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beatricello
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Hallo zusammen,
ich habe über Kleinanzeigen einen kleinen Stutzflügel geschenkt bekommen und bin gerade dabei, ihm wieder etwas neues Leben einzuhauchen. Er wurde leider jahrelang nur als Dekoobjekt genutzt.
Gereinigt und grob gestimmt habe ich ihn bereits in stundenlanger Eigenarbeit. Jetzt stehen die Reparatur eines abgebrochenen Beins und zweier Elfenbeinbeläge an. Ansonsten ist der Flügel* echt noch in Schuss und hat einen schönen Klang.
Bei der genaueren Inspektion des Instruments bin ich auf eine spannende, aber für mich eher rätselhafte Sachen gestoßen. Gerne würde ich mehr über den Flügel* uns eine Geschichte erfahren.
Vielleicht kann mir ja hier im Forum jemand behilflich sein.
Fakten zum Instrument:
Weiß jemand, ob es sich hierbei um eine spezielle Lizenzfertigung oder Kooperation für den deutschsprachigen bzw. österreichisch-ungarischen Markt handelte (wegen des ungarischen Namens und des deutschen "gesetzlich geschützt"-Schriftzugs)?
Oder hat jemand Zugriff auf einen Alters-Atlas oder historische Pleyel-Kataloge, in denen diese "Resonator Mignon"-Reihe oder die Opus-Nummer 5520 auftaucht?
Danke Euch schon mal für die Hilfe. Ich habe ein paar Fotos vom Instrument angehängt.
ich habe über Kleinanzeigen einen kleinen Stutzflügel geschenkt bekommen und bin gerade dabei, ihm wieder etwas neues Leben einzuhauchen. Er wurde leider jahrelang nur als Dekoobjekt genutzt.
Gereinigt und grob gestimmt habe ich ihn bereits in stundenlanger Eigenarbeit. Jetzt stehen die Reparatur eines abgebrochenen Beins und zweier Elfenbeinbeläge an. Ansonsten ist der Flügel* echt noch in Schuss und hat einen schönen Klang.
Bei der genaueren Inspektion des Instruments bin ich auf eine spannende, aber für mich eher rätselhafte Sachen gestoßen. Gerne würde ich mehr über den Flügel* uns eine Geschichte erfahren.
Vielleicht kann mir ja hier im Forum jemand behilflich sein.
Fakten zum Instrument:
- Schriftzug Tastenklappe: Lyon-Pleyel Paris
- Aufschrift Gussrahmen / Holzquerbalken: "RESONATOR MIGNON" und der Zusatz "gesetzlich geschützt"
- Opus-/Modellnummer (im Holz hinten): Op. 5520
- Eingeprägte Nummer im Gussrahmen: 4217
- Stempel auf der herausgezogenen Mechanik: "Pleyel"
- Der Macher der Mechanik hat sich im Juli 1912 verewigt: „REISZMANN MIKLÓS – 1912.7.“
- Eine weitere Wartung im Mai 1913 sagt: „Vatzy Anw. 1913“
- Mitten im Ersten Weltkrieg (Mai 1918) unterschrieb ein Stimmer auf der Dämpferleiste: „Pausa András 1918. V. 12.“ (in ungarischer Datumsnotation).
Weiß jemand, ob es sich hierbei um eine spezielle Lizenzfertigung oder Kooperation für den deutschsprachigen bzw. österreichisch-ungarischen Markt handelte (wegen des ungarischen Namens und des deutschen "gesetzlich geschützt"-Schriftzugs)?
Oder hat jemand Zugriff auf einen Alters-Atlas oder historische Pleyel-Kataloge, in denen diese "Resonator Mignon"-Reihe oder die Opus-Nummer 5520 auftaucht?
Danke Euch schon mal für die Hilfe. Ich habe ein paar Fotos vom Instrument angehängt.
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