Michael Koch (Komposition, Theorie, Improvisation, Youtube)

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Hallo zusammen,

habe kürzlich einen wirklich mal ausnahmweise hervorragenden Youtube-Kanal entdeckt, und zwar den von Michael Koch. Er ist Dozent an den Musikhochschulen Detmold und Essen.
Auf didaktisch exzellente Weise (und mit viel Humor noch dazu) erklärt und demonstriert er (selber die Sachen auf dem Klavier vorspielend) kompositorische/improvisatorische Prinzipien und Tipps & Tricks primär aus den Stilbereichen Barock und Romantik.
Endlich mal jemand, der so etwas wirklich überzeugend und stilecht macht und dazu noch sehr detailliert Bescheid weiß! Ich bin begeistert!
Interessant ist vielleicht noch, dass er erst mit 18 mit Klavierspielen begonnen hat, wie er in einem Interview zu Protokoll gegeben hat, und noch später, und zwar vorwiegend autodidaktisch, zu dieser Beschäftigung mit Kompositionsstilen vergangener Jahrhunderte gekommen ist... Ein wirklich durch und durch musikalischer und intelligenter Mensch, Chapeau!
Hier zwei Beispielvideos - viel Spaß!



 
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Tatsächlich ziemlich interessant der Kanal.
Danke für den Tipp @hasenbein ... ich habe gleich mal ein paar Videos angesehen und mir vorgenommen, mir den Namen Michael Koch zu merken (ob das klappt, steht woanders).
 
Abonniert. Zack, Sommerferien gerettet. Vielen Dank für den Tipp!
 
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Interessant ist vielleicht noch, dass er erst mit 18 mit Klavierspielen begonnen hat, wie er in einem Interview zu Protokoll gegeben hat,
… ist dieses Interview irgendwo zugänglich?

Ich finde den Typ hochinteressant, aber beim googeln lande ich irgendwie immer bei einem anderen Michael Koch (der ist, freundlich ausgedrückt, „Kontrastprogramm“ …)
Erstaunlicherweise werden die beiden manchmal auch verwechselt IMG_0538.webp
😳
 
… ist dieses Interview irgendwo zugänglich?

Ich finde den Typ hochinteressant, aber beim googeln lande ich irgendwie immer bei einem anderen Michael Koch (der ist, freundlich ausgedrückt, „Kontrastprogramm“ …)
Erstaunlicherweise werden die beiden manchmal auch verwechselt Anhang anzeigen 82841
😳
Das ist natürlich eine Falschinformation in dem Artikel. Der Schreiber hat irgendwie gegoogelt (oder die KI befragt), und dabei fand die Verwechslung der Michaels statt. Selbstverständlich würde so ein komischer Klimperfritze keinen Lehrauftrag an einer Hochschule bekommen.

Interview ist hier: https://hoganmusicacademy.com/michael-koch-partimento-interview/
 
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Danke für den Link zum Interview!
(Er hat auch Saxophon gespielt, sehr sympathisch 😁)

…daß das beim Klimperheini ne Fehlinfo ist, ist MIR völlig klar, ich fands nur so absurd, das für möglich zu halten…
 
@Peter: Dankeschön auch an dich. Die dort verlinkte Masterarbeit ist auch spannend👍
 
Ich kenne noch einen anderen Michael Koch, der Musiker ist. Verwechslungen sind immer doof. Auch andere Musiker, sogar mit gleichem Instrument, kenne ich "doppelt" - da ist es gut, wenn man einen Mittelnamen hat!
 
  • #10
Ich kenne noch einen anderen Michael Koch, der Musiker ist. Verwechslungen sind immer doof. Auch andere Musiker, sogar mit gleichem Instrument, kenne ich "doppelt" - da ist es gut, wenn man einen Mittelnamen hat!

Wenn die Namensvettern immerhin das gleiche Instrument spielen, geht das ja noch. Aber in einem anderen Fall, der mir mal erzählt wurde, fragte der Dirigent bei der Generalprobe, warum er ein Fagott mitbringe und keine Trompete.
Da ging in der Kommunikation - in der noch eine weitere Person eingeschaltet war - einiges schief.
 
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  • #11
da ist es gut, wenn man einen Mittelnamen hat!
Wenn der nicht auch gleich ist - eine klavierspielende Freundin (sie will das mal studieren) von mir hat den gleichen Vor- und Mittelnamen wie ich. Da rettet der Nachname... zumindest bis zu einer Hochzeit🤣
 
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  • #12
das Einzige, was mich ein wenig nervt, ist die englische Aussprache. Die finde ich schon mühsam zu hören, ansonsten klasse!! Danke @hasenbein
 
  • #13
Wirklich ein toller Kanal! Einen seiner Gedanken, um musikalischen Inhalt zu ergänzen, habe ich eben bereits versucht, in einem in "Arbeit" befindlichen Stück umzusetzen. Was mich aber in Anbetracht des "Nebenthemas" hier irgendwie nun doch betroffen macht, ist, dass ich
(hier in diesem Forum geht es, bei einer wie auch immer gearteten Beteiligung, ja auch darum, möglichst ohne Umschweife die eigenen Defizite herauskristallisiert zu bekommen) wiederum keinem einzigen Koch bisher begegnet bin, der "Pianist" heißt. Vielleicht dann öfter mal sich auf die Suche begeben und an schönen Orten Messer und Gabel in die Hand nehmen, wo dann jede zielgerichtete Bewegung hoffentlich einen Genuss auslöst - anstelle der häuslichen Tastendrückerei:-) Oder das einfach so hinnehmen, dass das Klavier halt ein paar Jahrhunderte zu spät erfunden wurde, da war die Benamsung mit Familiennamen wohl schon durch?
 
  • #15
Bei Prominenten ist es schon beinahe "normal", dass bei einer Heirat beide Partner ihre Nachnamen behalten ... wäre ja auch doof ... da müssten sich die ganzen "Swifties" ja jetzt eine neue Bezeichnung für sich ausdenken, nur weil ihr Star mit Nachnamen nicht mehr "Swift" heißt.

Oft hört man auch von Promi-Kindern, die zwar einen berühmten Vater oder eine berühmte Mutter haben ... aber einen ganz anderen Nachnamen tragen.
Da muss man nichtmal auf Weltstars wie Taylor Swift schauen ... auch ein Lokalmonarch wie Markus Söder reicht aus ... wie heißt seine strohdoofe Tochter noch gleich ... jedenfalls nicht Söder.

Was Nachnamen nach einer Heirat angeht, ist das heute sehr viel entspannter, als zu Zeiten meiner Großeltern. Für die war klar ... die Frau übernimmt den Nachnamen des Mannes (gleichzeitig symbolisch für den Wechsel der Frau in den Haushalt des Mannes) Mal ganz patriarchalisch betrachtet also das Symbol für den Besitzwechsel im Rahmen des traditionellen Frauenhandels zwischen zwei männlichen Familienoberhäuptern.
Es klingt hart, aber so was es eben ... sichtbar auch in der (moralischen) Verpflichtung des Bruders des Bräutigams, sich um die Braut zu kümmern, wenn der Bräutigam stirbt.
So ähnlich wird heute mit Immobilien verfahren ... frühe hat Mann auch seine Frau vererbt.
Frauen zu verkaufen war trotzdem "schwierig" ... jedenfalls schwieriger, als bei Immobilien.
 
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  • #16
Schade, dass man hier nicht neue Namen kreieren kann wie in Großbritannien, wenn ich richtig informiert bin - aus Söder und Schneider würde dann Schnöder!
 
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  • #17
Schade, dass man hier nicht neue Namen kreieren kann
Das passiert fast schon automatisch, wenn man einen Nachnamen trägt, bei dem "Verhörer" und daraus folgende Verschreibsler gut möglich sind. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft mein Nachname schon falsch geschrieben wurde. Und komplette Neuschöpfungen, bei denen nur Anfangs- und Endbuchstaben stimmten, gab es auch schon.

Aber wir sollten vielleicht zurück zum Thema des YouTube-Channels von Michael Koch kommen. :heilig:
 
  • #18
Aber wir sollten vielleicht zurück zum Thema des YouTube-Channels von Michael Koch kommen.
Ich denke, dass sich die meisten da jetzt erstmal umschauen.

Bei mir ist es oft so, dass ich - statt hier was zu schreiben - zu einem Thema dann erstmal weiter recherchiere ... und darüber komplett aus dem Blick gerät, hier was zu schreiben.
 
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  • #19
Ein wirklich richtig toller Kanal, Hasenbein! Danke für's Teilen! Damit hast Du Dein ganzes Rumgestänkere für mich nun wieder wettgemacht ;-):kuscheln:.
 
  • #20
Ein wirklich richtig toller Kanal, Hasenbein! Danke für's Teilen! Damit hast Du Dein ganzes Rumgestänkere für mich nun wieder wettgemacht ;-):kuscheln:.
Wow! Ich folge dem Kanal seit etlichen Jahren. Damit hätte ich ja richtig Punkte ansparen können...
 
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