Mein Klavier - was lohnt sich noch?

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Lata

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Hallo zusammen,
Ich habe derzeit ein altes, kleines (100cm) Yamaha* Klavier, welches laut Seriennummer von 1971 stammt. Das Klavier habe ich von Schwiegereltern geschenkt bekommen vor wahrscheinlich ca. 15-20 Jahren.
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Leider finde ich keine Modellbezeichnung am Klavier, weiß evtl. jemand von euch, was es für ein Modell sein könnte?
Nachdem ich lange Zeit nicht gespielt hatte und das Klavier dementsprechend auch nicht habe stimmen lassen, habe ich es jetzt, nachdem ich wieder mit dem Spielen begonnen habe, auch stimmen lassen. Es war trotz Umzug und 12 Jahre nicht gestimmt erstaunlich wenig verstimmt und der Klavierstimmer meinte auch, dass es reichen sollte, es in einem Jahr das nächste Mal zu stimmen.
Allerdings hat er auch festgestellt, dass wie bei vielen Yamaha* Klavieren aus dieser Zeit die Kapselschnüre gerissen sind.
Hierzu habe ich ein Angebot zur Reparatur angefragt und erhalten über 590€ für Abholung der Mechanik, Ersetzen der Schnüre, Lieferung und Einbau der Mechanik.
Optional bietet er für zusätzliche 620€ noch Abziehen der Hammerköpfe, Vorintonieren, Anziehen der Mechanikschrauben und Regulation vor Ort.
Hierzu meine Fragen: für mich klingen die Preise angemessen, aber kann den Aufwand schlecht einschätzen, wie seht ihr das, passt das?
Zusätzlich frage ich mich aber, was lohnt sich noch in das Klavier zu investieren. Ich finde es vom Klang für die Größe ganz OK. Allerdings ist es für mich eigentlich zu klein (muss zum Pedalspielen sehr weit zurück rutschen, damit ich meine Knie nicht anstoße).
Evtl. hätte ich auch die Möglichkeit, mein altes Klavier, auf dem ich als Kind gelernt habe von meinen Eltern zu bekommen. Es ist ein Yamaha* Klavier aus den 80ern, sicherlich ein hochwertiges Modell allein aufgrund größerer Höhe, aber Zustand derzeit unbekannt - wahrscheinlich mindestens 20 Jahre nicht gestimmt. Meine Eltern suchen allerdings erst ein Möbelstück für den Platz, an dem das Klavier steht, also zeitnah würde das eher nichts werden, eher mittelfristig.
Aber unter dem Aspekt, dass ich evtl in den nächsten 1-2 Jahren das Klavier austauschen würde, sollte man dann nur die Schnüre austauschen oder doch noch mehr reinstecken? Würde sich das positiv auf den Wiederverkaufswert auswirken oder hat das Klavier so oder so keinen Wert mehr aufgrund Alter/Größe?
Vielen Dank für eure Hilfe!
Viele Grüße,
Lata
 

Aber unter dem Aspekt, dass ich evtl in den nächsten 1-2 Jahren das Klavier austauschen würde, sollte man dann nur die Schnüre austauschen oder doch noch mehr reinstecken?
Den Aufwand für die Kapselschnüre würde ich auf jeden Fall auf mich nehmen, sonst ist das Klavier nahezu wertlos.
Was klanglich gemacht werden soll, mußt Du entscheiden, wie es dir gefallen könnte.
Einen Mehrwert für einen Verkauf wirst du damit vermutlich nicht erhalten.
 
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Vielen Dank für deine Einschätzung. Die Kapselschnüre wollte ich auch auf jeden Fall machen lassen, beim Rest bin ich mir halt nicht sicher ob/wieviel man damit bei so einem kleinen Klavier überhaupt noch rausholen kann.
 
wieviel man damit bei so einem kleinen Klavier überhaupt noch rausholen kann.
Bei kleinen Klavieren mit relativ kurzen Tastenhebeln läßt sich an der Spielart nicht viel tricksen,
vielleicht noch den Halbgang der Dämpfer etwas später einstellen, oder die Steighöhe minimieren.
Klanglich kann ein versierter Intonateur schon noch etwas herausholen, hat halt seinen Preis.
 
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Hallo zusammen,
Ich habe derzeit ein altes, kleines (100cm) Yamaha* Klavier, welches laut Seriennummer von 1971 stammt. Das Klavier habe ich von Schwiegereltern geschenkt bekommen vor wahrscheinlich ca. 15-20 Jahren.
Leider finde ich keine Modellbezeichnung am Klavier, weiß evtl. jemand von euch, was es für ein Modell sein könnte?
Nachdem ich lange Zeit nicht gespielt hatte und das Klavier dementsprechend auch nicht habe stimmen lassen, habe ich es jetzt, nachdem ich wieder mit dem Spielen begonnen habe, auch stimmen lassen. Es war trotz Umzug und 12 Jahre nicht gestimmt erstaunlich wenig verstimmt und der Klavierstimmer meinte auch, dass es reichen sollte, es in einem Jahr das nächste Mal zu stimmen.
Allerdings hat er auch festgestellt, dass wie bei vielen Yamaha* Klavieren aus dieser Zeit die Kapselschnüre gerissen sind.
Hierzu habe ich ein Angebot zur Reparatur angefragt und erhalten über 590€ für Abholung der Mechanik, Ersetzen der Schnüre, Lieferung und Einbau der Mechanik.
Optional bietet er für zusätzliche 620€ noch Abziehen der Hammerköpfe, Vorintonieren, Anziehen der Mechanikschrauben und Regulation vor Ort.
Hierzu meine Fragen: für mich klingen die Preise angemessen, aber kann den Aufwand schlecht einschätzen, wie seht ihr das, passt das?
Zusätzlich frage ich mich aber, was lohnt sich noch in das Klavier zu investieren. Ich finde es vom Klang für die Größe ganz OK. Allerdings ist es für mich eigentlich zu klein (muss zum Pedalspielen sehr weit zurück rutschen, damit ich meine Knie nicht anstoße).
Evtl. hätte ich auch die Möglichkeit, mein altes Klavier, auf dem ich als Kind gelernt habe von meinen Eltern zu bekommen. Es ist ein Yamaha Klavier aus den 80ern, sicherlich ein hochwertiges Modell allein aufgrund größerer Höhe, aber Zustand derzeit unbekannt - wahrscheinlich mindestens 20 Jahre nicht gestimmt. Viggoslots bietet starke slot gewinne viggoslots online. Meine Eltern suchen allerdings erst ein Möbelstück für den Platz, an dem das Klavier steht, also zeitnah würde das eher nichts werden, eher mittelfristig. Aber unter dem Aspekt, dass ich evtl in den nächsten 1-2 Jahren das Klavier austauschen würde, sollte man dann nur die Schnüre austauschen oder doch noch mehr reinstecken? Würde sich das positiv auf den Wiederverkaufswert auswirken oder hat das Klavier so oder so keinen Wert mehr aufgrund Alter/Größe?
Vielen Dank für eure Hilfe!
Viele Grüße,
Lata
Hallo Lata,
bei den Kapselschnüren würde ich nicht lange zögern – ohne die ist die Mechanik kaum sinnvoll nutzbar. Die 590 Euro für Ausbau, Reparatur und Wiedereinbau wirken im üblichen Rahmen. Der optionale Regulierungsteil ist eher eine Kosten-Nutzen-Frage: Bei 1–2 Jahren Nutzung bringt er etwas fürs Spielgefühl, erhöht den Wiederverkaufswert aber kaum. Bei kleinen Klavieren dieser Bauhöhe bleibt der Marktwert generell niedrig. Wichtiger ist das Spielgefühl beim täglichen Spielen. Wenn das zweite Yamaha aus den 80ern realistisch in Reichweite ist, würde ich eher nur das Nötigste investieren.
 
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bei den Kapselschnüren würde ich nicht lange zögern – ohne die ist die Mechanik kaum sinnvoll nutzbar.
Das sehe ich nicht so. 95 % der Kunden (mindestens!) merken das nicht einmal. Es sei denn, die Hammernussfeder verbiegt sich und stößt irgendwo gegen. Und es tendiert zum Trommeln. Aber auch das merkt man nicht unbedingt.

Verkaufspreis mit reparierten Kapselschnüren würde ich auf 800 bis 1.000 € schätzen. Wenn es gut läuft.
 
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