Maxe ganz kurz

Dieses Thema im Forum "Vorstellungsrunde" wurde erstellt von maxe, 21. Feb. 2018.

  1. maxe
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    maxe

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    @Stilblüte
    tja man konnte als Deutscher jederzeit auswandern, niemand musste bei Hitler bleiben ( als Soldat konnte man überlaufen) (außer: die Juden konnten leider nach 38 nicht mehr raus) insoweit hält sich mein Bedauern in sehr sehr engen Grenzen, seid froh das die Alliierten mit dem ganzen Dreck so schnell Schluß gemacht haben.... wer wind sät, wird sturm ernten , .....
     
  2. Henry
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    Henry ehemals Alb/Styx

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    Bravo! Der Ursprung kommt zwar aus dem AT (Hosea, Kapitel 8, Vers 7) wurde aber gern auch im 3. Reich verwendet. :teufel:

    LG
    Henry
     
  3. thomas 1966
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    thomas 1966

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    Ach, die Glücklichen. ...

    Heute, vor genau achtzig Jahren wurde der Anschluß Österrecihs an Deutschland besiegelt. In den ersten Tagen nach diesem Staatsakt wurden mehr als 60.000 Bürger verhaftet. Ein sehr prominenter unter ihnen war Schuschnigg, der wenige Tage zuvor als Kanzler zurückgetreten war.

    Wie wären wohl die Weltkriege ausgegangen, wenn sich die Amerikaner nicht eingemischt hätten. Wirklich beliebt haben sie sich damit nicht gemacht. Eher danach, mit dem Marshall-Plan.
     
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  4. Peter
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    Peter Bechsteinfan Mod

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    Um das Thema mal zu beenden (hier geht es ja um die Vorstellung von Maxe und nicht um die Amis):

    @maxe , "Ami" mag in bestimmten Situationen zu bestimmten Anlässen in bestimmten Zeiten ein Schimpfwort gewesen sein, heute steht es umgangssprachlich für US-Amerikaner. Isso, Punkt! Da hilft auch Dein Argument von stationierten US-Soldaten nicht weiter (man denke nur an Rick de Lisle).

    Wenn Du einem Mick, der seit Jahren mitten unter Amis lebt, entsprechende Ratschläge erteilst, entbehrt das nicht einer gewissen Komik und Du machst Dich in einer Form lächerlich, die Du so sicher nicht willst.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. März 2018
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  5. maxe
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    maxe

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    Geschichte 6, abtreten!

    Wenn die Amerikaner nicht so viel militärisch-materielle Unterstützung an die Russen und Engländer geliefert hätten (der US-Soldatenbeitrag war auch hoch) wären die Russen und Engländer unterlegen, und wir hätten Hitlerdeutschland als Herrscher, wo dummdreiste Blockwart-Kleinbürger in ihrem ewigen Zukurzkommens-Komplexen, Besitzneid und Herrenphantasien endlich von früh bis spät Russen-, Ami- , Juden-, Afrikaner-, WITZE machen können, um sich u.a. bei ihrer ach so schweren Vernichtungsarbeit richtig in Stimmung zu bringen -

    Manchmal frage ich mich, wie dumpf und verbrecherisch dumm muss man eigentlich sein, um Fragen zu stellen deren Ergebnis eine Weltkatastrophe, einen Massenmord(auch nur ansatzweise) implizit relativieren.

    Wenn man noch mehr solche Fragen hört, kann mann verstehen, dass der Morgenthauplan der einzig richtige gewesen wäre, um diese Tendenzen endgültig zu beseitigen und einen Marshallplan haben sich viele Deutsche gar nicht verdient, die nach wie vor den 8. Mai als Niederlage anstatt als Befreiung umfälschen (und selbst ein reuiger Bundespräsident Weizsäcker und Bundeskanzler Brand werden noch für ihre "Schwäche" in Misskredit gebracht,).

    So, und wer es wagt, wieder dieses bösartige, sinnlose Rechenspiel aufzumachen, wieviele Russen oder Amerikaner hätten deutsche Frauen vergewaltigt oder ala Erika Steinbach wieviele Deutsche wurden umgesiedelt, dem sei gesagt, nicht die Vergewaltiger oder Umsiedlungsplaner müssen sich zuerst und vorallem schämen, sondern hauptsächlich die , die selbstheraufbeschworenes Leid als moralische Rechtfertigung ihrer eigenen verbrecherischen Triebe und Handlungen umzufälschen versuchen.
     
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  6. maxe
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    maxe

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    Das Deutschlandlied wurde auch neben dem HorstWesselLied rauf und runter gegrölt im Nazireich, obwohl Haydn der Ursprung war, wenn du diese Str(a)enge akzeptierst, müsstes Du auch das Deutschlandlied als Hymne abschaffen.... wäre sicher vernünftig, denn die Melodie hatte ja auch schon mit anderem Text den Kaiser verherrlicht (falls ich mich da recht erinnere), so dass so richtig viel freiheitlich demokratisches kaum ursprünglich daran überwiegend zu finden ist.
     
  7. Barratt
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    Barratt Lernend Mod

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    Nachgeplapper. [​IMG]
    Das ist schlicht unwahr, und mir schwillt wirklich der Kamm über das mittlerweile ubiquitäte Bashing. Man muss nur klug abwägen, wo (auf welchem Kanal) man etwas Interessantes findet. Seit es PHOENIX, zdf.info und tagesschau24 gibt (3sat und arte gab es zuvor schon), muss man keine einzige Sekunde Verblödungsgefahr mehr in Kauf nehmen.

    Die "Guillotine" war immerhin sicherer als solche Experimente mit "Elektrischem Stuhl", Aufhängen und diversen Chemiecocktails. :teufel:

    (Trotzdem mag ich über "Todesstrafe" noch nicht einmal nachdenken, zu pervers.)


    Ich kapiere es eh nicht, warum "Ami" neuerdings angeblich ein altes Schimpfwort gewesen sein soll. Das ist eine Abkürzung aus Sprachökonomie. U-ess-a-me-ri-ka-ner sind 7 Silben, davon eine Langsilbe und ein hässlicher Hiat. Meinem Opa begegnete diese Abkürzung erstmalig im WK II, worüber er nach eigenen Angaben zunächst erst rätseln musste. "Ami" assoziierte er nämlich mit frz. "Freund", und Freunde waren die Amis damals ja eher noch nich so dolle. ;-)


    Ganz anders nach dem Krieg. Das Verhältnis zu den hier stationierten US-Soldaten habe ich als Kind als exzellent empfunden. Eine größere Housing Area war drei Straßen von meinem Elternhaus entfernt. Es gab null Ärger. Sie blieben unter sich, verhielten sich irgendwo zwischen freundlich und vollkommen unauffällig, und wenn sie im Vorbeifahren von uns Kindern mit dem Victory-Zeichen gegrüßt wurden, haben sie es immer erwidert. :blume:

    Mir ist im Ober-Olmer Wald bei Mainz mal ein Pferd außer Kontrolle geraten. [​IMG] Es überrannte alle Absperrungen und zu stoppen bekam ich es erst mitten in einem dortigen scharf bewachten Waffenlager. :lol: Da fiel kein böses Wort, im Gegenteil. Die beeindruckend bewaffneten Jungs waren total süß und erzählten mir, die ich fix und fertig war, über ihre eigenen Erlebnisse mit Pferden.

    Ein andermal geriet ich (wieder mit Pferd) in ein Panzermanöver auf einem Trainingsgelände (Mombacher Sand, damals ausgewiesener Militärbezirk, wo man sich "auf eigene Gefahr" bewegen durfte und wo man mangels Straßen und anderer Gefahren ein Pferd mal richtig galoppieren lassen konnte, seit die Amis weg sind, ist das Naturschutzgebiet und man darf nicht mehr rein). Ich komme also mit Speed um die Ecke galoppiert und lande vor einem mit Tarnnetzen bedeckten Panzer. Pferd scheut, macht kehrt, rennt entsetzt in eine andere Richtung, nur um sich in front of the next Panzer wiederzufinden. Die Luke geht auf, ein "Ami" streckt den Kopf heraus und winkt freundlich und ruft irgendetwas Nettes, ein Gruß, den ich leider nicht erwidern konnte, weil ich meinen Schaff hatte, nicht von dem mittlerweile kopflosen Rösslein runterzuköppen.

    Im Lennebergwald bei Mainz musste man immer damit rechnen, Panzern zu begegnen. So what? Mir ist nicht bekannt, dass es unerfreuliche Zwischenfälle gegeben hätte.

    Im Gegentum, das Jammern und Zähneklappern ging los, als die Truppen abgezogen wurden. Das hat im Hunsrück und in der Pfalz ganze Regionen in Schwierigkeiten gebracht. Die Air Base in Ramstein ist noch heute einer der größten Arbeitgeber der Region. Als die Existenz der Air Base vor einigen Jahren mal auf der Kippe stand, wären die Lokalpolitiker bereit gewesen, naggisch in der Öffentlichkeit zu tanzen, damit sie bleibt.

    Woher kommt plötzlich die Mär, dass es ein schlechtes Verhältnis zu den stationierten (us-amerikanischen) Streitkräften gegeben habe und dass "Ami" ein Schimpfwort gewesen sei? :denken: Die Amis waren unsere Befreier. ICH gedenke an jedem 6. Juni ihrer Opfer. Was ausdrücklich nicht ausschließt, dass ich nicht sehr sachlich die oft genug leider katastrophale Außenpolitik der Nachkriegs-USA kritisiere. Eigentlich haben sie ("die USA") nur ein einziges Mal etwas wirklich richtig gut gemacht, und das war in Deutschland nach WK II.
     
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  8. maxe
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    maxe

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    @Barratt
    Denke über dein "Gefällt mir" bei Beitrag #56, das ist nicht nur geschmacklos sondern lässt auch Beiträge in denen du eine möglicherweise große Bildung erkennen läßt, in ein anderes Licht rücken, denn es ist anzunehmen, das du gewisse sprach- und gesellschafts-wissenschaftliche Grundlagen beheerschst und bei obigen Wörtern auch anwenden kannst!

    Weiters sieht man auch welche Abstufungen gemacht werden, denn ich hoffe mal das ein ähnlicher Beitrag zu Juden sofort beanstandet würde (da fürchtet man eher in die falsche Ecke zu gelangen,weil wenigstens Juden sich eine gewisse robuste Verteidigung zugelegt haben, die anderen "Fremden" sind da juristisch nicht so gut aufgestellt, deswegen braucht man da auch weniger Angst zu haben und amüsiert sich auf deren kosten...das hat nix mit Freiheit zu tun sondern absolute Herzensbildungslosigkeit, was auch immer man für sonstige FAchkenntnisse hätte)
     
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  9. Stilblüte
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    Und du hast also was dagegen, wenn man "Ami" sagt, weil es vielleicht irgendwann von irgendwem als Schimpfwort missbraucht (nicht erfunden) wurde? Geht irgendwie nicht ganz auf.

    Ich kenne übrigens ein paar US-Amerikaner, die recht gut deutsch sprechen. Da ist noch nie ein Problem mit dem Wort "Ami" aufgetreten. Ich bin auch mit einigen sehr gut befreundet und möchte nicht, dass meine Freunde beleidigt werden. "Ami" empfinde ich bestenfalls als etwas salopp, aber keinesfalls zum Beispiel auf einer Ebene mit "Polacken" für Polen oder "Ossis" für (ehem.) Ostdeutsche.
     
  10. Barratt
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    Barratt Lernend Mod

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    [​IMG] Jesses, da guck ich doch sofort, selbstkritisch wie ich bin, ganz erschrocken nach dem ominösen Beitrag Nr. 56, den geliket zu haben Du mir so wortreich vorwirfst .... und finde die Nummer mit dem Schwäbisch-Hällischen Landschwein. [​IMG] Das ist eine altehrwürdige Haustierrasse. Als Vegetarier muss ich noch nicht einmal befürchten, für den Tod eines einzigen "Mohrenköpfles" verantwortlich zu sein.


    Deal with it .png
     
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  11. maxe
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    maxe

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    Da zitiere ich sinngemäß einen Verwandten (Col. USArmy) ,der das alles seinerzeit erlebt hat : Viele Deutsche wissen genau, wie man sich einer neuen Macht anpasst und unterordnet, letztlich sind sie aber noch sehr im Gestern, und ich fand es toll, wie breit er in dem Zusammenhang sagte: narrow minded....!!!
    Auch kenne ich aus Würzburg, Bamberg, Ansbach, Spangdahlem und Stuttgart genug Innenansichten und mehrere US-DEU Paare , die mir das alles ähnlich bestätigen (das fängt ja schon mit der dummen Frage an, warum einen Amerikaner, gab wohl keine Deutschen, bishin zu dem Amiflittchen oder schlimmeren Wörtern, mag sein, dass das ursprünglich die Omageneration betrifft, aber wie wir lesen immer noch floride. Also alles Einzelfälle, aber es gibt keinen Grund zur Bagatellisierung

    Ami, Iwan, Tommi wurden die immaginierten Feinde in der WW2 - Wochenschau propagandistisch gruppentypisiert und zwar deutlich negativ.

    Die Deutsche Sprache ist so reichhaltig, das man äußerst zweifelhafte Begriffe nicht immer wieder genüßlich hervorkauen muss, es sei denn, es geht um bewußte Abwertung Dritter....
     
  12. fisherman
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    Haha. Das ist es, was ich mit Anspruchsdenke meine. Würde jeder das einfordern, dann wäre wir ein Beamten- und Konzernstaat. Und dann sähe es gar nicht mehr gut aus mit solchen Wünschen ...

    Du meinst also, es ist rechtens, wenn gut abgefederte Gehaltsempfänger - vom häuslichen Frühstück kommend - als ERSTES zum Tagesbeginn (!!!) eine Kaffeepause machen? Das hat gar nix mit der berechtigten Pause des Handwerkers zu tun, der ja schon seit 6-7 Uhr malocht, wenn er um 9 oder 10 die notwendige Brotzeit macht!
     
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  13. Pedall
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    Pedall

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    Moment mal!

    Erst kürzlich war ich zu einem Konzert in der Gegend und hab mir danach ein Bier schmecken lassen.
    Das Haller Löwenbräu ist geschmacklich tipptopp, darauf laß ich nichts kommen!
     
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  14. pianochris66
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    pianochris66

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    Hier geht es ja ab:angst::puh:.
     
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  15. fisherman
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    Leute, hört Euch den Tonfall von Maxe an und Ihr wisst, was Euch blüht, wenn Ihr seine Dienste benötigt (die Ihr mit Euren Steuern bezahlt!). Ein besseres Beispiel für meine Einlassungen bzgl. der teilweise (!!!) bedenklichen Einstellungen im Ö-Dienst kann man kaum finden ... *kopfschüttel*
     
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  16. Stegull
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    :lol::lol::lol:
     
  17. maxe
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    @fisherman
    Also in vielen Einrichtungen nennt man das TEAMBESPRECHUNG (Tagesplanung) (in der wirklich gearbeitet wird und nebenbei natürlich Kaffee, Tee und Kekse und Kuchen u.a.m. "gereicht" werden, ist das nun Faulheit? Und woher weißt du, das die alle zum häuslichen Frühstücken Zeit hatten?...

    Nix gegen den Besprechungskaffee oder BesprechungsGrüntee (wie er neuerdings von einigen gesundheitlich versierteren Teilnehmerinnen empfohlen wird).
    Für viele Verwaltungsakte bedarf es einer ausreichenden Grundlage!:super:
     
  18. fisherman
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    Ist mir scheissegal. Als erstes AUF DER ARBEIT zu frühstücken ist ein Affront gegen den Dienstherren - im ö. Dienst somit gegenüber dem Steuerzahler! Peng. Aus!

    Das ist der Witz, den wir alle so an manchen Beamten lieben. Nur sehe ich das nicht als Witz, sondern als Frechheit.
     
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  19. Barratt
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    Barratt Lernend Mod

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    Warst Du da etwa schon mal? :denken: Wohl kaum. Das liegt in the middle of nowhere. Die beschäftigen knapp 1000 Einheimische in dieser gottverlassene Region.

    Von dort stiegen allerdings Maschinen zu den politisch umstrittensten Missionen auf, z. B. Enduring Freedom und Iraqui Freedom und zuvor die Tarnkappenbomber zum Kosovokrieg. Wenn es dort die ein oder andere Demo oder Mahnwache gab, so galten die der us-amerikanischen Außenpolitik und nicht den dort stationierten Soldaten. Dasselbe gilt für Büchel, wobei letzterer Standort in mehrfacher Hinsicht anders zu bewerten ist.

    Sogar Linke können diesen Unterschied erkennen. ;-)
     
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  20. Stilblüte
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    Stilblüte

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    :lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol: So kann wirklich nur jemand denken, der keine Ahnung hat von der Selbstständigkeit.
     
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