In Mozarts Handschriften sehen die Zeichen manchmal wie Striche aus, manchmal wie Punkte und meistens wie irgendwas dazwischen. Einige Herausgeber (z.B. die NMA, von der Könemann abgeschrieben hat) versuchen, das abzubilden. Henle vermutet, dass Mozart hier gar nicht unterschieden hat und es reiner Zufall ist, ob ein Staccato nun eher wie ein Punkt aussieht oder wie ein Strich.
Ich finde die Notation von Henle sinnvoller, da in der NMA viel Spekulation dabei ist und man als Interpret ohnehin individuell entscheiden muss, wie man die Artikulation gestaltet.