Steinway-Flügel - Technische Änderungen 1856 - 1930

Dieses Thema im Forum "Das Klavier: allgemeine Infos, Kauf, Reparatur" wurde erstellt von Wiedereinaussteiger, 17. Nov. 2017.

  1. Wiedereinaussteiger
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    Wiedereinaussteiger

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    1.860
    Hier mal ein kurzer Abriss zu den „properties“, markanten Merkmalen der Steinway-Flügel 1856 bis 1935. Quelle i.w. das Buch von Roy Kehl.

    1853 Firmengründung, mehrere Butzen und Büdchen im Süden Manhattans

    1856 Erstes Pärchen gerade besaiteter (Konzert-)Flügel, 85 Tasten #791 & 792

    1858 Erster bassüberkreuzter Flügel #2207

    1859 erster Parlor Grand #2485 (Flügel in der Klasse 220cm)

    1860 Eröffnung der neuen Fabrik im damaligen Norden Manhattans, 52. Street südlich des Central Parks. Sie wird in den 1920er Jahren nach Eröffnung der Dittmars Plant verkauft.

    1863 erster Konzertflügel mit 88 Tasten #7894

    1864 letzter gerade besaiteter Flügel #9214

    1865 letzter Konzertflügel mit 85 Tasten

    1869
    Erster Parlor Grand #19434 (Siebenfüßer, Vorgänger der C) mit abgedecktem Stimmstock, Versuchsausführung.
    Dezember Patentanmeldung des Mechanik-Metallgestells

    1870 „Monitor Grand“ #25006, erste „Cupola“-Platte, Ahn des B-Flügels, d.h. kleiner als der erste Versuch

    1872 Erste Flügel mit „compression bar“ in der Bass-Sektion des Soundboards, einstellbarer Druck

    1873 OT - März Betriebsbeginn der Gießerei Rikers, Queens als einer der ersten Astoria-Betriebsteile. Anfangs kommen die Klaviaturen und der Guss aus der Rikers Plant. Die Rikers Plant ist noch heute der Fertigungsstandort in NYC.

    1875
    Sostenuto-(US-...) Patent
    Erster Flügel mit Pilotenschrauben #32227, ab #33219 alle Flügel mit Piloten
    Erste zwei Centennial D #33449 und #33610 (Tagebuch W. Steinway, 25.12.1875)

    1877 Parlor Grand (C-Vorgänger) mit Cupola (Stimmstockabdeckung) #35340

    1878
    Beginn der Benutzung von Buchstaben A-D für die Flügelgrößen.
    Erste A und B #37879 und #37905 schon mit Cupola, jedoch noch mit „gebautem“ (Sektional-)Gehäuse (kein Rim)
    Letzter "kleinerer" Konzertflügel 257 cm (ohne Capo d’Astro, offener Stimmstock) #38186
    Erster C (Parlor Grand) mit Capo d’Astro (statt Agraffen) #38675, noch mit Sektionalgehäuse
    Letzter Monitor Grand (B-Vorläufer) #38890
    November erste B mit Rim #39692 und #39775

    1879
    letzte Parlor Grand C mit offenem Stimmstock #38532 und #38554
    danach alle S&S-Flügel nur noch mit abgedecktem Stimmstock
    letzte B-Flügel mit Sektionalgehäusen #38987 und #39003
    nach September alle Flügel mit Regulierschrauben zur Klaviaturverschiebung

    1880
    Erster Centennial D mit Rim #43644
    Erster C mit Rim #43791
    Oktober Eröffnung der Fabrik in HH Schanzenstraße
    Erster B-Flügel (-Bausatz) nach HH verschickt #42877

    1881
    Kontinuierliche Datums-Aufzeichnungen der Gießerei
    (Beginn zuerst noch unkontinuierlicher Gussdaten war 1876, siehe Centennial-Platten)
    Letzte C mit Sektionalgehäuse #42741 und #42755
    Letzte Centennial D mit Sektionalgehäuse #43351 und #43372

    1883
    C mit neuer Platte #47631
    A mit neuer Platte #49461
    B mit neuer Platte #49262

    1884
    Letzte Centennial D #50735 und #50961
    Erster D-Flügel nach aktueller Bauweise #51257
    Erste C in der Länge 222cm #49053 und #49054 – immer noch 85 Tasten

    1885
    Erster B mit Double Cupola #52807
    Einführung der metallischen Fußplatte “antifriction trapwork”

    1886
    Letzte C-Flügel mit 85 Tasten #54358 #56306
    Erster C-227 aktuellen Designs mit 88 Tasten, 20 Basstönen #58952 (als Bausatz nach HH)
    (verkürztes D-Design, letzte technische Entwicklungsarbeit von Theodor Steinweg, der sich hiernach ins Privatleben zurückzog mit seiner Sammlung von über 300 Musikinstrumenten)

    1887 OT - Fertigung letzter „squares“, Tafelklaviere, mit denen Steinway 1853 begonnen hatte, #61612 und #62872

    1889 Rosewood (Palisander) ist nicht mehr die Normalausführung, kostet jetzt extra

    1890
    Mahagoni, amerik. Walnuss, amerik. Eiche und engl. Eiche als Ausführungs-Klassifikationen für „fancy grands“ (Klaviere in besonderer Gehäuseausführung) bewertet von Frederic Steinway (späterer Präsident)
    Letzte Auslieferung von fünf Tafelklavieren aus dem Lagerbestand

    1891
    Nach Schließung des Konzertbetriebs in der Steinway Hall (wegen neuer Carnegie Hall):
    Endfertigung von Flügeln (Polieren, Regulieren, Intonieren) nun in der Steinway Hall 14th St. (anstelle Fabrik 52th St.)
    Erste B mit 88 Tasten #73212, #73226

    1892
    Letzter D mit Capo d’Astro für die Noten 36-53#69930
    Erster D mit Agraffen für die Noten 36-53#69932
    Erster A mit 88 Tasten #74766
    Letzte B mit 85 Tasten #75473 #75527
    Letzter Flügel mit dem 1860er Design der durchbrochenen Notenständer #77871

    1893 Letzte A mit 85 Tasten #76040 und #76043

    1896 Erster A-2 mit „Breitschwanz“ a la B-Flügel #85985

    1897 Letzte A-1 nach altem Layout #88159 und #88163, sowie die Art Cases #88836 und #88837

    1900
    Erster O #96766
    Aufkommen des „Sheraton-Designs“ der Lisenen, zuvor schon an einigen Art Cases

    1902
    Eröffnung der Ditmars Factory (2 Meilen südlich oberhalb der Rikers Plant) (1958 wieder verkauft)
    D-Flügel Art Case für das Weiße Haus #100.000

    1904
    Letzter O mit geradem Basssteg (bis ca. #108.000?)

    1905
    Fertigung in HH nun autark
    Letzter A mit Long Scale bis ca. #117.000?
    Erster A mit Short Scale ab ca. #117.000?

    1907 Andere Beine (#14) und Lyren für A und B

    1908 OT - Vertrag mit Welte über Player Roll- Instrumente, zunächst Klaviere

    1909
    OT - Vertrag mit Aeolian über Player-Roll-Instrumente, zunächst Klaviere:
    1- Steinway fertigt nicht selber Player-Instrumente, sondern liefert vorbereitete Instrumente zum Player-Ausrüsten an Aeolian
    2- Steinway beliefert ab 1910 Welte nicht mehr
    3- Vertragslaufzeit 25 Jahre …

    1910
    Sheraton Design Sketch #380 wird reguläres Design der New Yorker Instrumente
    (O-Flügel seit Anbeginn 1900)
    Erster A mit Sheraton #142062
    Erster B mit Sheraton #143258

    Erster O für Aeolian #141041

    1911
    Erster A-2 an Aeolian #145.653
    Erster M-Flügel, verkürztes O-Layout #150.293

    1913 Erste A-3 #161.865 und #163.422

    1914 Erste M für Aeolian #168.454 und #169.538

    1917 Letzter A-2 für Aeolian #185.531

    1918 Erster A-3 für Aeolian #191.001

    1920
    Tastenklappen an D mit „hinged front flap“
    Erster D an Aeolian #196.923
    B im Chippendale-Design #200.000

    1923
    Änderung am Sheraton Design:
    nun keine „Nische“ mehr , sondern eine Kurve bei A und B
    Nische bleibt bei C und D
    Erster L-Flügel für Aeolian #217.991 (L ersetzt O)
    Letzter O für Aeolian 220.723

    1924
    M-Arme in einer Kurve ohne Nische
    Name XR bei Aeolian, nicht mehr MR
    Letzter normaler O #227.471
    Letzter Art-Case-O #251019
    O mit gekurvtem Basssteg weiterhin in HH
    Ab 2005 auch wieder O-Flügel in NYC-Produktion

    1925 Ende der alten Lackierungstechnik ca. mit #232.400

    1926
    Hammerkerne in der Mitte aus Mahagoni, im Diskant Walnuss
    Änderung der Spieltiefe von 0,375‘‘ auf 0,390‘‘
    Erste M in HH, #238.685 #243.015

    1927
    Furnier zwischen Tastenholz und Celluloid-Front entfallen
    Neue Flügelstütze mit ausklappbarem „Kleiderhaken“
    Umstellung vernickelter Teile auf „brass“

    1928 Konstruktionsänderung der Platten und Agraffen, neue sind mit * markiert

    1931
    Entwicklungsstart für den S-Flügel
    Entwicklung der „Accelerated Action“ (NYC)
    Letzte Flügel an Aeolian

    1932
    Erste Gehäuse für S-155
    Erster Flügel mit Acc. Act. #274.919

    1935
    Auslieferung der ersten S-155
     
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  2. altermann
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    altermann

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    Bislang hat niemand geantwortet. Alle, auch ich sind quasi wie versteinert von dieser Recherche.

    Gruß altermann
     
  3. Wiedereinaussteiger
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    Wiedereinaussteiger

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    1933
    Vertrag mit Aeolian beendet
    August: Wiedereröffnung der New Yorker Fabriken nach der Großen Depression

    1934
    Änderung der Lyra
    PrototypS-155#289.977

    1935
    Rim-Höhe der A und B reduziert auf das O-Maß
    Erste S #280.900 und 280.968
    S und M ohne Schlösser

    1936
    Patente für Accelerated Action und für das Diaphragmatic Soundboard
    August: Piloten senkrecht in Taste (statt unter 68 Grad)
    Letzter New Yorker C #285.748

    1937
    Entfall aller Schlösser, es sei denn in Sonderbestellung
    Reduzierte Höhe der Deckelstütze auf 27.5‘‘, Konzertausf. des B bleibt bei 30‘‘, D bei 33‘‘
    Weiße Elfenbein-Tasten ohne überhängende Vorderkante

    1938
    Absenkung der Rim-Höhe bei S und M
    September: Zweiter Art-Case-D-Flügel #300.000 für das Weiße Haus

    1939
    Änderung der Flügelbeine mit Ausnahme des D. Alt: Design- #9, neu: L-Beine
    Erste Louis-XV-Flügel Design Nr.1056, S #296.915 und #298.503

    1940
    Änderung der Notenpulte bei S, L und M gem. Design-Nr. 320
    Ende des Jahres enden Tastenmacherei und Gießereibetrieb in der Rikers-Plant.

    1946
    Wiederaufnahme der Produktion nach WK II
    Erste „Georgian“ B #319.831 und #322.899 (Gehäuse-Stil)
    Davor werden in der Produktionsstatistik Stile bei Klavieren benannt, Namen „Chippendale“, „Queen Anne“, „Regency“, „Victory“, „Hepplewhite“, „Federal“, von denen unklar ist, ob und ab wann auch Flügel mit ihnen gefertigt wurden.

    1948
    Beschriftung „NA“ auf Klaviaturrahmen entfallen, die die NYC-Actions zuvor kennzeichnete.
    Beschriftung „Ivory“ entfallen, die zur Unterscheidung von Celluloid nützlich war.

    1949
    Optik-Änderungen bei den B, Konzertpolitur, Mahagoni, Walnuss

    1950
    Änderungen der Schriftausführungen („Decalcomania“), auch bei Renovierungen von Flügeln

    1953
    100. Jubiläum
    Mai: Zink-plattierte Stimmnägel
    Buch „People and Pianos“ von Th. E. Steinway aus Anlass 100 Jahre S & S

    1955
    Ab Juni: Stimmnägel nickel-plattiert
    Platten mit Schrumpflack

    1956
    Elfenbein gestoppt, Ersatz durch „composition key covering“

    1959
    Schrumpflackierte Platten enden. Nun wieder wie zuvor “smooth finish“
    Juli: Dämpferhebel mit Nüssen, experimental, in Produktion ab Dezember
    Oktober: neuer Schrifttyp an den Konzertausführungen der B und an den D

    1961
    Dezember: Entscheidung für Teflon-Buchsen in der Flügelmechanik (nur New York)

    1962
    März: Beginn der Teflon-Installation

    1963
    März: Hexagrip-Patent (Stimmstock)
    Stempel [EBONZID] auf den Platten von „ebonized“ (schwarz lackierten) Flügeln entfallen

    1964
    Januar: letzte nicht vollständig mit Teflon ausgerüstete Flügel

    1967
    Hamburg: D-Flügel #400.000

    1977
    Plattenänderungen an der Auflage bei L, S und M („plate wedge“, nach einem Patent vom Mai 1872 (sic))

    1978
    Ovales Medaillon auf den Platten

    1982
    Grand Permafree Bushings II, Ablösung der Teflon-Buchsen

    1984
    Spielmechanik-Änderung, New Yorker Röllchen 1mm weiter weg von Achse , wie HH (16 => 17 mm)

    1985
    Zulieferer-Wechsel für Tasten, Pratt Read (sugar pine) => Kluge (bayr. Fichte)

    1988
    D-Flügel #500.000

    1992
    B-Flügel, Kurve des „V-Bars“ modifiziert
    Juni: Patent auf Hammer-Verstärkung (Acrylic Copolymer, „juice“?)

    1993
    Crown Jewel Collection

    1995
    „Instruments oft he Immortals“, Gehäuse-Stilkopien der 1880er bei B und L

    1996
    Umstellung der NYC-Mechanikteile von Herrburger Brooks auf Renner

    1997
    100 L- und 100 B-Flügel aus Anlass 200 Jahre H.E. Steinway, Replicas der J.B.Tiffany-Gehäuse

    2000
    Tricentennial-Flügel nach Design Dakota Jackson aus Anlass Bartolomeo Cristofori, 1700

    2004
    Änderung bei den B-Flügeln mit anderen Agraffen 12-36, erstes Projekt der „Continuous Improvements“ a la HH bei #> 568.816

    2005
    Erweiterung des Buchs „People and Pianos“ mit weiteren Kapiteln von Henry Z. Steinway
    Wiederaufnahme des A-II-Designs, das in NYC 1914 eingestellt worden war, #568.679
    Juni: zweites CI-Projekt, alle A und B werden seither mit neuer Plattenkonfiguration, Tastenrahmen, Mechanikgestell, anderer Duplex-Sala, Gehäuseveränderungen („new case and top configuration“) ausgeliefert.

    2006
    Letzte L-FLügel #574.161 und 574.676
    Mai: Synthetikleder (Escain) für Fänger, Röllchen und Balancier
    November: „Henry Ziegler Steinway Collection“ ArtCase-Flügel, 91x O, 91x B, 2x D in East India Palisander

    2007
    Juni. Revidierte Neuauflage vom „Worldwide Technical Reference Guide“
    Juli: Birke statt Walnuss für Auflagen zur Einstellung der Mechanik-Höhe über dem Klaviaturrahmen

    2008
    Februar: William Steinway Collection Art Cases; 115x A und B, 2x D, „cabriole legs“ (Löwentatzenbeine)
    Juli: Änderung des Aufbringens der Seriennummer, seither Transferdruck ab #581.877

    2009
    Alle D mit kurzen NYC-Beinen und Hamburger Konzerflügelrollen ab #584.808

    2010
    Alle Flügel mit enger gesetzten Hammernüssen Noten 69-88
    „John Lennon Imagine“-O-Flügel in weißem Polyester, limitierte Serie ab #587.743
    Oktober: Änderung Notenpult, ab #588.688
     
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  4. areta87
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    areta87

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    Du meinst sicher Tastennummern 69-88. >\Klugscheißmodus aus<

    Herzlichen Glückwunsch zu dieser Sisyphusarbeit! :pokal: :herz:
    Welche Quelle hast Du angezapft? Mir schwebt vor, die Daten in den Wikipedia-Artikel S&S einzubauen, aber mit dem Clavio-Forum als Quelle geht das nicht.

    Oder ich lasse Dir den Vortritt, und Du änderst den Artikel. :bye:
     
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  5. OE1FEU
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    OE1FEU

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    Danke für den Hinweis, ist bestellt.

    Wo bekommt man denn den official reference guide her?
     
  6. CJPH
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    CJPH

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    Gibt's übrigens auch als im iBook Store: https://itunes.apple.com/de/book/the-official-guide-to-steinway-pianos/id593036968?mt=11
     
  7. CJPH
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    CJPH

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  8. Scaramouche
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    Scaramouche

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    Eine schöne Übersicht. Was mich interessieren würde:

    Welche Baureihe ist Euer Favorit?
    Von der musikalischen Bespielbarkeit, Klang und Akustik.
     
  9. OE1FEU
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    OE1FEU

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    Alter Falter.

    Wow.

    Das ist einfach mal Königsklasse, dieses über Jahre hinweg gesammelte. gelesene und zusammengefasste Material veröffentlicht zu sehen, und zwar frei, für jeden zugänglich.

    Hut ab und Dank.

    Ich werde das sicher in meinen Kreisen teilen. Es sollte auch in die englischsprachige Wikipedia, um ein größeres Publikum zu erreichen, die noch Ergänzungen beisteuern können.
     
  10. Scaramouche
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    Scaramouche

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  11. Wiedereinaussteiger
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    Wiedereinaussteiger

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    Die Genealogie scheint ein gewisses Interesse ... zu haben, teils über 85 Aufrufe pro Tag.

    Meiste Aufrufe anscheinend dann, wenn wieder mal was verändert wurde.

    Gene_Abrufe.jpg