Schumann: Papillons, op. 2 (Finale)

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Cheval blanc

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Frage an die Profis unter Euch: Wie löst Ihr Schumanns Pedalangabe im Finale (Nr. 12) der Papillons? Schumann schreibt, man solle das rechte Pedal von Takt 47-73 getreten halten. Ob es ihm wirklich um das über die gesamten Takte gehaltene D im Baß ging? Oder ob ihm nicht vielmehr an einem sfumato-Effekt gelegen war - ein Klangschleier, der die beiden synchron laufenden Themen einhüllt? Nur: wie realisiert man das sinnvollerweise auf einem modernen Flügel, damit nicht alles in einem Einheitsbrei absäuft?
 

Ich würde das Pedal tatsächlich halten. Keine halben Pedalwechsel o.ä.

Auf dem Heimweg nach einem feucht-fröhlichen Faschingsball morgens um 6 Uhr passt das perfekt. Man hört die Musik aus der Ferne, aber alles verschwimmt irgendwie im Alkoholrausch. Ist doch prima! :party: :trink202:

Abstinenzler können ja einen Umblätterer beschäftigen und den mit dem Anschlag des D beauftragen. :müde:
 
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Das sehe ich genauso. Es ist ein wundervoller Effekt. Wenn es nicht klingt, dann hat man zu laut gespielt.
 
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Ich würde das Pedal unbedingt halten. Die rechte Hand dann aber sehr leise spielen, ehe man dann ab T. 58 die 6 Glockenschläge machte. Die Stelle steht ja auch nicht isoliert da - bereits in der Nr. 10 (T. 45 - 48) gibt es die gleiche Idee.
 
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