Steinway & Sons Preisliste 1967

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Maiwald

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Hier eine Preislsite von Steinway* & Sons aus dem Jahr 1967.

Viel Spaß
 

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Also ab ca. einem Jahresgehalt aufwärts.
 
Oder ab 2 VW Käfer.
 

Mein Geburtsjahr … wenn sich mein Wert nur auch so gut entwickeln tät'!
 
Der Sparkäfer VW 1200 A des Modelljahres 1966 kostete im Oktober 1965 4.395,- DM. Ein Jahr später waren es 90 DM mehr.
 
  • #10
Ja, so in etwa.

Oder: 1967 kostete ein Klavier (Pianino) so viel wie ein Auto.
Ein Steinway* kostete eigentlich immer so viel wie ein Auto. Inzwischen sogar deutlich mehr als ein Einstiegsmodell.

Bemerkenswert, dass man für einen A in dieser fragwürdigen Louis XV Optik zwei schwarze O Modelle bekam.
 
  • #11
Bemerkenswert, dass man für einen A in dieser fragwürdigen Louis XV Optik zwei schwarze O Modelle bekam
Auf der entsprechenden Seite bei Stainway wird der ja auch mit "fit for a king" beworben.
Da brauchts halt auch einen Preis, der eines Königs würdig ist.

In einem Wohnzimmer in "gelsenkirchener Barock" (mit Schrankwand und MuFuTi) fällt das Teil weniger auf, als der schwarze O.
 
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  • #12
Um die Relation noch weiter zu spannen: Ein Porsche 911 Coupe hat 1967 zwischen 24500 und 27500 Mark gekostet (laut google).
Und ein junger Gymnasiallehrer (A13 Quelle) hat 1200 D-Mark Brutto im Monat verdient.
 
  • #13
Ein Porsche 911 Coupe hat 1967 zwischen 24500 und 27500 Mark gekostet (laut google).
Dazu muss man aber auch bemerken, dass diese "Sportwagen-Ikone" damals gerade seit 3 Jahren auf dem Markt war.
Die letzten Porsche 356 (Modell 356 C - gebaut bis 1965) lagen um 15.000DM (Listenpreis laut Google).
Das wichtigste ist aber wohl, dass man in den 1960ern in Deutschland noch nicht dringed ein Auto brauchte. In den 60ern gings für viele noch ohne Auto. Heute wirkt das, wie eine Story aus der dritten Welt denn Autos sind hier so alltäglich, dass sie nichtmal mehr als Statussymbol taugen, solange sie nicht so viel gekostet haben, wie ein EFH.

Fun fakt am Rande: In den 1960er gabs in deutschen Städten noch viele Alleen und die großen Bäume gaben Schatten und sorgten für Abkühlung.
Heute gibt es nur noch Parkplätze, und wer nur 5 Minuten draußen zubringt, bis er ins vollklimatisierte Auto einsteigt, dem ist das vollkommen egal.
Der Rest ist ja selbst schuld ... der darbt ja nur bei 40°c im Schatten, weil er nicht Auto fahren WILL (blöde Fortschrittsverweigerer).
Heute ist es halt viel wichtiger, dass das heilige Blechle nicht von Tauben zugeschissen wird. So ein paar weggeschmolzene Fußgänger verkraftet die deutsche Wirtschaft locker.
 
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  • #14
eine schöne Anmerkung - danke @DerOlf. Eine Käfer war sicherlich Bestandteil der Massenmotorisierung. Klaviere waren in den 50er und 60ern auch üblicher/verbreitetet als heute. Ein Steinway* vermutlich weniger.
Bei solchen Preislisten fällt es mir persönlich schwer die Bedeutung des Kaufpreises zu ermessen. Ich bin erst Ende der 80er geboren.. Alte Autopreislisten von vor 60 Jahren sind kann ich ehrlich gesagt gar nicht richtig einordnen. Deswegen habe ich noch ein Gehalt und ein anderes Luxusprodukt dazu genommen.
 
  • #15
Erlebt habe ich das selbst auch nicht (Bj. 1973).
Ich hatte einfach nur den Gedanken, dass es interessant wäre, die Preeise des Vorgängermodells vergleichen zu können.
Der 911er war selbst für einen Porsche damals ziemlich teuer.
Zum Vergleich:
Der Wagen, in dem James Dean starb (Porsche 550 Spyder ... ein Rennwagen im Straßentrim) kostete ab Werk nie mehr als 25.000DM).
Der 911er kostete 1967 gleich mal 2 Lehrermonatsbruttogehälter mehr.

Verdammt ... warum driften solche Fäden immer in Richtung Autos ab? Liegt das nur an den vergleichbaren Preisen für Flügel und Autos?
 
  • #16
Ach, da hat sich gar nicht viel verändert. Ein S&S Pianino kostete soviel wie ein Massen-Auto. Das ist auch heute noch so. Ein Golf 8 beginnt lt. Google bei rund 30 k.
 
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  • #17
Ein Golf 8 beginnt lt. Google bei rund 30 k.
Klaviere gibts auch schon für deutlich weniger (vielleicht nicht unbedingt ein S&S).
Das Klavier schafft aber nicht deinen Wocheneinkauf nach hause oder bringt dich täglich zur Arbeit.

In einem Klavierforum sicher fehl am Platz, aber ein Klavier ist für den Alltag der meisten Menschen ziemlich nutzlos.
Nichtmal die "höheren Töchter" können sich heute noch mit ihrem Klavierspiel für einen poenziellen Gatten in Pose werfen (zum Glück müssen sie das aber auch garnicht mehr).
 
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