Steinway B Flügel der Titanic im Trümmerfeld gefunden

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Maiwald

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Hier Teil 1:

 

... na das ist doch - wenn, dann ... - mal ein gewaschen echter SteinWAS?

Wenn restlich echt, dann ein restschöner Restlack auf Restrost.

Und ich dachte, nach der Implosion des Tauchbootes hätte das Tieftauchen zu dem Friedhof von weit über 1000 Seelen aufgehört...
 
... na das ist doch - wenn, dann ... - mal ein gewaschen echter SteinWAS?

Wenn restlich echt, dann ein restschöner Restlack auf Restrost.

Und ich dachte, nach der Implosion des Tauchbootes hätte das Tieftauchen zu dem Friedhof von weit über 1000 Seelen aufgehört...
Das ROV Video ist viel älter.
 
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  • #11
Das ist der baugleiche Steinway* B-211 von der Olympic. Nachträglich coloriert aus einem s/w Bild.

olympicBcoloriert.webp
 
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  • #13
Der Schmuckflügel zeigt ein "gebautes" Gehäuse mit Eckleiste am Beginn der Schmiege.
Ist die Ecke auf die Rim-Rundung drauf gepappt, -geschraubt, geleimt?

Wobei man wissen sollte, dass "damals" die aller-allerersten paar wenigen B-Flügel von 1878 tatsächlich noch ein gebautes Gehäuse hatten.
"Weiße Elefanten" der Steinway-Geschichte.
Alle A-Flügel haben Wickelrim, das verleimte Paket an Dickten. Aber ein paar ganz wenige allererste B sind ohne Dickten echt - mit ihren Eckleisten. Roy Kehl selig hatte es herausgelesen aus den Steinway-Werks-Annalen.

Es ist allerdings eine lange Zeit von 1878 bis zum Bau der "Olympic", Schwesterschiff der Titanic. Mir ist auch nicht vorstellbar, dass damals die Werft von "Harland and Wolff" in Belfast gebrauchte Flügel in die Salons stellte.
 
  • #14
Der Schmuckflügel zeigt ein "gebautes" Gehäuse mit Eckleiste am Beginn der Schmiege.
Ist die Ecke auf die Rim-Rundung drauf gepappt, -geschraubt, geleimt?

Wobei man wissen sollte, dass "damals" die aller-allerersten paar wenigen B-Flügel von 1878 tatsächlich noch ein gebautes Gehäuse hatten.
"Weiße Elefanten" der Steinway-Geschichte.
Alle A-Flügel haben Wickelrim, das verleimte Paket an Dickten. Aber ein paar ganz wenige allererste B sind ohne Dickten echt - trotz Eckleisten. Roy Kehl selig hatte es herausgelesen aus den Steinway-Werks-Annalen.

Es ist allerdings eine lange Zeit von 1878 bis zum Bau der "Olympic", Schwesterschiff der Titanic. Mir ist auch nicht vorstellbar, dass damals die Werft von "Harland and Wolff" in Belfast gebrauchte Flügel in die Salons stellte.
Alle Flügel und Klaviere die bei Steinway in Hamburg von der White Star Line bestellt wurden, sind sogenannte "raw" oder roh Lieferungen gewesen. Ohne dekorative Gehäuse, teilweise auch ohne Anbauteile. Geliefert wurden diese über Steinway London an die Firma "Aldam Heaton & Co" in der Bond Street. Diese Firma war komplett für den Innenausbau und das Design des Interieurs der Schiffe zuständig. Diese haben dann die Gehäuse um die Instrumente gebaut, nach eigenen Entwürfen. Das war auch für den Flügel so vorgesehen und beide Flügel von Titanic und Olympic wurden bauglich gefertigt. Die Gehäusekante im Diskant ist einfach ein Dekoelement, kein Strukturelement des Flügels. Wahrscheinlich um das ausladende Kapitell des
Beines unterzubringen. Hier noch ein Bild eines Steinway O Art Case mit einer Dekokante.
 

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  • #15
Alle Flügel und Klaviere die bei Steinway in Hamburg von der White Star Line bestellt wurden, sind sogenannte "raw" oder roh Lieferungen gewesen. Ohne dekorative Gehäuse, teilweise auch ohne Anbauteile. Geliefert wurden diese über Steinway London an die Firma "Aldam Heaton & Co" in der Bond Street. Diese Firma war komplett für den Innenausbau und das Design des Interieurs der Schiffe zuständig
Wahrscheinlich war S&S schon damals für derlei Handwerkskunst zu teuer. Ich erinnere an den D des chinesischen Galeristen, der bekannlicharbeit eine flotte Mio kostete (Sound of Harmony)

Sound-of-Harmony_1.webp
 
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  • #16
Wahrscheinlich war S&S schon damals für derlei Handwerkskunst zu teuer. Ich erinnere an den D des chinesischen Galeristen, der bekannlicharbeit eine flotte Mio kostete (Sound of Harmony)

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Das ist schon wieder Schnee von gestern. In den letzten Tagen von der Firma Inam, habe ich Herrn Inam zwei Steinway D Flügel bearbeiten gesehen. Diese wurden aufgrund der sehr hellen Farbgestaltung nicht mit hochglänzendem Polyester überzogen, da klarer Polyester eine Eigenfarbe hat. Diese Flügel wurden mit hochglänzendem Epoxidharz lackiert. Wohl sehr schwierig, da sehr dünnflüssig. Diese sollen rund 1,5 Mio Euro pro Stück kosten.
Mehr kann ich jetzt nicht erzählen...
 
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