Metronom mit oder ohne Signal für 1. Schlag im Takt?

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annibee

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Ich möchte und soll auch mit Metronom üben. Ich habe zwar ein ganz gutes Takt-Gefühl bzw. zähle auch im Kopf, aber stellenweise möchte ich mich damit überprüfen. Die digitalen bieten ja die Möglichkeit für ein „Ping“ o.ä. am Taktstart, was ich nützlich und nervig zugleich finde. Aus Sicht von Erfahreneren: Ist das Kennzeichen sinnvoll oder sollte ich das Metronom lieber ohne laufen lassen?
 

Probier es einfach für dich aus. Bei mir ist es beim Üben oft so, dass ich irgendwann draussen bin und noch einmal ansetzen muss oder einen Takt wiederholen möchte. Dann ist es echt nervig, erst auf das nächste Ping zu warten um dann einen Takt später erst einzusetzen. Meistens ist das Ping bei mir also aus. Vielleicht macht es mehr Sinn bei einem Stück, dass man schon in einem Rutsch durchspielen kann und möchte.
 
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Unbedingt ohne Signal für die Eins. Die Eins des Taktes sollte man fühlen. Ich halte es für kontraproduktiv, sie vom Metronom akustisch markieren zu lassen. Erstens stört es den musikalischen Fluss, und zweitens vergibst du die Möglichkeit, dein metrisches Gespür zu trainieren.

Ohnehin sollte das Metronom nur zur Kontrolle genutzt werden, nicht als Ersatz fürs innere Metrum.
 
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Ich spiele erst ganz am Ende meiner (bisher ja noch sehr kurzen) Stücke. Ich kann es besser mit „im Kopf“, manchmal spiele ich zur CD mit, wenn ich es sicher genug geübt habe.
 
Eine gute Übung wäre, das Metronom nur auf die Eins ein Signal geben zu lassen.
 
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Oder auf der zweiten Sechzehntelnote:

 
Die markierte Eins kann auf jeden Fall helfen. Denn mit Metronom ohne Markierung kann es passieren, dass du einen Takt um einen Schlag verlängerst und es nicht merkst. Wenn du mit den Rhythmen sicher bist, dann kann die Markierung wieder weg, denn es stört tatsächlich, wenn man sich verspielt und eine Stelle wiederholen will, wenn man dann bis zur eins warten muss.
Die letzten Vorschläge (Schläge vom Metronom weglassen) sind etwas für Fortgeschrittene. Da geht es dann darum, zu üben, das Tempo zu halten und durch den seltenen Metronomschlag zu hören, ob es funktioniert.
 
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