Die letzten Beiträge erstaunen mich. Hier redet einer von Nebelkerzen, der dann sich selbst und andere mit einer Nebelkerze verwirrt, wenn er plötzlich einen weiteren und ganz anderen Aspekt wie Inharmoniziät anführt, um die es doch gar nicht ging.
In der Folge steigt dann ein anderer ein und es werden Resonanzbodenveränderungen (Dicke, Material, Lagerung) angemeldet, es wird eine unterschiedliche Flügelkonstruktion ins Spiel gebracht, oder ein größerer Energieeintrag durch stärkere Hämmer, also alles Dinge, die ich gar nicht bestreiten würde - die aber doch gar nicht zur Diskussion standen, und bei einem vernünftigen und aussagekräftigen Vergleich rein zum Thema "Wie wirkt sich die Steigerung der Resonanzbodenfläche durch Flügelgröße auf die Lautstärke aus" doch gar nicht zur Debatte stehen dürfen. Sondern ganz im Gegenteil für einen aussagekräftigen Vergleich dadurch ausgeschlossen werden müssen, dass man diese Parameter zunächst gleichhält.
Dass jeder einzelne Aspekt davon einen Einfluß auf die Lautstärke hat, und man z.B. ein Brett so dick machen und weich lagern kann, dass es sich so gut wie überhaupt nicht mehr anregen lässt und dann fast stumm bleibt, oder größere Hämmer mehr Schwung auf die Saite bringen usw., das ist doch alles gar keine Frage - aber darum geht es doch erstmal nicht.
Das alles stiftet doch erstmal nur Verwirrung denn solange bei einem Vergleich bis auf den zu untersuchenden Aspekt - hier die Klangflächengröße- nicht alle anderen Parameter gleichbleiben, wird er sinnlos. Das müßte doch eigentlich klar sein?
Und macht man den Vergleich, dann ergibt er eben, dass ein doppelt so langer
Flügel* bei gleichbleibender Bauweise durch den doppelt so großen Resonanzboden prinzipiell auch doppelt soviel Schalldruckpegel macht.
In der Praxis dann, d.h. wenn man die anderen genannten Aspekt noch mit dazu nimmt, wird der große
Flügel* sogar noch ein wenig lauter, weil der größere
Flügel* u.a. noch schwerere Hämmer und längere Saiten hat und sich auch sonst konstruktiv etwas unterscheiden mag, was dann statt der theoretischen 6 dB ca. 10dB und evt. sogar noch etwas mehr macht. (Meines Wissens sind sogar schon bis zu 15 dB Unterschied gemessen worden, wenn ich mich richtig erinnere...)
Wenn man also diese anderen Parameter außer der Fläche, auf die hier so vehement von einigen verwiesen wird, zusätzlich mit einbezieht, dann machen die doch den großen
Flügel* neben der reinen Flächenbetrachtung allesamt konstruktiv NOCH IMMER WEITER lauter als den kleinen, womit die Behauptung, große Flügel klängen aber keineswegs lauter als kleine, sondern beide gleichlaut, in der Praxis doch endgültig ad absurdum geführt wird. Wie es Messungen in der Praxis auch zeigen. Oder bin ich hier derjenige, der sich verwirren lassen soll?