Mozart KV466 1. Satz

  • Ersteller Ersteller Carnina
  • Erstellt am Erstellt am

  • #21
Hanon immer Musik und kein stumpfes Training von „Fingerkraft“.
Ich hab Hanon genutzt um Koordination/Unabhängigkeit der Finger zu üben. Die „Kraft“ ist nur das Resultat von guter Balance. Da hat mir Hanon viel gebracht. Ich hatte Zeit in mich auf das Gefühl in der Hand zu konzentrieren und herumzuprobieren wie das Handgelenk durchlässig sein muss dass man immer solide auf dem tastenboden zum stehen kommt. Und das hat tatsächlich Spaß gemacht, es ist wie ein Geschichtlichkeitsspiel.
 

  • #22
@HomoSineCruribus
Humor ist nicht das Problem. Im Gegenteil: Oft nimmt das Gegenüber eine Aussage leichter an, wenn sie Humor enthält.

Was für Irritation gesorgt hat, ist deine Empfehlung, unmusikalisch zu üben. Denn Hanon ist, und das ist bei den allermeisten hier im Forum Konsens, unmusikalisches, stupides Antimusizieren bzw. Minusmusizieren, weil dabei die Bewegungen mechanisiert und vom Kontrollorgan Ohr, welches genau unterscheidet zwischen Musik und z.B. dem Geräusch eines Presslufthammers, abgekoppelt werden,

Auch ist schon mehrfach der Vergleich zwischen Czerny und Hanon gemacht worden: Czerny ist, trotz des Fokus auf notwendige technische Phänomene, im Gegensatz zu Hanon immer Musik und kein stumpfes Training von „Fingerkraft“.

Hinzu kommt deine Lobeshymne auf das Metronom, dem Inbegriff des stupiden, fremdgesteuerten Übens, wenn man es nicht intelligent anwendet. Intelligentes Üben wäre z.B. ein Metronom nur auf Zählzeit 1 im Takt. Oder wenn man es als Wahrsager benutzt, um Temposchwankungen zu überprüfen.
Danke schön!

Über Hanon und Czerny - kann sein, aber über Metronom :

Eigentlich ist Metronom nicht für "Grundarbeit".

Metronom ist für "Pollieren".

Das heißt, man sollte das Metronom nicht zu Beginn des Einstudierens eines neuen Stücks einsetzen, sondern erst dann, wenn das Stück keine technisch schwierigen Passagen mehr enthält und man es auswendig gelernt hat, sodass man es bereits grob im Vorspiel einspielen kann. Wenn man zu diesem Zeitpunkt mit dem Metronom übt, kann man sehr gute Ergebnisse erzielen. Wenn man beispielsweise ein Stück, das man bereits auswendig gelernt hat und im richtigen Tempo spielen kann, mit eingeschaltetem Metronom übt, entdeckt man Stellen, an denen das Tempo leicht schwankt, oder Stellen, die man nur spielen kann, wenn man das Tempo geringfügig anpasst (meistens technisch anspruchsvolle Passagen). Wenn man diese Stellen weiter verfeinert, steigt der Fertigstellungsgrad z. Bs von 80 Prozent auf 90 Prozent. Metronom ist Lebenskumpel.


Aber vielleicht ist das, was Sie in dem letzten Satz Ihres Beitrages erwähnt haben? Falls ich richtig verstehe...
 
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  • #23
Wenn man zu diesem Zeitpunkt mit dem Metronom übt, kann man sehr gute Ergebnisse erzielen.
Ja absolut. Ich mach das auch, aktuell im Haydn nachdem ich ihn so gelernt habe dass er auswendig geht übe ich eine Zeit lang mit Metronom. Das stabilisiert immens. Hab das mit Mozart genau gemacht.
 
  • #25
BLÖDSINN!!
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten!
Im übrigen: Was ist ein

?
@HomoSineCruribus : Lass dich von solchen Kommentaren nicht einschüchtern. Und nicht über die Unhöflichkeit ärgern, es sagt mehr über den TE als über dich und deine Beiträge aus;-).
 
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  • #27
Dass trockene "Technikübungen" etwas bringen, diese Legende hält sich hartnäckig.
Mozart so locker und musikalisch zu spielen, dass die Stücke nicht klingen wie eine Nähmaschine, lernt man meiner Erfahrung nach nicht durch Nutzung des Hanonschen Machwerks. Wobei stumpfes Tonleiter-rauf-und-runter-spielen (leider oder zum Glück) auch nicht hilft.
;-)

Auch der Einsatz eines Metronoms, sei es nun von hoher oder mittlerer Qualität, will gut überlegt sein. Ganz sicher sollte es nicht kleinteilig genutzt werden.
 
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  • #29
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