Ich kann hier Tastatula aus eigener Erfshrung zustimmen. Ich bin/war so eine Schülerin. Meine ersten Schritte hatte ich auf einem geliehenen
Yamaha* P-45 gemacht. Wegen Lockdown musste ich ca. 3 Monate warten bis ich zum meinem Klavierlehrer durfte. Der hatte einen schönen alten
Flügel* auf dem ich dann spielen durfte. Ich war schon ganz schon überrascht über das Klangvolumen und traute mich wohl nicht richtig in die Tasten zu hauen, denn er meinte, Zitat: „du kannst nicht laut spielen“. Nach dem Unterricht bin ich heim und hab als erstes die Lautstärke meines Digis auf Anschlag gestellt. Paar Monate später bin ich dann auf das
Yamaha* P-125 umgestiegen. War schon Unterschied, aber halt immer noch ein Digi….
Dieses Jahr im April ist das Yamaha U3 (gebraucht und 50 Jahre alt) bei mir eingezogen. Der Kauf war bis jetzt der beste den ich je gemacht habe.
Interessant war, als ich dann mal wieder am Digi spielen wollte, bin ich total erschrocken über die labbrige Tastatur und dem künstlichen Klang

. In dem Moment habe ich mich echt gefragt, wie ich es nur so viele Monate mit einem Digi aushalten konnte. Na ja, zugegeben, die entgültige Entscheidung für ein rein akustisches Klavier lag darin, dass mir der Digi-Sound auf die Nerven ging. Hatte ich wohl verdrängt…
Ich glaube, hätte ich nicht die Möglichkeit in meiner Wohnung ein akustisches Klavier zu spielen (wegen Lautstärke/Nachbarn) dann hätte ich wahrscheinlich schon längst das Instrument gewechselt.
Für mich kann ich sagen, dass die wirkliche musikalische Begeisterung nicht beim Spiel auf einem Digi entflammt wird und ein Klavierlehrer bemerkt bei den ersten Anschlägen am akustischen Klavier/
Flügel* sicherlich sehr schnell, das das Übeinstrument ein Digi ist.