Seid gegrüßt!

Dieses Thema im Forum "Vorstellungsrunde" wurde erstellt von pentatonik, 21. Sep. 2006.

  1. pentatonik
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    pentatonik

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    4
    Hallo zusammen,

    nachdem ich bereits einen Beitrag zu einem Thema losgelassen habe, stelle ich mich - mit einer kleinen Verspätung - kurz vor:

    Mein Name ist Elmar, bin 32 Jahre alt und spiele seit meinem siebten Lebensjahr Klavier. Beruflich betätige ich mich hauptsächlich als Klavierlehrer und Kammermusiker.
    Außerdem schlage ich gelegentlich die Orgel aushilfsweise in der Kirche (das Spielen mit den Füßen bringt mich irgendwann noch mal um den Verstand... :( )

    Ich freue mich auf den Austausch von Ideen, Tipps und Tricks in diesem Forum mit gleich- und ähnlichgesinnten Musikern und Musikliebhabern!

    Viele Grüße

    Elmar!
     
  2. idefix312
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    idefix312

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    hallo elmar!

    herzlich willkommen und viel spaß hier bei uns!
    :-D
     
  3. Elio
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    Elio

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    642
    Hallo Elmar,

    herzlich Willkommen!

    Ich hab da gleich mal eine Frage :)

    Was ist für Dich als Klavierspieler das Schwierige beim Orgelspielen?

    Hast Du Probleme mit der Unabhängigkeit von Händen und Füßen oder ist es eher die Treffsicherheit mit den Füßen und die Beweglichkeit des Körpers dabei?
     
  4. Peter
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    Peter Bechsteinfan Mod

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    Hallo Elmar und willkommen. Schön, dass sich hier noch ein weiterer Profi einfindet und hoffentlich mit seinem Wissen viel um sich schmeißt. :)
     
  5. pentatonik
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    pentatonik

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    Hallo,

    die Hauptschwierigkeiten liegt meiner Erfahrung nach im Zusammenspiel von linker Hand und den Füßen. Da ich von Haus aus Pianist bin, ist meine linke Hand so konditioniert, dass sie alles, was unten im Bassschlüssel steht, spielen möchte. Nun wird ja bekanntlich beim Orgelspiel der Bassbereich aufgesplittet. Wenn ich nicht aufpasse, dann spielen meine Füße oft das, was eigentlich die linke Hand übernehmen sollten (oder umgekehrt). Das Blattspielen auf der Orgel ist der blanke Horror für mich; auf dem Klavier hingegen kein Thema.

    Wenn ich gelegentlich Orgel übe (was leider aus Zeitgründen selten ist), muss ich mehr sehr konzentrieren, dass die Koordination von Hände und Füße klappt. Es hilft dabei, sehr langsam und mit geistiger Vorbereitung sich durch das jeweilige Stück zu bewegen..

    Erschwerend ist in der Tat auch die Beweglichkeit des Rumpfs für mich. Da man mit den Füßen ständig "unterwegs" ist, muss man ständig auf der Bank "umherrutschen", um die richtigen Basstöne zu erreichen. Die Kunst ist es dabei, den Körper im Gleichgewicht zu halten, so dass man a) nicht von der Bank fällt und außerdem b) der Bewegungsablauf der Hände nicht gestört wird.

    Bestimmt sind es noch viele andere Dinge, die mich von der großen Kunst des Orgelspiels abhalten, aber die oben genannten Dinge, sind die Schwierigkeiten, die mir bewusst sind und an denen ich arbeite.

    Gruß von
    Elmar!