusch nochmals auf, den metallischen Klang nehme ich auch wahr, beim Loslassen der Taste folgt dann das „klappernde“ Geräusch. Auch ein leichtes knarzendes Geräusch ist beim Drücken der Taste zu hören…
Für mich sind das zwei unterschiedliche Geräusche in den beiden Aufnahmen. In der ersten scheppert etwas als wäre Metall beteiligt. In der zweiten Aufnahme trommelt Holz gegen Stoff, und auch erst beim dritten Mal. Wenn es das selbe ist, hätte ich gesagt, dass die zweite Aufnahme in Zeitlupe ist.

Bist du ganz sicher, dass das Geräusch nur/erst dann auftritt, wenn du die Taste loslässt?
Mach doch noch einmal eine Aufnahme wie die erste, aber halte den Ton mindestens eine Sekunde, bevor du die Taste wieder loslässt.
Beim genaueren Hinhören merke ich auch beim Drücken der Taste ein knarzendes Geräusch (auf der Aufnahme nicht zu hören). Hier eine erneute Aufnahme:
 

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  • #12
Stören die Geräusche denn wirklich beim spielen? Ich musste bei den Aufnahmen schon sehr genau hinhören, um überhaupt irgendetwas zu hören, was da nicht hingehört.

Du bist insgesamt recht sparsam mit dem Mitteilen von Informationen. Wie alt ist das Klavier denn, hast du es jetzt gerade neu gekauft oder hast es schon länger? Waren die Geräusche von Anfang an da oder kamen die erst später? Hattest du mal einen Klavierstimmer da und was hat der dazu gesagt? Bist du Anfänger und spielst häufig einzelne Töne für z.B. Übungen zum Fingersatz oder schon ganze Stücke? Ich frage das alles, weil ich mich wundere, dass dich das überhaupt stört. Es scheint fast so, als hättest du gerade ein neues Klavier gekauft und wärest auf der Suche nach Fehlern.
 
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  • #13
Bemüh dich nicht. Der Fragesteller war seit 2 Monaten nicht mehr hier. Und außerdem hat er sich hartnäckig geweigert, nähere Informationen preiszugeben. Das auch noch auf explizite Nachfrage. Da muss man nicht unbedingt helfen.
 
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  • #14
Die wesentliche Information ist in IMG_3083.mp3 zu finden ... Von "SCHIMMEL" war noch zu lesen, aber das finde ich nicht wichtig.
Doch, die Marke ist wichtig. Genau so wie die anderen Infos, die nicht kamen (Alter, Zustand, Garantie etc).
 
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  • #16
Aha ... wenn die "Marke X" draufsteht, ergibt sich aus der gleichen Problembeschreibung eine andere Diagnose und Behandlungsempfehlung, als bei "Marke Y"?

Macht ein Stainway diese Geräusche bei grundlegend anderer Problematik, als ein Schimmel, Förster, Kawai oder Bechstein?

Unterscheiden sich die Mechaniken so sehr, dass der gleiche Defekt/Fehler bei unterschiedlichen Herstellern zu unterschiedlichen Symptomen führt?
Das kann ich mir (als Laie) irgendwie kaum vorstellen.

Oder habe ich dich da jetzt falsch verstanden @Tastenscherge?
 
  • #17
Manche verstehen unter neuwertig 100 Jahre alt oder ein 40 Jahre altes Lindner-Klavier mit Plastiktasten welches schon lange entsorgt gehört . In solchen Fällen ist es durchaus üblich diverse Nebengeräusche akzeptieren zu müssen …
 
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  • #18
Aha ... wenn die "Marke X" draufsteht, ergibt sich aus der gleichen Problembeschreibung eine andere Diagnose und Behandlungsempfehlung, als bei "Marke Y"?
Ja
Schimmel hat in den Achtzigern und Neunziger Jahren bei manchen Modellen die Tastengarnierungen aus Leder gemacht. Vorteil: hält ewig. Nachteil: die verhärten und machen Klappergeräusche. Und wie man aus dem Beispiel sehen kann, ist also Schimmel nicht gleich Schimmel. Kommt auf das Baujahr und auf das Modell an. Diese Klappergeräusche werden also nicht bei anderen Marken entstehen. Zumindest nicht aus dieser Ursache. Und auch nicht bei neuen Schimmel Modellen. Und genau deswegen ist es gut, alle Informationen zu haben und nicht so zu tun, als ob man eine Stillschweigen Erklärung beim Bundesnachrichtendienst unterschrieben hätte.

Ganz grundsätzlich ist es immer ein Problem, wenn Informationen zurück gehalten werden. Was dem Laien unwichtig erscheint, kann dem Fachmann wichtige Hinweise liefern. Von daher finde ich es komisch, wenn auf Nachfrage da nichts mehr kommt. Und noch komischer finde ich es, wenn sich daraus eine Diskussion entspannt nach dem Motto: wieso ist das wichtig, das ist doch unerheblich usw. Wenn jemand meine Hilfe möchte und dann so reagiert, dann bin ich halt raus.
 
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  • #19
Manche verstehen unter neuwertig 100 Jahre alt oder ein 40 Jahre altes Lindner-Klavier mit Plastiktasten welches schon lange entsorgt gehört . In solchen Fällen ist es durchaus üblich diverse Nebengeräusche akzeptieren zu müssen …
Dazu kommt, dass manche Kunden nach einem Kauf sogenannte Post-Purchase-Dissonance empfinden. Auf gut Deutsch: Kaufreue. Hab ich das richtige gekauft? Habe ich alles beachtet und alle Informationen richtig gewichtet? Und dann suchen sie ganz gezielt Fehler. Und schon kommen ihnen normale Sachen plötzlich komisch vor. Klassiker: das Geräusch beim Flügel, wenn die Dämpfung abhebt.

Bei den hier geposteten Aufnahmen finde ich es schwierig zu beurteilen, ob das normal ist oder nicht. Es fehlt der Zusammenhang beim spielen. Würde mich nicht wundern, wenn das beim spielen gar nicht auffällt.
 
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  • #20
Aha ... wenn die "Marke X" draufsteht, ergibt sich aus der gleichen Problembeschreibung eine andere Diagnose und Behandlungsempfehlung, als bei "Marke Y"?
Anderes (prominenteres) Beispiel: das Kapselschnurproblem bei älteren Yamaha Klavieren. Wenn die Schnur gerissen ist, dann trommeln die Hämmer. Trommeln können aber alle Klaviere, jedoch aus gänzlich anderen Gründen. Von daher ist die Diagnose und die Therapie bei älteren Yamahas eine ganz andere als bei jedem anderen Klavier. Mehr noch: wenn man bei einem anderen Klavier die Kapselschnur durchschneidet, wird das höchstwahrscheinlich nicht trommeln.

Was ich damit sagen will: manche Modelle mancher Hersteller haben manche sehr spezifische Probleme. Dem erfahrenen Fachmann sind die meisten bekannt (ok, nicht unbedingt die meisten, aber viele, hängt von der Erfahrung ab). Von daher macht es tatsächlich einen Unterschied, um welche Marke, welches Modell und welches Baujahr es sich handelt, wenn ein Problem auftritt. Ein Laie kann das aber nicht beurteilen.
 
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